Montag, 5. August 2024

Monaco

 Aus dem Sommerurlaub 2024 berichte ich heute.

Wir sind in der Zitronenstadt Menton an der Cote d'Azur. Eine sehr hübsche, farbenfrohe, lebhafte Stadt. Unsere Wohnung von airbnb befindet sich im Zentrum, nur ein paar Schritte vom Strand entfernt. Das Auto steht in der Tiefgarage dort, wodurch wir immer Zugriff haben auf Sonnenschirm, Standup-Paddel etc. Seit dem ersten Tag genießen wir den Strand. Marco ist die Nacht durchgefahren, durch Schweiz und wir waren Samstag morgens um 11 direkt am Strand. Um 20 Uhr waren wir losgefahren am Freitag Abend. 

Es ist sehr heiß hier, man kann es nur im Wasser aushalten. Temperaturmäßig sind es zwar nur um die 30°, aber irgendwie ist die Hitze kaum auszuhalten und sehr anstrengend. 


In Monaco haben wir, nach der Anreise mit dem Zug und einem Stop bei Starbucks, um neue Thermobecher zu kaufen, den Wachwechsel vor dem Prinzenpalast beobachtet oben auf dem Rocher. Die Aussicht ist beeindruckend auf die Bucht und das ganze Land Monaco. Marco hat im Detail erklärt, wo die Formel 1- Strecke entlang führt und sein Ziel war es, sie einmal komplett abzulaufen. 3,3 km sollten gut zu schaffen sein, aber nach dem Mittagessen im Marché La Condamine wollten wir nicht mehr laufen, sondern uns lieber abkühlen. Der "Swimmingpool" /Stade Nautique Rainier kam uns genau richtig, aber Antonia war höchst entrüstet über das Salzwasser und Marco über die Regeln dort. Es gab Diskussionen, ob und wo er seine Badeschuhe anziehen darf. 

Ich bin 1.000 m geschwommen, davon 75 m Schmetterling. Das Schwimmbad hat olympische Maße und war nicht zu voll, es hat also Spaß gemacht und ich habe noch die gute Schwimmbrille, die Sinje mir vor Jahren zum Geburtstag geschenkt hat. 

Zum Casino sind wir noch hochgelaufen, bevor ser erste Tag Monaco zu Ende ging.


Heute waren wir wieder dort, allerdings am Strand "Larvotto". Für mich ein Highlight, es gab tolle Musik direkt nebenan im Restaurant,  einen DJ, live Musik mit Saxophon etc.  Am Strand konnte man toll tauchen und ich konnte meine Flossen nutzen. Es gibt so viel zu sehen, ich bin begeistert von der Unterwasserwelt der Fische.  

Eine Promenade mit schicken Läden und Restaurants gibt es dort und wir haben zu viert etwas leckeres getrunken.  

Samstag, 25. November 2023

Jahresrückblick 2023

Hast du 2023 etwas getan, was du vorher noch nie getan hast?

Vorstellungsgespräche geführt mit jungen Kandidaten. 
Im Tierheim gewesen und Katzen adoptiert. 

Hast du eine große Veränderung mitgemacht?
einleben ins Haus

Hat jemand von deinen Freunden Familienzuwachs bekommen?
ja, Coris 3. Kind ist geboren. 

An welches Datum in 2023 wirst du dich noch lange erinnern?
Ankunft der Schwiegereltern am 21.7. , das war auch der letzte Schultag vor den Sommerferien

Welche Länder hast du besucht?
Holland, für die PLMA-Messe im Mai
mehrmals Frankreich für Storechecks bei Metz/Thionville
Spanien und Italien geschäftlich
An Pfingsten haben wir Familienurlaub in Andalusien gemacht. 
In den Sommerferien führte uns die Europatour nach Österreich, Schweiz, Frankreich und Luxemburg. Die Schwiegereltern waren noch in Belgien und Holland, aber ich habe gearbeitet. 

Bester Kauf?
Katzen und Esszimmerstühle

Hat dich etwas besonders glücklich gemacht?
kommt vielleicht noch.  

Vermisst du etwas an 2023, was du 2024 mehr haben möchtest?
Glück, Zufriedenheit, Harmonie

Was hättest du lieber weniger gehabt in 2023?
Streit, Diskussionen, Verletzungen

Größter beruflicher Erfolg 2023?
leider noch keiner mit den Kunden oder dem Recruiting.
Die Weiterbildungsseminare waren allerdings erfolgreich und haben Spaß gemacht. 

Sonntag, 21. Februar 2021

Endlich wieder Schule

 Juhu, das Homeschooling ist endlich vorbei. Morgen dürfen die Kinder wieder in die Schule, sie freuen sich riesig. Haben schon einen Countdown gemacht, seit vor 11 Tagen die Info kam. Sie können es nicht erwarten und ich erst recht. Es war nicht mehr auszuhalten. Homeschooling+Homeoffice ist einfach keine Dauerlösung. Wir haben das jetzt 7 Wochen gemacht und das reicht absolut. Es ist wohl ein Glück, dass sie in die Grundschule gehen und auch jeden Tag hin dürfen, von 8-12. Sie werden in der Turnhalle unterrichtet, da hat die Lehrerin schon etwas eingerichtet. Auch Frau F freut sich sehr auf den Präsenzunterricht. Sie macht das alles super, hält Kontakt zu den Kindern, liest ihnen jeden Tag etwas vor und schickt es über Whatsapp. Sie liest Lukas, der Lokomotivführer und die wilde 13. Damit ging es vor Weihnachten los, als die Schule schließen musste. Und seitdem hat sie jeden einzelnen Tag vorgelesen, jeden Tag ein Kapitel. Die Kinder hören es gern zum einschlafen. Dadurch lese ich weniger vor, was natürlich ein bisschen schade ist, aber zeitlich effizient. Denn die Tage haben einfach zu wenige Stunden für mich. Das wird sich hoffentlich jetzt wieder normalisieren. Sie haben schon ausgemacht, dass sie mit Sebastian nach Hause laufen werden. 

Die letzte Woche war auch toll für die Kinder, an jedem Tag haben sie sich mit Freunden getroffen: 

Julia hat sie abgeholt und sie sind zu Emma spaziert und haben dann den Nachmittag im Kinderzimmer verbracht. 

Mit Sebastian haben sie den ganzen Nachmittag draußen verbracht, haben in der Böschung gespielt, Fussball gegen Julian gespielt und ein kleines Beet angelegt. 

Als Helena kam, war erst Mädchen-Programm angesagt, während ich gearbeitet habe: Sie haben sich die Haare mit Haarkreide pink gefärbt, sich die Nägel lackiert und natürlich viel erzählt. Später war ich dann noch mit ihnen draußen und sie wollten mich beim Fußball besiegen. Marco hat Abendessen gemacht und alle sind zufrieden ins Bett gegangen. 

Am Freitag ging es zur Emma nach den Aufgaben und sie sind bis Samstag mittag um 3 geblieben. 

Marco und ich haben Empanadas gemacht, bekamen Besuch von einem Chilene und haben zusammen Pisco Sour getrunken. 

Und heute war Familien-Wandertag angesagt: Einmal um das Gemündener Maar hier in der Eifel und zum Abschluss ein Grill-Picknick. 


