Sonntag, 24. April 2016

Endlich ein neuer Computer!

Mein Laptop war ja schon eine Weile invalide, da das Scharnier des Bildschirms gebrochen ist (Überbeanspruchung) . Marco hat eine Holzkonstruktion gebastelt, als Bypass sozusagen. Ein Wackelkontakt und ein kaputtes Ladegerät haben ihm dann aber den Rest gegeben.
So war ich ein paar Wochen ohne PC. Keine ganz so große Umstellung, da ich eher mehr mit dem Handy online bin, was ja überall dabei ist. Wenn man dann aber Fotos hochladen will, von der Kamera holen oder einen Blogeintrag schreiben dann braucht man schon einen PC. Mit dem Macbook von Marco kann ich mich nicht anfreunden, bin einfach kein Apple-Typ. Zumal das Ding mein Handy (android) nicht erkennt und ich so die Alltagsschnappschüsse vom Handy nicht da drauf kriege. Also spiele mit dem Gedanken, einen neuen (eventuell gebrauchten) Laptop anzuschaffen. Besonders leistungsfähig muss er nicht sein und viel Geld will ich dafür auch nicht ausgeben. Einen sehr schicken mit blauem Alugehäuse hatte Marco gesehen bei Mediamarkt, der könnte mir gefallen und kostet unter 300 €. Im Internet in einer der Verkaufsgruppen wurde ein Eee-PC, ein Netbook von Asus angeboten. Ein Jahr alt, kaum gebraucht, in gutem Zustand. Hingefahren, angeschaut, mitgenommen. Unter 100 €! Das nenne ich ein Schnäppchen.
Die erste Stunde damit gearbeitet, ein paar Einstellungen angepasst und ich bin sehr zufrieden. Hoffentlich hält das Ding eine Weile und bietet die Leistung, die ich mir wünsche, auch längerfristig.

Sonntag, 28. Februar 2016

Februar

Heute war ich mit den Kindern am Strand in Scheveningen, wir hatten einen tollen Sonntagmorgen. Die Zeit gönne ich Marco, dass er auch mal Ruhe hat und so lange im Bett bleiben kann, wie er will.
Oft mache ich sonntagmorgens Pfannkuchen zum Frühstück, den die Kinder verschlingen. Heute gab es Früchtesmoothie, Birne, Mango, Jogurt. Alles aufräumen und so können wir um 10 das Haus verlassen. Die Kinder werden zur Zeit so um 8 wach und kommen dann noch zum Kuscheln zu uns ins Bett. wir machen also schön gemütlich.
wir waren mit einem Puky unterwegs und sie hatten beide viel Energie zum rennen. Am Hafen sind wir vorbeigekommen, wo natürlich die Schiffe bewundert wurden mussten. Dann sind wir auf eine Düne geklettert und auf dem Po wieder runtergerutscht (Antonia) bzw heruntergerannt (Beatrice mit Mama an der Hand) . Die Strandpromenade ist weitläufig, es gibt viel Platz, so dass man sich wunderbar bewegen konnte. Mit dem Puky fahren, über die Betonplatten hüpfen, im Sand buddeln, Sand auf dem Beton verteilen, Ball spielen mit vorbeilaufenden Kindern, Hunde begrüßen, aufs Meer hinausschauen zu den Schiffen, den Leuchtturm entdecken, die Flugzeuge sehen und darauf zeigen. So vergeht der Morgen schnell. Der Nachhauseweg ist meistens schwierig, da keiner Lust hat zu gehen und das Spiel zu interessant ist. So gab es heute auch klare Worte und Geheule.

Gestern hatten wir Besuch von Alyona mit Kindern, haben lecker zu Abend gegessen (Gulasch mit Kartoffeln und Gemüse) und uns einen schönen Abend gemacht.

Außerdem war Annika mit Eira da, das ist immer schöne Gesellschaft. Nächstes Wochenende kommen sie wieder.

Sonntag, 31. Januar 2016

Nächste Woche nach Berlin, auf die Messe, das wird eine intensive Woche. Auch in den letzten Tagen und Wochen war viel zu tun. Unglaublich, dass das neue Jahr schon einen ganzen Monat alt ist.
Auf der Arbeit gibt es neue Kollegen und neue Projekte, die laufen, unter anderem eine neue Corporate Identity, d.h. ein neues Logo und eine überarbeitete Firmenphilosophie. Neue Ziele und eine neue Ausrichtung. Das soll auf der Messe präsentiert werden. Bis dahin musste natürlich einiges geschehen, um den richtigen Weg zu finden.
Meine Weiterbildung habe ich abgeschlossen, wir hatten noch interessante Workshops und ich habe richtig viel mitgenommen. Die Urkunde habe ich überreicht bekommen und jetzt darf ich in unseren internen Zeitschrift darüber berichten. Muss morgen noch schnell den Artikel schreiben, bevor es Dienstag los geht nach Berlin.
Heute genieße ich die Stille des Mittagsschlafs.
Die letzten zwei Tage haben die Kinder mittags nicht geschlafen, sondern einfach weitergespielt, bis dann beim Abendessen die Augen schwer wurden. Fast 12 Stunden am Stück wach, das war Rekord.