Freitag, 15. Mai 2020

Eine Woche Edingen

Wir waren über Marcos Geburtstag in Edingen, denn er wollte seinen 40. nicht "alleine" in Mayen verbringen. Durch das coronabedingte Kontaktverbot war eine Party oder Grillen mit Freunden nicht möglich.
Mit Oma und Opa hatten wir aber bereits Kontakt gehabt in dieser Zeit und es ist immer so schön in Edingen, so dass er gerne dort sein wollte. Ich hatte 3 Tage frei und wir waren schon so lange zuhause gewesen,
dass uns ein bisschen die Decke auf den Kopf gefallen ist. Obwohl wir viel im Garten sind und am Wochenende Ausflüge in die Natur machen.
Aber menschliche Kontakte fehlen einem schon.
Anto und Bea durften nach 7 Wochen Abstinenz endlich wieder ihre Freundin Emma sehen. Die Freude war sehr groß. Das ist eigentlich für sie das Schlimmste gewesen bei Corona, Emma nicht sehen zu können.
Diese Freundschaft ist schon etwas Schönes. Als wir Chile waren, wollten sie nach 2 Wochen wieder nach Deutschland, weil sie Emma vermisst haben. Auch im Skiurlaub oder wenn sie bei Oma und Opa sind, fehlt ihnen ihre Freundin
und sie wollen deswegen wieder nach Hause. Etwas anderes vermissen sie nicht. Nicht ihr Bett, ihre Spielsachen, den Kindergarten, die Wohnung oder andere Menschen. Nein, nur Emma.
Also nach dem Besuch sind wir losgefahren und wie immer war die Wiedersehensfreude groß. Nach Ostern waren die Kinder bereits 2 Wochen in Edingen gewesen und dann eben eine Woche zuhause.
Sie konnten diesmal sogar "Hallo Oma" sagen, obwohl es schon spät war. Die letzten Male ist es ihnen so schwer gefallen bzw. Antonia hat es gar nicht geschafft, ihre Großeltern zu begrüßen. Das ist schon länger eine Schwierigkeit, dass sie nicht grüßen wollen. Sie sind eigentlich höfliche Kinder, sagen oft bitte, danke, entschuldigung, helfen einander und anderen. Aber das sprechen ist schwierig.
Wir haben schon vieles versucht: gut zureden, ein Spiel daraus machen, drohen, helfen, vorsagen, erklären. Es wird sehr langsam etwas besser, die neuste Methode ist, dass sie nur zur Eisdiele gehen dürfen, wenn sie Guten Morgen gesagt haben.
Das ging 3 Tage gut und ich hoffe, auch weiterhin.
Der Geburtstag von Marco war ruhig. Wir waren zu zweit in der Metro, so ein Shopping-Trip macht ihm Spaß und auch mir hat es gefallen, in Ruhe, ohne Kinder und Stress, herumzuschauen und neue Sachen zu besorgen. Für das Abendessen hat Marco Filet mit Champignonsauce gemacht.
Am nächsten Tag hatte ich immer noch frei, wir waren zusammen im Autohaus, denn ich muss mir ein neues Auto bestellen, da der Leasingvertrag ausläuft. Bea ist auch mitgegangen und Anto war zuhause bei Opa. Es kommt nicht oft vor, aber in Edingen gibt es eben die Möglichkeit, sich so aufzuteilen und dann kommt es schon vor, dass die beiden getrennt voneinander sind. In Mayen ist das eher die Ausnahme. Jede hat schon einmal alleine bei einer Freundin übernachtet und die Schwester dann zuhause, aber das war bis jetzt nur einmal. Sie wollen immmer zusammen sein. Mich wundert es auch immer wieder, wie gut sie sich verstehen. Wenn es einmal Streit gibt, hält das nur 2 Minuten an, danach sind sie sich wieder grün. Voneinander genervt sind sie auch nie, obwohl sie gerade jetzt den ganzen Tag ununterbrochen zusammen sind und auch immer das gleiche machen. Sie sind sich die besten Spielkameraden. Langeweile kam so in der 3. Woche der Isolation auf. Am Ende der 4. bekamen wir zu Ostern Besuch von Oma und Opa und dann sind sie mit ihnen mitgegangen. Das war eine gute Abwechslung.
Nun sind wir wieder in Mayen, es gelten viele Lockerungen und am Wochenende sollen sogar die Restaurants wieder öffenen können. Ob Marco dann auch wieder arbeiten wird?
Ich bin weiterhin im Homeoffice, habe auch in Edingen 2 Tage so gearbeitet, das ging gut. Die Männer haben sich um das Einkaufen und Kochen bzw. Grillen gekümmert und waren mit den Kindern auf der Terasse. So konnten wir Frauen drinnen in Ruhe arbeiten.
Jetzt am Wochenende haben wir einen Ausflug nach Dilsberg gemacht. Erst haben wir an der Schleuse zugeschaut, wie die Schiffe geschleust werden und dann sind wir durch den Wald den Berg nach oben zur Feste gelaufen. Wir sind durch das pittoreske Dörfchen geschlendert und haben uns Leckereien aus der "Chocolaterie" gegönnt: Frische Erdbeeren, einen knusprigen Schokoladentaler und die laut Marco beste Linzertorte der Welt.
Heute ging unsere Fahrradtour zum "Berg" hinter Neckarhausen. Dort befindet sich eine Rampe, die das Fundamente für die zukünftige Brücke über den Neckar bildet. Dort klettern sie begeistert nach oben, denn Marco hat ihnen die richtige Technik beigebracht. Sie waren heute mit Inlineskates dabei, sind viel gefahren, aber haben sich auch viel ziehen lassen von Oma, Papa oder mir. Zuhause gab es feinen Spargel als Muttertagsessen.

Sonntag, 7. April 2019

Ein schöner Samstag

Der Tag begann wie üblich mit Kuscheln. Beatrice kam schon um halb 8 zu mir, mit Antonia sind wir dann ins "weiße Zimmer" und später aufs Sofa gegangen. Immer müssen wir uns einigen, was jede von uns 3 will. Erst gibt es meist Widerstand, aber da jeder irgendwann seinen Wunsch erfüllt bekommt, steckt man auch mal zurück. Marco schlug vor, Frühstücken zu gehen und wir machten uns auf den Weg zur Bäckerei Höfer. Dort gibt es ein leckeres Buffet. Die Kinder waren glücklich mit dem Knuspermüsli und Milch, was sie sich selbst holen konnten. Auch die Marmelade und der Honig kamen gut an. Dort ist vieles hausgemacht und nicht abgepackt. Das Obst war frisch und süß. Danach hatten die Kinder Lust, skaten zu gehen. Am Mittwoch war der Kindergarten geschlossen und sie haben mit Papa neue Skates besorgt. Volle Begeisterung über die Farbe - türkis, so wie die von Mama. Hin und her sind wir gefahren, sie sind wirklich schnell. Ihre Ballettschule haben sie mir gezeigt, wo sie hineingehen und wo der Papa immer parkt. 
Ein paar Dinge wollte ich noch erledigen, Geschäfte in Mayen besuchen, in denen ich noch nie war, etwas einkaufen, die Batterie meiner Uhr wechseln. Die Kinder wollten noch auf den Spielplatz, dort haben wir die Wärme genossen. Beim Schaukeln soll ich immer anschubsen. Dass sie mit 5 immer noch an den gleichen Dingen Interesse haben wie vor ein paar Jahren. Habe gerade gedacht, wie lange so ein Spielplatz noch interessant ist. Wenn sie nächstes Jahr in die Schule gehen, ob sie dann noch rutschen und schaukeln wollen? Auch immer wieder toll, wie gut sie sich erinnern. Heute beim Skaten: Mama, hier haben wir letztes Jahr die Emma getroffen. Aber wo sind jetzt die Büsche hin? Achso, das war im Sommer. Ich wollte schauen, bis zu welcher Stelle ich mit ihrem Fahrrad gefahren bin. 
Dann sind wir an einem Restaurant vorbeigefahren "Mongol", welches von einem Gerüst umsäumt ist. Da sagte ich "Oh nein, hoffentlich wird das nicht abgerissen" (ein Haus bei uns an der Straßenecke wurde die Woche abgerissen und die Kinder beobachten gespannt, wie es immer weniger wird. Man sieht, wo das Bad war und welche Tapete in welchem Raum war.) Beatrice war sehr erschreckt, riss die Augen auf und rief "Oh nein, nicht das schöne Spielzimmer abreißen! Da will ich noch mit meinen Babys hingehen. Es ist sooo schön da!" Heute Abend meinte sie, sie wünscht sie Drillinge, wenn sie Babys bekommt... Übrigens will sie unbedingt nach Venezuela in Urlaub gehen. Jeden Tag fragt sie nach "ob die Menschen in Venezuela immer noch streiten". 
Antonia will gerne in Oma-Opa-Urlaub. Das ist "dann schon das 3. Mal".
Eine kleine Siesta gab es für mich, dann einkaufen mit den Mädels, sie haben Blumen ausgesucht und sind aufs Autodach geklettert "Ich bin die Königin von der Welt". Nach dem Abendessen haben wir noch im Garten gearbeitet und dann endlich unser Tiramisu gegessen. 
Es war "ein schöner Tag, wir haben sooo viel gemacht". Bea "hat schon eine Idee, was wir morgen machen. Wir können mit dem Zug irgendwo hinfahren". 
Mal schauen, vielleicht sogar wirklich, es ist ein Schokoladenfestival in Neuwied und dort kommt man mit Bus und Bahn ganz gut hin. 

Montag, 7. Januar 2019

Rückblick 2018

Was hast du 2018 zum ersten Mal getan? 
Finanzberatung zum Erwerb eines Einfamilienhauses. Eine spannende Phase, als wir uns um Hausplanung und Grundstücksuche gekümmert haben.

Was ist das Beste, was du 2018 gekauft hast?
Neue Klamotten und neues Handy.

Was war das Schlechteste in 2018? 
Streit und zwischenzeitliche Tiefen. Wenig Familienzeit. Gesundheitliche Probleme im Dezember.

Welche Länder hast du 2018 bereist? 
Schweden im Januar. Neujahr bei der Familie mit Haus und Hund. Schlittschuhlaufen in Stockholm. Grillen bei Eiseskälte am Bauernhof.
Schweiz und Frankreich zum Skifahren (März - Portes du Soleil)
Italien und Österreich = Sommerurlaub
Holland für einen Tag

Und natürlich Geschäftsreisen nach Portugal, Spanien und Italien.

Was wünschst du dir, 2018 weniger getan zu haben? 
Mich für die Arbeit unter Druck zu setzen

Was wünschst du dir, 2018 mehr getan zu haben? 
Feiern, Freunde, Freizeit

Größter Erfolg im Privatleben? 
Meine Ernährung im Griff zu haben. Abgenommen zu haben, mein Gewicht zu halten und mich viel gesünder zu ernähren. Neue Rezepte ausprobiert zu haben.
Work-Life-Balance einigermaßen hinzubekommen und entspannter zu sein, und trotzdem viel (bzw. mehr) zu schaffen.

Worauf freust du dich 2019 am meisten?
Chile- Familienzeit und weitere Urlaube


Sonntag, 30. September 2018

Geburtstagsparty

Die Geburtstagsparty ist vorbei, sie war ein voller Erfolg. Die Einladungskarten hatten wir zusammen gebastelt und es kamen 6 Kinder. Julia war leider in Urlaub und Emily hat - am Tag vorher - abgesagt. Die Aufregung war groß an dem Tag, denn er war lang ersehnt. Schon ewig hatten sie sich auf ihre Freunde gefreut. Maja wurde überschwänglich begrüßt mit Umarmungen und Küsschen. So süß! Auch die anderen Gäste machten ihnen eine große Freude. Zusammen wurde die Wohnung unsicher gemacht, nachdem die Geschenke ausgepackt waren. Wir haben Topfschlagen gespielt, waren draußen und nach dem Essen gab es eine Verkleidungsparty. Marco hat zwei tolle Torten natürlich auf Wunsch der Kinder gezaubert. Einmal mit Helloween-Motiven wie Hexe, Fledermaus und Gespenstern und eine mit Einhorn und Regenbogen. Jetzt dürft ihr raten, wer sich was gewünscht hat. Alles selbst gemacht, er war bis spät in die Nacht noch in der Küche. Das und auch die Getränke im Saftspender kamen gut an. Die Kinder haben gemalt, gespielt, die Süßigkeitenmaschine genutzt und vor Allem viel Spaß gehabt. Auch den Erwachsenen hats gefallen. Maja und ihre Mama haben bei uns übernachtet und abends habs sogar noch eine Pyjama-Party. Das Wochenende ist dann mit einem Kinobesuch am Sonntag mit Papa ausgeklungen. Man hat allerdings gemerkt, dass wir alle vom vielen Feiern dann auch geschlaucht waren, alle hatten einen kleinen Kater. Die Kinder vom vielen Zucker und spielen und wir Erwachsenen von der After-Kindergeburtstag-Party.

Dienstag, 18. September 2018

Der 5. Geburtstag

Kurz vor 7 ging es los. Die Mädels wachten wie immer fröhlich auf und nach einem kleinen Geburtstagsständchen und Glückwünschen kuschelten wir noch eine Weile, spielten "Ich sehe was, was du nicht siehst". Der Papa machte aber ein bisschen zu viel Lärm bei den Vorbereitungen, so dass die beiden es vor Neugierde nicht aushalten konnten. Wir hatten am Abend vorher Girlanden aufgehängt und die Geschenke auf den Tisch gelegt.
Noch ein kleine Begebenheit: Wir waren im Januar in Schweden und haben dort den Geburtstag ihrer Cousine gefeiert. In Schweden ist es üblich, dass das Geburtstagskind von der Familie mit einem Geburtstagslied geweckt wird und die Geschenke im Bett ausgepackt werden.
Daran erinnerte sich Bea wohl, denn sie lief von ihrem Zimmer schnurstracks in unser Bett, setze sich an Kopfende in Position und sagte: "Ich sitze hier, bin fertig". Sie hatte wohl die Erwartung, dass wir wie in Schweden feiern.
Es war dann aber doch deutsch-chilenisch: spanische Kinderlieder im Hintergrund, eine Torte (nach den Wünschen und mit Hilfe der beiden gestaltet) , Luftballons, einen Geburtstagtisch mit den Geschenken und natürlich stolze und glückliche Eltern, die die verschiedenen Geburtstagslieder gesungen haben. Ein Geschenk durften sie schon vor dem Frühstück öffnen. Die Freude war groß, denn es gab Ballett-Tütüs. So waren die beiden den ganzen Morgen schick mit pink und Glitzer. Das Größte in diesem Alter (für die zwei) . Süße Tanzvorführungen gab es noch dazu.
Es gab dann noch weitere Geschenke:

  • neue Puppen - allerdings war Bea zunächst empört, da ihre Puppe "nicht die richtigen Haare" hat. Trotzdem wurden beide dann liebevoll versorgt und ins Bett gebracht. 
  • Hexenkostüme
  • eine Tonie-Box (für Leute ohne Kinder: das ist wie ein CD-Player, aber ohne CDs und kleine Knöpfe, sondern kindgerecht und unkaputtbar) 
  • Malbücher
  • eine Einladung zum Oma-Opa-Urlaub
Der Tag wurde nach ihrem Wunsch im Eifelpark verbracht. Das ist ein Freizeit- und Wilpark, den wir an meinem Geburtstag besucht haben. Sie waren schwer davon begeistert, verständlicherweise: Es gibt Tiere (Rehe, Hirsche, Bären, Luchse, Schildkröten, Erdmännchen,...) und natürlich viele Attraktionen. Die beliebteste ist die Sommerrodelbahn, bei klein und groß. Weiterhin gibt es Spielplätze, einen Streichelzoo und einen Wasserspielplatz. Ein sehr gelungener Tag bei herrlichem Sommerwetter. Der Abschluß war eine Hundeshow, bei der Antonia sich als Helferin freiwillig meldete und den Reifen halten durfte, durch den die Hunde sprangen. Im Eifer des Gefechts dort mitten auf der Wiese, hat sie, nach ihrem Alter gefragt "vier" gesagt. Danach wurde sie als "mutig und selbstbewusst" gelobt. Bea hat dann mit ihr geschimpft als sie zurückkam und fragte "wie habe ich das gemacht?". Sie sagte: "Du hast das falsch gesagt, du bist nicht 4, du bist 5. " 
Es war auf jeden Fall toll, nach dem vielen Rutschen, Trampolin springen und spielen sind die Mädels im Auto glücklich eingeschlafen. 
Für das Abendessen im Restaurant haben sie sich einen Kindertisch geholt, neben unseren gestellt und haben dort alleine gegessen. Es kamen zuerst die Pommes, da verlangte Antonia empört: "Und wo ist mein Salat???". Sie lieben Salat und ließen am Ende die Pommes stehen. Es gab sogar noch eine Geburtstagsüberraschung am Ende. 

Donnerstag, 19. Juli 2018

Ablauf eines Sommertages

Wir beginnen unseren Tag gemeinsam und wir beenden ihn zusammen. Heute kamen die beiden mal zum Kuscheln ins Bett morgens. Sonst unterhalten sie sich meist zusammen und sind in der Wohnung unterwegs. Letztens kamen sie sogar rein, sagten zueinander "Mama schläft noch. Komm, wir gehen und spielen ganz leise." Dann kümmern sie sich um ihre Puppe, malen oder spielen. Sie ziehen sich auch an und jetzt kann Antonia sich sogar alleine kämmen. Und macht das auch freiwillig! Im Moment geht es schnell morgens, ein Kleid, kämmen, Zähne putzen, Frühstück vorbereiten und los. Das Wetter ist konstant gut, so dass man nicht lange überlegen muss. Kleid geht immer! Auf dem Weg zum Kindergarten haben wir unsere Unterhaltungen. Heute gings ums Frühstück und ich erzählte, dass ich auf der Arbeit frühstücke, so wie sie im Kindergarten. Antonia: "Mama, hast du deine Chefin gefragt, ob du im Büro essen darfst?"
Solche Sprüche sind schon genial. Sie ziehen ihre französischen Glitzerschuhe an im Kindergarten. Beas Zeh ist wieder besser, ab heute darf sie wieder schwimmen. Er wurde genäht, da sie auf eine Glasscherbe (bzw. halbe Bierflasche) getreten ist, die im Brunnen lag. Der Arzt sagte, dass sie nun 10 Tage nicht ins Wasser darf. Da haben sie immer heruntergezählt. Und zwar immer richtig und ohne Hilfe! Sie überraschen mich immer wieder. Natürlich war die Freude groß.
Heute hat Antonia mich das erste Mal weg geschickt. Sonst gehe ich immer mit ihnen in die Gruppe, sie setzen sich an den Frühstückstisch. Manchmal helfe ich, das Frühstück zu verteilen oder Ähnliches. Aber heute sagte Antonia, während sie ihre Schuhe anzog "Mama, du kannst jetzt gehen".
Och nein, nicht noch erwachsener werden! Meine kleinen Babys! Bea war noch ein bisschen schüchtern und als man Leon schon hörte, haben sie einen Moment gezögert. Leon ärgert immer die anderen Kinder und benimmt sich nicht sehr gut, die Kindergärtnerinnen haben ihre liebe Mühe mit ihm und sind auch schon ganz genervt. Naja, sie sind dann zusammen rein, Nicole hat sie gerufen und es gab frische Erdbeeren.
Ich verbrachte meinen Tag im Büro. Im Moment ist nicht so viel los und die Aufgaben machen nicht so viel Spaß. Italienische Verträge prüfen, Analysewerte diskutieren, Muster umpacken lassen, unklare Reklamationen bearbeiten, Kalkulationen überarbeiten,.... Meine Kunden haben im Moment "Sommerpause", es stehen keine Meetings im Ausland an. Bald gehts aber wieder zu Audits in die anderen Werke in Ostdeutschland.
Kurz nach 5 sollte ich am Schwimmbad sein, da Marco arbeiten muss und ich die Kinder übernehmen. Sie waren vom Kindergarten mit ihrer Freundin Emma und deren Mutter direkt ins Freibad. Marco hat den Bollerwagen vorbereitet, Obstsalat geschnippelt und so hatten sie einen tollen Tag. Als ich kam, waren sie schon ziemlich müde von 5 Stunden im Wasser mit kurzen Unterbrechungen für Nahrungsaufnahme. Sie haben dann noch schön zusammen gespielt, mit dem Krokodil und dem Tischkicker. Die 3 sind wirklich toll zusammen. Natürlich gab es Tränen beim Abschied, was aber nur dem Müdigkeitslevel gezollt war. Morgen früh sehen sie sich ja wieder. Zuhause ein bisschen Ordnung gemacht, Kinder bettfertig, kurz vorlesen. Und so endet unser Tag. Heute mal etwas früher, sie haben schon um halb 9 geschlafen, so dass ich noch Zeit für Sport hatte.