Sonntag, 17. Januar 2016

Über die Kinder mit 28 Monaten

Lieb sind sie zueinander, dass einem das Herz aufgeht. Zwar raufen sich gerne miteinander, schubsen sich (mehr oder weniger liebevoll), immer natürlich unter großem Gekicher, aber wenn es dann mal Rumms macht und die Schwester am Boden liegt, ist das Mitleid groß, man hilft sich beim Aufstehen und es gibt Küsschen oder der Kopf wird gestreichelt.
Und wenn Mama schimpft und die Schuldige weint, kommt sogleich die Schwester zum Trösten. Böse Mama. Ich werde dann richtig vorwurfsvoll angeschaut, nach dem Motto: wie wagst du es nur, meine Schwester zum Weinen zu bringen. Der Beschützerinstinkt ist auf jeden Fall da.

was im Moment hoch im Kurs steht, sind Bücher. Es wird gelesen und geschaut, was das Zeug hält. Wir haben einen relativ großen Vorrat und ich habe ein Bücher wieder geflickt, die sie vor ein paar Monaten zerfleddert hatten. Inzwischen kennen sie aber schon wirklich jede Seite auswendig. Wir schauen zusammen und zeigen uns gegenseitig Dinge. Ich bin überrascht, dass sie sogar Tiere Maulwurf, Fledermaus, Qualle oder Glühwürmchen nach einmaligem Benennen beim nächsten Mal direkt wiedererkennen. Auf der anderen Seite weiß ich nicht, wie oft ich schon Hund, Maus und Ente gesagt hab (diese sind in wirklich jedem Buch vertreten) und es scheint immer noch interessant zu sein, es wieder und wieder zu hören.
Leider hält es sich mit dem Sprechen immer noch sehr in Grenzen. Zum ersten "richtigen" Wort "Katze", was sie beide seit März letzten Jahres können, ist ziemlich wenig dazu gekommen.
Die kleine Auswahl der Wörter, die sie mit jetzt 28 Monaten aussprechen:
Mama, Papa, Moma, Popa, Katze, Kaka, Bibi (für Baby und Maus), Kuh, qua-qua (Ente), Dido (Blaulichtfahrzeuge), Dada (Auto), wauwau (Hund), Puky, Lala (für Eis/ helado)
wir sind ein bisschen ungeduldig, denn selbst Wörter, die unserer Meinung nach einfach wären, kommen ihnen nicht über die Lippen (ja/si, agua/Wasser)
Die Kommunikation klappt allerdings auch so ziemlich gut, wahrscheinlich sehen sie deshalb noch keine Notwendigkeit. Wir verstehen uns auch so. Es klappt wirklich alles super gerade in unserem Alltag. Auch wenn es früh dunkel wird und man abends nicht mehr draußen spielen kann, wird es drinnen nicht langweilig. In der Wohnung wird viel gespielt, wir genießen es wirklich, so viel Platz zu haben.
Auf dem Sofa springen ist ein Highlight, am liebsten zu Weihnachtsmusik, aber auch andere beschwingte Lieder sind in Ordnung. Sich gegenseitig jagen, eventuell sich dabei an einem Schal oder Seil festhalten und dann den Flur hoch- und runterrennen, dabei ist das Lachen immer laut. Auch mit Auto oder Puky kann man sich jagen und gegenseitig schieben. Wenn man dann gegen das Sofa oder die Türe donnert, ist der Spaß am Größten.
Es geht also häufig hoch her, auch vom Geräuschpegel her. Dann gibt es aber auch wieder ruhige Zeiten mit lesen und Auto spielen. Die Garage ist interessant, dort werden die Autos geparkt und fahren hinunter. Die Rutsche wird auch für allerlei Gegenstände verwendet, die so auf Robustheit getestet werden. Und zum Klettern ist sie natürlich super.
Die Kinder sind beide meist sehr folgsam, man kann sie schon um etwas bitten, sie verstehen Aufforderungen und kommen ihnen gerne nach. Licht aus- oder anmachen, Dinge in den Müll schmeißen, uns etwas bringen, etwas holen, was heruntergefallen ist. Sie sind auch recht ordentlich (in ihrer eigenen Welt) und können jedem Ding seinen Platz geben. Putzen klappt auch wunderbar, umgekipptes Wasser aufsaugen, Staub saugen, Boden wischen. Und Dreck machen sowieso.