Freitag, 29. Juni 2018

Der Sommer ist da!

Wir genießen ihn in vollen Zügen. Das dritte Mal Freibad diese Woche, zweimal abends skaten - das ist Lebensgefühl. Es gibt Energie und sind alle entspannt und fröhlich (meistens).
Unser Kirschbaum trägt reichlich und wir gehen immer ernten. Die Kirschen sind so lecker und so süß, die besten die es gibt. In Italien hatten wir am Straßenrand in einem kleinen Dorf Kirschen gekauft, die waren auch gut. Aber unsere eigenen.... "Schmeckerei", wie Antonia sagt. Heute konnte sich nicht ins Bett gehen "ich muss noch eine Kirsche essen, die sind soo süß". Im Schwimmbad war Lara, eine Kindergartenfreundin, mit ihrer großen Schwester Giulia, die sich immer super um die 3 kümmert. Wir Mütter konnten uns entspannt auf unserer Decke unterhalten, während die Kinder Verstecken um uns herum spielten. Ich habe schon kurz nach 3 Feierabend gemacht und es gab heute Kaiserschmarrn und Daim-Eis in der Kantine. Eine süße Sünde, die sich sehr gelohnt hat.
Nun steht das Wochenende vor der Tür. Ich habe schon viel im Haushalt gemacht, denn die Kinder haben so schön gespielt nach dem Schwimmbad und ich hatte noch Energie. Gesaugt, gewaschen, aufgehängt, aufgeräumt ist und die Spülmaschine läuft. Morgen muss Marco erst um 14 Uhr arbeiten, da haben wir den ganzen Vormittag zusammen.

Dienstag, 3. April 2018

Osterwochenende

Ein schönes, langes Wochenende geht vorüber. 4 Tage ohne Arbeit tun gut, ich bin erholt.
Am Karfreitag bekamen die Mädels Besuch von ihrer Kindergartenfreundin Sophia. Wir haben zusammen gespielt und ich konnte auch die Eltern kennen lernen. Sophia geht in eine andere Gruppe, aber die Kinder haben oft von ihr erzählt. Sie sind ja jetzt in der Phase, in der der Begriff Freundschaft eine besondere Bedeutung bekommt. Wenn Mama geschimpft hat oder die Schwester die Puppe genommen hat, wird lautstark gerufen "Du meine Freundin nicht! Du nie meine Freundin!". Inklusive entrüstetem Gesicht, verschränkten Armen und Stampfefüßen. Erst ein paar Meter beleidigt weggehen, dann wiederkommen und nochmal nachdrücklich wiederholen. Ich muss gestehen, manchmal muss ich dabei lachen, denn das Theater ist wirklich groß.
Natürlich wird auch gerne erzählt, wer alles Freunde sind. Im Moment allerdings nur Mädchen. Es wechselt auch sehr schnell. Wer heute noch Freund war, ist es morgen nicht, aber übermorgen doch wieder. Ich frage also fast jeden Tag. So bekomme ich wenigstens ein bisschen was davon mit, was sie im Kindergarten beschäftigt und mit wem sie spielen. Auf die normalen Fragen "Was hast du heute gemacht im Kindergarten? Hast du gespielt? Mit wem hast du gespielt? " gibt es keine Antwort. Manchmal denke ich, dass es eine Vorpubertät ist. Bei den 4,5 Jährigen. Die Antworten sind "es war ganz normal", "gar nix gespielt" etc. Auch geschlossene Fragen werden falsch beantwortet. Naja, aber insgesamt nehmen die kommunikativen Fähigkeiten rasant zu und sie können sich gut mitteilen. Allerdings auf ihre eigene Art. Beatrice zeigte mir letztens Ballet-Positionen und Sprünge.
Sie begeistern mich jeden Tag aufs Neue.
Letzte Woche war Marco für 5 Tage in Schweden. Wir haben ihn zum Flughafen gebracht. Schon Tage davor haben wir darüber gesprochen, dass Papa weggeht. Das war das zweite Mal, also noch eine neue Erfahrung. Bea sagte voller Inbrust "Mein bester Freund Marco! Soll hier bleiben! Nicht weggehen!" So langsam lernen sie, dass wir nicht nur Mama und Papa sind, sondern richtige Namen haben. Es klingt sehr lustig, wenn sie zu mir "Pietina"sagen! Auf jeden Fall haben beide Kinder, vor allem aber Bea, ihren Vater vermisst in den Tagen, wo er weg war. Der Abschied war tränenreich, sie hat bestimmt 10 Minuten geweint und ich konnte sie schwierig trösten, weil ich ja auf der Autobahn fuhr. Antonia hat aber beschwichtigend auf sie eingeredet. Als wir dann die Tage bei Oma und Opa verbracht haben, hat sie mir jeden Tag vorgezählt "jetzt noch 3, morgen nur noch 2 Tage, dann kommt Papa wieder". Die Freude war groß.
Jedes Mal, wenn wir zu Oma und Opa gehen, ist die Freude auch groß. Schon Tage vorher fragen sie, wann wir endlich losfahren und wiederholen, dass sie heute noch fahren wollen (abends, wenn ich heimkomme). Wir haben immer unterhaltsame Autofahrten, auf denen wir viel singen. Aktuell sind die Lieder:

  • Bruder Jakob - deutsch, französisch, spanisch und schwedisch
  • Alle Vögel sind schon da
  • Alle meine Entchen
  • Im Märzen der Bauer
  • Happy börsday (das wurde vor lauter Freude gesungen, als Papa wieder kam) 
  • (dieses Jahr ging Stups der kleine Osterhase an uns vorüber) 
Sie kennen schon die meisten Buchstaben und erzählen mir, welche sie sehen, auf den LKWs oder den vorbeiziehenden Gebäuden. Auch die Schilder werden mir ganz genau erklärt "Achtung Kurve" "Vorsicht, eine Baustelle", "ein Stopp-Schild", "Vorsicht Hirsche" , "ein blaues Schild, da die Autobahn, da ganz schnell fahren" Sobald die Bergstraßen in Sicht kommt, rufen sie "Da sind die Oma-Opa-Berge", wir sind bald da! Auf dem Navi soll ich ihnen genau erklären, wo wir fahren, wo die Zielfahne ist. Sobald eine Straße rot ist auf dem Navi, rufen sie "oh nein, ein Stau". Es ist wirklich unglaublich, was sie sich alles merken können und wie gut sie assoziieren können. Wir hatten also eine schöne Zeit, Oma und Opa waren wieder gesund, sie sind Fahrrad gefahren, am liebsten zum Pfau. Außerdem zum Friedhof, um neue Blumen zu pflanzen und zu gießen. Dann sind noch alle Gesellschaftsspiele sehr interessant zur Zeit. Halli Galli ist neu, das soll ich jeden Tag mit ihnen spielen. Wobei der Osterhase viele tolle neue Spiele gebracht hat und wie so ein bisschen Abwechslung haben. Jeden Morgen, wenn ich zur Arbeit gehe, sagen sie zu mir "Mama, wenn du heute Abend nach Hause kommst, spielen wir dann?" Sie dürfen sich dann ein Spiel aussuchen. 