Freitag, 8. Januar 2016

Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne

2016 ist für uns gut begonnen.
Wir haben 2015 gut abgeschlossen mit einem wunderbaren, erholsamen Weihnachtsurlaub in Deutschland.
Auf der Arbeit war nicht viel zu tun in den letzten Tages des Jahres, wir haben die Top 2000 im Radio gehört. Das ist hier die Tradition zwischen den Jahren, man kann erst abstimmen und dann werden die 2000 meistgewählten Lieder gespielt. Da kommt man ins Schwärmen, denn es kommen meistens gute Lieder von früher und jeder hat irgendetwas zu erzählen. Oder man rätselt über das Jahr, in dem das Lied herauskam. Oder wie alt der Künstler ist. Ob der Sänger männlich oder weiblich ist. Oder man fragt, wer überhaupt für solche komische Lieder stimmt... Insgesamt also gemütlich. Man redet über die Oliebollen, frittierte Teigkugeln, die mit Puderzucker bestäubt an Silvester und den Tagen davor gegessen werden. In der Zeitung gibt es mehrere Doppelseiten mit der Bewertung der verschiedenen Oliebollen-Stände im ganzen Land und es wird natürlich auch der Sieger gekürt. Und es gibt Leute, die auf ihre eigenen Rezepte schwören und alle davon informieren.
Es gab auch ein Weihnachtspaket als Geschenk vom Unternehmen. Nicht, dass es besonders toll war, aber es bringt doch alle wieder zusammen, sich darüber zu unterhalten, was einem besonders gut oder schlecht gefallen hat. Es waren verschiedene typische Nahrungsmittel aus Holland und Polen darin.