Samstag, 3. März 2018

Ein gemütlicher Wintertag

Heute war ein gemütlicher Tag. Wir waren nur zuhause, abgesehen von 2 Ausflügen vor die Tür in den Schnee zusammen mit Bea. Marco ist gestern nach Holland gefahren, um Freunde von damals zu besuchen. Er hat mal ein Wochenende frei und wir haben nichts als Familie geplant - wann ist das das letzte Mal vorgekommen?? - und so hat er die Gunst der Stunde genutzt.
Wir waren freitag Abend dann noch einkaufen, leider mit ziemlich müden Kindern und einer abgeschafften Mutter, so dass die Veranstaltung dann doch eher anstrengend war. Aber samstags gehe ich nicht gern einkaufen, da ist so viel los und da will ich dann andere Sachen machen. Ok, ich gehe einfach nicht gern einkaufen. Naja, so haben wir das dann erledigt, die Kinder sind, halb begraben unter den Einkäufen, fast eingeschlafen im Einkaufswagen. Nachdem die anstrengende Phase vorbei war, in der nichts recht war, man dies und das und jenes unbedingt und zwar sofort braucht...
Aber heute konnten wir uns ja ausruhen und den Tag nach unserer Facon verbringen. 6:50 gings los, die ersten Lieder begannen. Aber erst nach einem Küsschen von Antonia. Wir haben dann noch eine gute Weile gekuschelt, bevor wir um 8 dann aufgestanden sind. Es hatte geschneit! Schon seit mehreren Tagen wird von Bea heftig und wiederholt danach verlangt, einen Schneemann zu bauen. Die Woche war sehr kalt, -10° bis -6°. Aber Schnee gab es keinen, nur die gefrorenen Reste, denn es war durchgehend trocken. Wir haben erst schön gefrühstückt, mit Crepes und Marmelade. Aktuell ist es angenehm, denn die beiden sind zufrieden mit der Marmeladenauswahl. Bea hat gerne Brombeere und Antonia gerne Aprikose. Da gab es früher schon lange Diskussionen, um die Farbe der Marmelade. Ich will das gleiche wie die Schwester, ich will nicht das gleiche, nein, heute will ich nur Erdbeere, heute will ich nicht das eine und auch nicht das andere, aber beide gleichzeitig geht - wir haben auch öfters mal zweifarbige Crepes / Brötchen /....
Die Mädels haben zwar viele neue und schöne Klamotten, aber sie ziehen am liebsten die alten Sachen an. Antonia Sommer-Th-Shirts (oder auch Kleider) mit einer Jacke darüber. Die Jacke haben die beiden in Chile geschenkt bekommen zum 1. Geburtstag. Das Shirt, was Bea anhat, ist auch schon echt alt. Aber wenn sie selbst aussuchen dürfen.... Und heute hatten wir ja nichts vor. Das mit dem Schneemann hat erst nicht geklappt, denn der Schnee war zu frisch und pulvrig. Also waren wir rodeln auf der Straße vor der Tür. Endlich ist der steile Hang für etwas gut! Weiterhin haben wir die Spuren der Tiere verfolgt und die frische Luft genossen. Antonia hatte keine Lust auf Skihose und hat uns vom Fenster aus zugeschaut. Nach einer Weile wollte Bea dann auch wieder rein, "heißen Tee trinken", so dass drinnen eine leckere Mango gegessen und (kalten) Tee getrunken haben.
Ein bisschen Hausarbeit, kuscheln und lesen und so ging der Tag vorüber. Nach dem Mittagessen hat es dann auch mit dem Schneemann geklappt. Man muss dazu sagen, dass die beiden begeistert sind von allem, was mit dem Film "Die Eiskönigin" (Anna&Elsa) zu tun hat. Daher auch das große Bedürfnis, einen Schneemann zu bauen, denn das machen die beiden Schwestern im Film zusammen, als sie noch klein sind. Ich habe es übrigens endlich auch geschafft, den Film zu sehen. Das ist hilfreich, so kann ich endlich verstehen, worüber sich meine Töchter so unterhalten. Vor kurzem waren wir bei Freunden zu Besuch, die ein Mädchen im gleichen Alter haben und dort haben die 3 Damen "Pyjama-Party" gemacht und den Film zusammen geschaut, mit Popcorn, Einhorn-Trunk, Mitsingen und Tanzen. Das hat das ganze natürlich verstärkt.
Wir hatten auf jeden Fall Spaß draußen, aber auch drinnen, als es dann wieder gemütlich wurde. Wir haben gemeinsam gebacken -zweierlei Muffins- und die neue Silikonform eingeweiht. Funktioniert super, das Ding!

Sonntag, 13. August 2017

Geburtstagswoche im Juli

In Edingen haben wir Urlaub gemacht, eine Woche All-inclusive im Hotel Mama&Papa. Rundumversorgung inklusive Kinder-Ins-Bett-Bring-Service und vor allem Ausschlafgarantie. Unten im Fremdenzimmer haben Marco und ich geschlafen, wo wir unsere Ruhe hatten. Damals, als wir gerade frisch zusammen waren, haben wir ein halbes Jahr da unten gelebt, bis wir dann nach  Münster gezogen sind, in unsere erste gemeinsame Wohnung. Erinnerungen, aber vor Allem Ruhe und Ungestörtheit machten sich breit- selten und wertvoll für uns.
Die Kinder durften morgens mit Opa Waffeln backen - und essen, Im Schlafanzug spielen und auf dem Sofa in Decken eingepackt die Sendung mit der Maus (oder dem Elefanten) schauen. Im Juli waren sie ganz begeistert von den beiden Figuren und auch zuhause wurde immer verlangt nach "Handy gucken, Maus gucken, Elefant gucken".
Für uns Eltern gab es ein Langschläferfrühstück, was für die Kinder dann schon das zweite Frühstück war. Und dann ging der Tag los. Wir hatten öfters Gäste und haben dafür vorbereitet. Am Sonntag haben wir in meinen Geburtstag reingefeiert, Sinje kam und wir haben Cori - die selbst Geburtstag hatte- in Norwegen im Urlaub angerufen, um zu gratulieren. Cool, sich vorzustellen, wie sie bei Bergen den Sonnenuntergang genießt, während es bei uns über dem Neckar schon ziemlich dunkel geworden ist. Die Stimmung war gut, es gab Sekt und Geschenke. Besonders das Fotobuch über die ersten 30 Jahre meines Lebens incl. familiärer Vorgeschichte, ist ein Highlight, dass es jedem angetan hat. Zusammen darin schmökern, sich erinnern und sich über gemeinsame Wege und Moment freuen - so soll Geburtstag sein. Umringt von lieben Menschen, das macht mich sehr glücklich.
Am nächsten Tag ging es weiter mit einem dekorierten Wohnzimmer mit 30er-Girlande, Happy-Birthday-Aufhänger, einem gefüllten Geburtstagtisch, schönen leuchtenden Sonnenblumen und natürlich Geburtstagstorte mit 30er-Kerzen. Sehr schön! Die Kinder brachten mir jeder eine kleine Geschenktüte. Drin waren hübschen Anhänger für mein Pandora-Armband: Eins mit einer Geburtstagstorte und eins mit einem Familiensymbol. Toll ausgewählt, werden sie mich immer an diesen schönen Tag, Meilenstein und den Wert der Familie erinnern. Ein großes Geschenk - ein neuer Kleiderschrank - musste noch ausgesucht werden und so sind wir in Möbelhäuser gefahren, um dort herumzuschauen. Massivholz, in dem Fall Wildeiche, hat es mir angetan und ich habe auch ein schönes Modell gefunden. Allein schon das schauen und sich inspirieren lassen hat Spaß gemacht. Abends gab es ein leckeres Essen- Turf & Turf, von Marco zubereitet: Lachspfanne mit Shrimps und Muscheln und dazu Rinderfilet. Köstlich. Zusammen mit dem guten Wein, Gewürztraminer aus Ellhofen ein absolut gelungener Abend.
Und wie es sich gehört, war dann ein Wellness-Tag angesagt. Mutter und Tochter im Palmenparadies. Wir haben den Tag in der Badewelt in Sinsheim verbracht. Das war ein Erlebnis: Luxus und Entspannung, alles schön, hochwertig und besonders, tolle Bäder und viel auszuprobieren. Von Dampfbad über Lithium- und Solebad, bis zu Sauna und Infinity-Pool. Absolut entspannt kamen wir spätabends zuhause an, man vergisst wirklich die Zeit in diesem Paradies, es war ein Urlaubstag bei 30 °, während es draußen nur regnete und grau war.
Am Samstag war die Party angesagt, es kamen Gäste, das Wetter spielte mit, wir konnten schön grillen draußen, es gab Pisco Sour, Musik und es wurde getanzt. Ein ganz toller Tag, sogar noch schöner, als ich ihn mir ausgemalt hatte.
Zum Abschluss unseres Urlaubs gingen wir noch zusammen ins Schwimmbad, die Kinder hatten super viel Spaß an der großen Rutsche. Ein würdiges Endes, bevor dann in Mayen montags wieder der Alltag einkehrte.

Montag, 7. August 2017

Eifelwochenende

Wir hatten ein tolles Wochenende! Samstag Nachmittag sind wir, nachdem Marco im Restaurant und ich im Haushalt gearbeitet haben, tief in die Eifel hineingefahren, denn ein Freund von uns hat Geburtstag gefeiert in einem kleinen Dorf in der Nähe von Gerolstein. Absolut ländlich ist es dort, man hat wenig fahrende Autos und noch weniger Menschen auf der Straße gesehen. 3 Dörfer ohne Menschen, dann ein alter Opa mit der Mistgabel, 3 weitere Dörfer ohne Menschen, dann eine Oma beim Unkraut zupfen, dann ein Traktor, lange nichts, eine überwachsene alte Bahnstrecke, ein Mähdrescher, eine Person, die im Garten arbeitet und uns zuwinkt. Und natürlich viel Natur, Kühe, Pferdekoppeln, Bäche und Wald. In den größeren Dörfern gibt es sogar eine Bäckerei und manchmal sogar ein Hotel bzw. "Fremdenzimmer". Wir waren fast angekommen, da sahen wir einen jungen Mann auf einem Traktor. Wow, endlich mal jemand unter 30! Wir wurden nett begrüßt, die Kinder bekamen Melone. Ein unfehlbarer Happymaker, die geliebte "Mlone". Nach ihrem Schläfchen im Auto und bei fremden, wenn auch sehr netten Leuten angekommen, brauchen sie ein Weilchen, um anzukommen und aufzutauen. Wir haben auf jeden Fall bei tollem Wetter den Nachmittag genossen. Marco hat gegrillt und ich habe Pisco Sour gemacht, nebenbei haben wir uns gut unterhalten und die Kinde angeregt gespielt. Es war ein sehr gemütlicher Abend mit lieben Menschen. Später saßen wir noch zusammen in Decken eingewickelt vor dem Feuer, denn es war dunkel und kühl geworden. Die Kinder wollten gerne nach Hause fahren, das haben wir dann auch gemacht. Ein Feuerwerk hat uns den Weg gewiesen.
Den Sonntag haben wir bei tollen Wetter draußen verbracht, am Schalkenmehrener Maar. Allein schon der Weg dorthin war ein Highlight, die Kinder gut drauf, wir haben gesungen (A Ramsamsam und "Kleider")  Hochsitze gezählt, viele Tiere und Traktoren gesehen und die Natur beobachtet. Eine Unterhaltung war lustig. Im Wald waren direkt neben der Straße einige Bäume gefällt, ,man sah nur noch die Stümpfe.  Bea fragt: Papa, warum Baum gefallen? Papa (auf spanisch): Die Bäume werden gefällt, weil sie sonst auf die Straße fallen können, wo die Autos fahren. Bea: Ah, dann Unfall. Auto kaputt, neue Auto kaufen!
Mit solchen und ähnlichen Unterhaltungen ging es bis zum Maar, wo wir in einer malerischen Umgebung, die uns sehr an Chile und Puerto Varas erinnerte, ein bisschen spaziert sind. Die Kinder hatten die Pukys (Laufräder) dabei und sind damit vorangeflitzt, um das Maar herum. Bienen, Maulwurfshügel, Pusteblumen, Ameisenhaufen, Libellen und so weiter, sind alles Highlights für die Kinder. in der Natur gibt es so viel zu entdecken. Ein bisschen Tretbootfahren waren wir auch noch, ein toller Familienausflug. Dann noch lecker gegessen, es gab frische Forelle mit Salzkartoffeln und Salat (alles aus der Umgebung), für Marco Spaghetti Bolognese und für die Kinder, nachdem sie mir die Hälfte weggegessen haben, noch Pommes und Eis. Zum Baden war es etwas zu kalt und so sind wir in die nächste Stadt, Daun gefahren, dort gab es eine Kirmes. Kinder begeistert zum Karussell gerannt. Dann durften sie an einer Bude Bälle fischen und als Gewinn gab es Schminke von Barbie. Inzwischen sind Puppen und Barbie interessant. Bis jetzt wollten sie ja gar nichts davon wissen und haben lieber mir Flugzeugen und Autos gespielt. Aber inzwischen ist der Einfluss des Kindergartens bemerkbar. Auch Anna und Elsa sind sehr sehr wichtige Namen. Heute hat Antonia sich im Garten an einer Dorne verletzt und es durfte nur, aber absolut alternativlos, das Pflaster mit Anna drauf. Ich kann die beiden Prinzessinnen immer noch nicht auseinander halten und die Mädels streiten sich regelmäßig, wer Anna und wer Elsa ist. Eine hat blonde und eine rote Haare.
Heute konnte ich endlich etwas ernten im Garten. Die Erdbeeren (Frühe Sorten) sind seit Anfang Juni schon vorbei. Nun kommen die Tomaten, die ersten Kirschtomaten sind rot, die großen brauchen noch etwas. Habe gut ausgedünnt heute und neu abgestützt. Die mexikanischen Minigurken sind heimlich, under cover (unter Blättern) gewachsen und ich habe sie erst jetzt entdeckt. Mal probieren, ich hoffe, sie schmecken gut. Und die ersten Kartoffeln haben wir heute auch geerntet, juhu!
Marco hat inzwischen wieder einen Computer und lädt immer mal wieder Videos hoch. Auf Youtube einfach "Twinz Dad" suchen.

Sonntag, 28. Mai 2017

Der Sommer ist da!

Wir haben dieses Wochenende das wunderbare Sommerwetter genossen. Im Garten wurde der Rasen gemäht, die Jungpflanzen endlich ausgesetzt und die Erdbeeren gegossen. Die Kinder war begeistert von der Idee, den Pool aus dem Keller zu holen. Während dem gesamten Frühstück (mit Papa, auf der Terrasse - Glücksmomente für die Mama) konnten sie nicht stillsitzen, sondern riefen im Minutentakt abwechselnd "Pool, Pool, Pool!" Und so haben wir den ganzen Tag im Garten verbracht. Pool füllen, nass spritzen, sich jagen. Papa hat ihnen ein Zelt gekauft, um das man seine Runden drehen kann. Drinnen verstecken, sich hinlegen, sich wieder abtrocknen, umziehen, Blumen gießen. Eine Freude, so ein Garten. Abends wieder draußen gegessen und nachdem die müden Kinder früh im Bett waren, konnte ich den lauen Abend mit einem kühlen Glas Moselwein und online Shopping verbringen. Ich brauche eine Sommergarderobe, Kleider und Röcke sind es diesmal geworden. Die letzten Jahre war ja nicht so viel los mit Sommer und in Holland habe ich immer in klimatisierten Büros gearbeitet, wo das Jahr über konstant 21° sind. Nun ist das anders. Unsere Klimaanlage ist das offene Fenster. Deshalb: Sommeroutfits fürs Büro besorgen. 
Achso, Marco arbeitet seit dem letzten Blogeintrag die Wochenende und abends in einem Restaurant. D.h. Familienzeit haben wir recht wenig und die Wochenenden verbringe ich mit den Mädels. So gestalte ich die Freizeit, wie sie mir gefällt. Natürlich gibt es meist viel Hausarbeit zu tun, aber diese Woche hatten wir ja den Feiertag (wo Marco selbstverständlich arbeitet), so dass ich da schon einiges machen konnte und das Wochenende einfach nur in vollen Zügen genießen. Keine Verpflichtungen, keine Aufgaben, nur Spaß haben und die Kinder bei Laune halten. Das geht recht einfach, sie haben viel Platz, es ist was los und sie dürfen spielen und entdecken. Genug essen sollte man auch da haben. Am liebsten möchten sie Gummibärchen, Eis und Pommes. Das sind die Zauberwörter hier, die man mehrmals pro Tag und mit viel Emotion hört. Und wehe, jemand spricht davon in anderen Zusammenhang, da schrecken sie sofort auf. Naja, ich komme sehr gut ohne zurecht. Meistens koche ich einmal und dann gibt es entweder Brot oder das, was Papa gekocht hat.
Diesen Freitag habe ich früh Schluss gemacht, frei nach dem Motto - Freitag nach eins, jeder macht seins. So Brückentage sind eh sehr ruhig im Büro. Ich würde es fast schon als Date bezeichnen. Marco und ich konnten 2 Stunden lang ungestört uns unterhalten. Wir saßen auf der Terrasse vom Alten Bahnhof in Polch, wo Marco sonst arbeitet. Dort gibt es einen großen Spielplatz, von dem die Kinder begeistert sind. Das ist ihr Lieblingsziel. Sobald zuhause Langweile aufkommt, wird sogleich "Polch Fa" gefordert ("Fa"=Spielplatz) Sie davon wegzubekommen, ist sehr schwierig, es gibt immer lauten Protest "nein Mama nicht Hause. Ich Polch bleiben" So richtig entrüstet. Naja, der Spielplatz ist auch toll, sie können da schaukeln (geht alleine inzwischen), Seilbahn fahren (Bea kann ganz alleine, Antonia bestimmt auch, wenn wir noch 2-3 Mal gehen) . Also die Kinder schön am spielen und wir konnten in Ruhe sitzen, etwas trinken und uns unterhalten. Keine Ablenkung, keine Pflichten, einfach nur Zeit füreinander. Das gibt es sonst selten. Ich genieße diese Moment, das lädt die Akkus wieder auf. Bald kommt auch unser Urlaub, da freue ich mich schon sehr drauf. Noch 2 Wochen, dann gehts los!
Vielleicht kommt bis dahin auch das neue Auto an, was ich bestellt habe. Ich hoffe, dass es uns gefällt. 

Heute waren wir im Freibad. Ein toller Tag zusammen. Die Mädels schlafen, sie sind heute schon vor 7 aufgestanden und waren 3 Mal im Wasser. So viel, wie sie da hüpfen, schwimmen, tauchen und rutschen, wundert es mich, wenn sie überhaupt aufwachen. Werde mal versuchen, sie zu wecken. 

Sonntag, 12. Februar 2017

Great weekend

Meine Mädels und ich haben uns ein tolles Wochenende gemacht. Marco war kaum zuhause, er arbeitet jetzt. Es macht Spaß, mit den beiden unterwegs zu sein und die Welt zu entdecken. Wir gehen einfach so spazieren und freuen uns an den kleinen Dingen, die Kindern eben so auffallen: rote Beeren am Busch, das Plätschern unterm Gullideckel, eine Katze, die vorbei läuft. Als erstes rufen sie sich gegenseitig. Anto nennt Bea "Mani" und Bea nennt Anto "Bebbe". Zwischendrin kommt auch häufig "Mama, guck!" oder das allseits beliebte "HÄ??" Am Samstag sind wir aufgewacht und Antonia war ganz aufgeregt und erzählte was von "weiß". Ich habs erst nicht kapiert (die Kinder brabbeln viel vor sich hin, ohne das ein Außenstehender etwas davon verstehen könnte), bis ich wie sie aus dem Fenster geschaut habe : Schnee. Es lagen bestimmt 5 cm und so sind wir nach unserem Frühstück gleich nach draußen, gut eingepackt und mit den 2 Schlitten im Schlepptau. Erst einmal eine kleine Schneeballschlacht, Figuren in den Schnee malen und in Schneehaufen hineinspringen. Eine große Freude macht die Natur es den Kindern, wenn es schneit. Letztes Mal waren sie so beeindruckt, dass sie während der Autofahrt minutenlang erzählt haben "Auto weiß, Haus weiß, Hund weiß, Katze weiß, Mann weiß, Baum weiß, Gras weiß, Fisch weiß, Dach weiß, Klakelah weiß... " (Klakelah ist Pferd). Wir haben also viel gesehen, einen kleinen Schneemann gebaut und waren rodeln. Gut, dass Mama eine Tasche mit frischen Handschuhen. warmem Tee und einem Snack dabei hatte.
So konnten wir den Morgen an der frische Luft genießen. Zuhause haben wir zusammen gekocht, die Mädels helfen beim Schälen, essen ein paar Möhren und warten geduldig, bis es fertig ist. Auf Antonias Wunsch gab es keinen Reis "bääh", sondern Nudeln "Lecker". So goldig, dass sie seit letztem Wochenende "lecker" sagen können. Sie probieren alles und dürfen dann bewerten "lecker" oder "nicht lecker". Natürlich sind, wie bei Kindern in diesem Alter, die Bewertungen nicht ewig gültig, sondern meist so ca. 30 Sekunden, bis wieder etwas passiert und man es sich anders überlegt oder schon wieder vergessen hat, was man da eben gesagt hat. Noch kann ich sie ganz gut beeinflussen, sie hören gut zu und lernen gern von uns. Man muss nur wissen, wie man etwas verpackt, um sich als Erwachsener durchzusetzen. Ich vermeide die direkte Konfrontation gerne, da Schreien und Kind-weinen-hören nicht zu meinen Lieblingsbeschäftigungen gehört und außerdem viel Energie raubt. Also lässt man sich etwas einfallen und sucht geduldig neue Wege, um seinen Wunsch durchzusetzen. So hatten wir ein harmonisches und angenehmes Wochenende.
Putzen und Bügeln ist allerdings mangels Motivation ausgefallen.
Heute waren wir im Schwimmbad, sie haben sich vorbildlich verhalten und hatten viel Spaß beim Hüpfen, tauchen und sich im Wasser bewegen. Nur Antonia war eine Weile beleidigt, weil sie ins große Becken wollte, aber Bea und Mama nicht. Das Schwimmbad hier ist im Moment sehr beliebt hier, wir waren dieses Jahr schon 5 oder 6 Mal da. Es ist modern und zum Wohlfühlen. Die Kinder lernen so gerne neue Bewegungen im Wasser und probieren immer mehr aus. Sie tauchen Dinge vom Boden, wo sie gerade so stehen können, machen Rolle unter Wasser und springen rein. Antonia am liebsten vom Startblock im großen Becken. Ganz ohne Angst springt sie rein und schwimmt sogar selbst zurück zum Beckenrand. Wir sind so unglaublich stolz auf sie. Bea stößt sich ab und macht 3-4 Schwimmzüge, um zu Mama zu kommen, das klappt gut. Und sie sind so sicher im Wasser, drehen sich jetzt auch manchmal auf den Rücken und schauen, was passiert. Ganz toll, so ein schönes Schwimmbad so nah zu haben.

Den Nachmittag habe ich damit verbracht, das Fahrrad und den Anhänger wieder zum Laufen zu bekommen. Eine kleine Spritztour haben wir uns nicht nehmen lassen. Ich sags euch: Fitnessstudio kann man sich sparen, wenn man in Mayen Fahrrad mit Anhänger und 30 kg Kind fährt. Ich musste manchmal absteigen, weil es zu steil war. Auf dem Rückweg war dann nur Fahrtwind genießen und bremsen angesagt.

Achso, einen Mittagsschlaf machen die beiden nur noch in Ausnahmefällen. Wenn ich da bin, schonmal gar nicht. Marco schafft es wohl manchmal (vielleicht 1-2 Mal die Woche), dass sie schlafen. Gestern hat es kurz nach dem Mittagessen -ich war noch beim Aufräumen- wieder angefangen zu schneien. Anto hat nur gefragt "Garten?" und nachdem ich ja gesagt hatte, stand sie ein paar Minuten später komplett angezogen draußen und hat sich die Schneeflocken in den Mund schneien lassen. Sie ist so selbständig, hat es ohne einen Mucks geschafft, Gummistiefel, Schneehose, Jacke, Schal, Handschuhe und Mütze (und alles richtig) anzuziehen. Sie macht einfach ihr Ding. Ich stand erst erstaunt da, aber nachdem Bea dann auch Lust bekommen hat, nach draußen zu gehen (wie immer, meistens ist Antonia diejenige, die zuerst Initiative ergreift), habe ich mich, nachdem ich sie angezogen hatte (Bea lässt sich gerne helfen)  auch aufgerafft und bin mitgegangen. Wir haben dann noch 2 Schneemänner im Garten gebaut.





Sonntag, 15. Januar 2017

Schnee

Seit letzter Woche schneit es hier. Die Mädels sind begeistert. Schon an Silvester haben sie bei Oma und Opa draußen spielen können. Schneeballschlacht haben sie auch schon gemacht.
Da wir ja Silvester bei Freunden auf einer Hütte im Schwarzwald verbracht haben, konnten wir jetzt aber den Schnee genießen. Am ersten Schneetag war ich abends mit einem Kunde essen und konnte nicht bei der Familie sein. Morgens haben wir zuerst nach draußen geschaut, noch ein bisschen schlaftrunken, aber dann kam sofort Begeisterung: "weiß, weiß!" Nun ist nach dem Aufwachen immer der erste Weg zum Fenster. Einmal habe ich die beiden zum Kindergarten gebracht. Wir sind gelaufen. Autofahren war bei so einem Schneefall keine gute Idee. Dicke Schneeflocken kamen von oben. Die Kinder legen den Kopf legen den Kopf in den Nacken, schauen hoch und wollen mit dem weit geöffneten Mund den Schnee fangen. Wir haben über eine halbe Stunde zum Kindergarten gebraucht. 800 m. So viel zu entdecken. Spuren von Hunden. Andere Kinder und Menschen auf dem Weg. Auf die Ampel warten. Beide müssen drücken. Es gibt einen kleinen offenen Kanal, in dessen Wasser man wunderbar Schneestücke schmeißen kann und ihnen dann hinterher laufen. Handschuhe an, Nase putzen, Mütze rutscht runter, Schuh geht auf, Rucksack verrutscht. Bea möchte generell keine Handschuhe anziehen, sondern steckt ihre Hände in die Jackentasche. So dann den Berg herunterrennen... Oder sie möchte an Mamas Hand. Ich muss aber meinen Handschuh ausziehen, damit ihre Hand warm bleibt... Im Kindergarten wissen sie genau, wohin alles gehört, die Jacken, die Schuhe, die Handschuhe alles hat seinen Platz. Sie rennen begeistert in ihren Gruppenraum, wo morgens der Tisch gedeckt ist. Sie haben ein Vesper dabei. Zuerst suchen sie ihren Untersetzer (mit Foto) für ihre Tasse. Ihre Freundin Alexandra erwartet sie und hilft beim Einschenken etc. Mama ist sowieso abgemeldet, sobald wir die Türschwelle des Kindergartens überqueren. Von Bea bekomme ich noch einen Abschiedskuss, Antonia dreht sich weg und ist schon vertieft in den Ablauf. Der Kindergarten ist ein toller Raum für sie, zum spielen, erleben, sich entwickeln. Wir sind einfach nur glücklich, so schnell einen Platz bekommen zu haben und dass die Kinder sich so wohlfühlen. Alles ist super dort. Sie sind noch nicht einmal krank gewesen, nur je 1 halber Tag leichtes Fieber, kurz vor Weihnachten.
Am Freitag waren wir noch kurz rodeln. Ich bin extra im Hellen nach Hause gekommen. Hinter unserem Haus gibt es einen kleinen Berg von Schüttgut, kleine Steine. Mit dem Schnee darauf ein perfekter Abhang für die ersten Rodelversuche. Die roten, runden Rutscher von Oma und Opa wurden ausprobiert. Das ging sehr gut, bis der Schnee an allen Seite abgenutzt war. Beatrice hat zwar fleißig neuen Schnee herangeschafft (super Schaufel, so ein Rodel), aber irgendwann wollte sie dann "hause". Antonia "nein, nicht hause". Wie immer. Naja wir haben uns dann geeinigt. Auf das, was Mama wollte. Die nicht so eine gute Schneeausrüstung hat. Die Jogginghose ist nicht besonders warm. Also: morgen neue Schneehose kaufen, beim Lidl sind die im Angebot.
Samstag schneite es weiter, nach Frühstück und ein bisschen Haushalt sind wir zusammen mit Papa zur "hohen Acht" gefahren, einer Rodelpiste neben dem Nürburgring. Landschaftlich sehr ansprechend, allein schon der Weg dorthin durch den Wald, an Gebirgsbächen, weißen Feldern und kleinen Dörfern vorbei. Wie man in so einer Einsamkeit leben kann... Bis zum nächsten Supermarkt über eine halbe Stunde Auto fahren. Keine Bäckerei in 20 km Umkreis.
Es war ein schöner Tag im Schnee, bald kam auch die Sonne heraus.
Und heute mit Oma und Opa (heiß ersehnt, seit 4 Tagen wird immer lautstark nach Momapopa verlangt) waren wir nochmal rodeln. Haben uns einen schönen Familientag gemacht, am Tisch mit Knete, Memory und Domino gespielt und uns von Opas lecker frisch gekochtem Essen verwöhnen lassen. Ein schönes Wochenenende!

Sonntag, 11. Dezember 2016

Adventszeit

Schöne Weihnachtszeit! Wir genießen die Wochenende als Familie. Zuhause haben wir uns wunderbar weihnachtlich eingerichtet, die Wohnung ist geschmückt mit Lichterketten, Tannenzweigen, Dekoration und Weihnachtspyramide. Auch den Mädels gefällt es, sie helfen beim Schmücken und freuen sich jedes Mal mit glänzenden Augen, wenn sie das Licht vom Rentierschlitten anschalten dürfen. Ein Highlight ist immer wieder die Weihnachtspyramide. Schon morgens im Bett heißt es "drehen, drehen" (weil sich ja die Figürchen darin drehen). Damit warten wir bis abends, bis es dunkel wird. Gut, dass es 8 Kerzen gibt, so können beide gleich viele auspusten.
Eingeläutet wurde die Adventszeit mit einem vorweihnachtlichem Familientreffen mit Fondue-Essen in Edingen, zusammen mit den Schweizer Verwandten. Ich hatte am ersten Advent schon Kekse gebacken und als Nachtisch mitgenommen, zusätzlichen zu einer "kleinen" Auswahl der Kekse, die ich geschäftlich verkaufe. Gemütlich am großen Tisch, alle sitzen zusammen und erzählen, das ist schön.
Es war mal wieder tolles Wochenende, wir alle freuen uns sehr, da zu sein und die Batterien wieder aufzuladen. Die Kinder freuen sich, Oma und Opa zu sehen und die besondere Aufmerksamkeit. Häufig gehen sie schwimmen, wovon sie begeistert sind. Antonia schwimmt schon ganz gut mit dem Schwimmgürtel und probiert viel aus. Beide planschen unglaublich gerne und bewegen sich gerne im Wasser.
Ich hatte eine ruhige Woche, war nur im Büro, ohne auswärtige Termine. Das erste Mal, seit ich vor 3 Monaten angefangen habe. Die Woche davor habe ich im Osten Deutschland verbracht und mit die 2 Fabriken angeschaut. Sehr interessant. Ein tolles Erlebnis, zu sehen, wie Erfrischungsstäbchen (Kindheitserinnerungen!) und andere Leckereien hergestellt werden. Die Prozesse, die Menschen, die Erfahrung, das Handwerk, dafür habe ich jedes Mal mehr Respekt. Es war ein gute Woche mit viel Zeit im Auto und ohne die Kinder zu sehen. In anderen Momenten wird man dafür mehr als entschädigt:
Dieses Wochenende hatten wir Freunde aus Holland zu Besuch, ein spanisches Pärchen mit ihren kleinen Jungs. Wir waren zusammen in Koblenz, auf dem Weihnachtsmarkt. Kinder und Erwachsene hatten viel Spaß und haben die weihnachtlichen Eindrücke genossen. Abgesehen davon, dass es sehr voll war an so einem 3. Adventssamstag, haben wir viel gesehen, guten Glühwein getrunken (Dornfelder im Weinglas!), Waffeln am Stiel gegessen und die Kinder haben endlose Runden im Karussell gedreht. Abends saßen wir gemütlich zusammen in unserem Wohnzimmer.
Heute haben wir draußen zusammen mit den Nachbarskindern gespielt, zusammen zu Mittag gegessen. Marcos Nachos mit Käsesauce uns Salat haben allen geschmeckt. Nachdem der Besuch weg war, haben die Mädels und ich Mittagsschlaf gemacht. Beim Buch lesen im großen Bett sind wir einfach eingeschlafen. Abends haben wir noch zusammen gebacken.


Montag, 21. November 2016

Mayen

Wir sind gut angekommen in Mayen und haben uns inzwischen eingelebt. Seit 3 Monaten sind wir nun in Deutschland und freuen uns sehr. Wir sind hier glücklich und haben es noch keine Sekunde bereut, Holland verlassen zu haben. Es gibt nichts, was wir von dort vermissen. Selbst das Meer nicht. Hier gibt es so schöne Natur, das Maifeld leuchtet jetzt im Herbst in den schönsten Farben. Es gibt Wald, Felder, Naherholungsgebiete, Seen, Flüsse. Ein bisschen von der Umgebung haben wir schon entdeckt.
Mayen selbst bietet mit seiner Genovevaburg, dem lebhaften Marktplatz und der Altstadt ein schönes Flair. Der weitbekannte Lukasmarkt im Oktober ist ein Publikumsmagnet für jung und alt. Es ist ein Volksfest mit langer Tradition, welches 10 Tage lang hier in der Stadt stattfindet. Da wir in fußläufiger Umgebung wohnen, waren wir zusammen mit den Kindern häufige Besucher.
Auch die Kinder fühlen sich in Deutschland sehr wohl. Sowohl die Sprache als auch die Nähe zu Oma, Opa und Freunden, kommt ihnen entgegen.
Auch dieses Wochenende waren wir in Edingen, zum Entspannen und Genießen. Mein Job ist recht anstrengend, gerade in der Einarbeitungsphase. Morgen und auch die nächsten Tage gibt es wieder richtig viel zu tun, deswegen mache ich nun Schluss und hoffe, bald weiter bloggen zu können.

Samstag, 20. August 2016

Last day

Abschied nehmen... Das ist bei uns seit ein paar Wochen angesagt. Wir packen Kisten, sortieren aus, bereiten die Wohnung auf den Auszug vor, organisieren den Umzug und die Einrichtung der neuen Wohnungen. Schritt für Schritt, immer mit etwas beschäftigt. Die Wohnung wird immer leerer, die Türme gefüllter Kisten immer höher.
Abschied nehmen von Freunden, Bekannten, noch ein letztes Mal sich treffen, Spaß haben und die Zeit Revue passieren lassen. Viele tolle Erinnerungen, ein langer Weg.
Vor fast 5 Jahren nun kamen wir in Holland an, jeder mit einem Koffer, den Kleidern am Körper und einer Portion Abenteuerlust. Nach knapp 3 Jahren in Chile sollte das das Land unserer Zukunft sein. Wir haben uns eingelebt, viel entdeckt und sind gemeinsam den Weg gegangen. Nun auf in ein "neues", altes Land. In das Land, wo wir in unsere erste gemeinsame Wohnung gezogen sind. Wo wir die ersten gemeinsamen Freundschaften geschlossen haben, uns näher kennengelernt und endgültig füreinander entschieden haben. Nun geht es also zurück. Es ist ein Neuanfang für uns, ein geplanter und gewünschter. Wir haben lange mit dem Gedanken gespielt, uns aber nie entschieden. Es war ja alles gut soweit hier. Um alles aufzugeben, muss es sich schon lohnen und viele Faktoren sollten stimmen. Es ist dann doch sehr schnell gegangen. Ein toller Job, der alle Erwartungen erfüllt bzw. übertrifft. Standorttechnisch gesehen auch interessant. Nach Kiel oder Dresden wäre ich jetzt nicht gezogen. Es sollte schon näher an meinem Elternhaus sein als Den Haag. Nicht unbedingt mitten im Ruhrgebiet, eher etwas außerhalb von größeren Städten und am liebsten eher südlich. Das hat klappt, unsere nächste Stadt ist MAYEN.
Am Montag geht es los. Nun noch ein letztes Wochenende hier.