Der Urlaub hat uns echt gut getan, wir waren richtig raus aus dem Alltag und konnten abschalten. Im Hotel Oma+Opa wurden wir gut versorgt und es ist immer was los. Wir hatten eine tolle Zeit. Die Vorfreude war schon groß. Es gab quasi noch einen extra Urlaubstag dazu, da ich noch einen Kunde besuchen musste und das auf dem Weg lag, sodass wir früher fahren konnten. Autofahren geht nach wie vor super mit den Kindern, wir kommen gut durch und auf der Rückfahrt haben wir einen Rekord aufgestellt: Mit nur einer Pinkelpause waren wir in 4,5 Stunden zuhause.
Das Wetter war wunderbar in Deutschland, sehr mild, meist um die 15°. Nicht das, was man von einem Weihnachtsurlaub erwartet, aber doch sehr angenehm. Man kann viel draußen sein, braucht keine dicken Jacken, Handschuhe oder Mützen (davon halten die Kinder nicht viel) Die Sonne schien, alles war grün und die Kinder pflückten Gänseblümchen für mich.
Die Zeit mit Oma und Opa ist für die Kinder besonders wertvoll. Die beiden mussten zwar arbeiten, aber sonst wurde fast jede freie Minute mit den Kindern verbracht. Die Regeln und Gewohnheiten lernten sie schnell und hatten viel Spaß daran, dabei zu sein. Viele Highlights gibt es zu erleben, die es zuhause nicht gibt. Allen voran die Schiffe, die regelmäßig auf dem Neckar vorbeifahren. Die Begeisterung der beiden ist kaum zu beschreiben. Hysterischen Kreischen, Schreien, Lachen, Rennen, auf die Fensterbank klettern und aufgeregt "Bote, bote" rufen (spanisch für Boot, Schiff). An die Scheibe tatschen und danach zeigen, damit auch wirklich jeder hinschaut und das Schiff bewundert. Wenn dann auf dem Schiff noch ein Auto mitgeführt wird (wie bei den meisten niederländischen Frachtern), dann gilt dem "tata" auch noch besondere Aufmerksamkeit. Achso, und dies natürlich in jeder Situation. Auch wenn wir gerade bei Essen sind oder Spielen, alle Tätigkeiten müssen unterbrochen werden, um das Schiff gebührend zu bewundern. Und wenn es dann vorbeigefahren ist, muss natürlich gewunken werden, bis es außer Sicht verschwunden ist.
Mit Kindern wird der Alltag zu etwas Besonderem. Sie entdecken so kleine Dinge, richten ihre Augen auf ganz Anderes als wir und lassen uns so das Leben wieder aus einem anderen Blickwinkel betrachten.
Wir haben die Stunden und Minuten in Deutschland wirklich genossen und ausgekostet, waren insgesamt 8,5 Tage dort. Der Alltag wird zu etwas Besonderem, anderes Essen, andere Aktivitäten, Ausflüge, man ist ganz anders unterwegs und natürlich in Ferienstimmung.
Alles um Weihnachten herum macht auch noch Spaß, den Baum besorgen, aufstellen, schmücken, dekorieren, Weihnachtskekse backen und verköstigen, Geschenke kaufen, einpacken und verschenken.
Auf dem Weihnachtsmarkt waren wir auch. Für die Kinder natürlich besonders toll und wir Erwachsene sehen am liebsten ihre Augen leuchten: Wenn wir durch den "Märchenwald" schlendern und sie die Figuren bewundern (und sich wohl fragen, was das Mädchen mit der roten Kapuze wohl darstellt und warum da ein Wolf im Bett liegt). Wenn sie den Ponys zuschauen, die Runde um Runde ihre Kreise drehen. Wenn der Zug voll mit Kindern durch den inszenierten Wald fährt. Und was es nicht alles zu sehen gibt, so viele Stände mit interessanten Dingen, Geruch nach Flammkuchen, Steak, Waffeln, Pommes. Etwas Süßes zwischendurch, für die Erwachsenen ein Glühwein. Karussell fahren und glücklich sein.
jeder kam auf seine Kosten und hat es genossen. Die Weihnachtszeit war einfach toll. Für uns, in diesem Jahr.
Schon in Holland haben wir frühzeitig begonnen zu dekorieren. Ganz ohne Stress oder Diskussionen. Einfach alles aus der Abstellkammer geholt und in einem ruhigen Moment aufgebaut. Gebacken haben wir auch, die Kinder konnten sogar mithelfen beim Auswallen und Ausstechen. Sie haben ihre eigenen Herzchen ausgestochen und aufs Blech gelegt. Weihnachtsmusik haben wir natürlich auch immer gehört. Papa hat tolle Musik gefunden und jedes Mal war die Freude groß, sobald es los ging. Einen Adventskalender gab es von Oma. Bis dahin gab es kaum Schokolade für sie, aber im Dezember jeden Tag ein kleines Stück. Wir haben jedes Mal das Zimmer abgedunkelt, die Weihnachtspyramide angezündet, sodass die heiligen 3 Könige sich drehen. Das allein war schon spannend. Am Anfang haben sie minutenlang auf die Figuren geschaut. Als sie dann aber herausgefunden haben, dass nach der Weihnachtspyramide der Adventskalender herausgeholt wird, war die Begeisterung für Schokolade doch größer als für die sich drehende Holzfiguren und Kerzen. Es kam sogar vor, dass schon morgens vor dem Frühstück der Adventskalender gefordert wurde mit einem entschiedenen "eh, eh" und ausgestreckten Händen zum Regal. Jedes Mal habe ich sie vertröstet, dass es erst dunkel werden muss, bevor wir ihn aufmachen.
Auch die Kekse kamen gut an bei Jung und Alt. Die alten Rezepte von meiner Oma, aber auch neue, werden ausprobiert und im Bedarfsfall nachgebacken. Hildabrötchen habe ich insgesamt 3 Mal backen müssen, da diese so beliebt waren.

Inzwischen ist die ganze Dekoration wieder ordentlich weggeräumt, die leeren Keksdosen in Kisten verstaut, der Weihnachtsbaum nach draußen zum Abholen, die Christbaumkugeln und andere Dekoration wieder eingepackt. Ich habe den Dezember genutzt, um alte Sachen auszusortieren, verschwinden zu lassen und im Müll oder beim Second-Hand-Laden entsorgt. Einfach herrlich, diese neue Ordnung und viel weniger Ballast. "Leichtes Gepäck" von Silbermond hab ich dabei oft gehört und mitgesungen.
Die lang herausgezogene Reparatur des Autos ist endlich passiert und nun können wieder endlich wieder normal fahren.
Auf viele Dinge kann man verzichten im Leben, wenn man die richtigen um sich hat. Das sind sicher nicht die materiellen Dinge. Sicherheit, Ruhe, Harmonie, das ist vorhanden und gibt uns Kraft für alles andere.

Jahresrückblick 2015

Hast du 2015 etwas getan, was du vorher noch nie getan hast?
Trauzeugin sein, auf einer Hochzeit dabei sein (außer meiner eigenen)
Einen 3-Generationen-Urlaub. 
Einige kleine Dinge im Alltag verändern. 
Eine neue Sportart begonnen. 
Hast du eine große Veränderung mitgemacht?
Es war ein eher ruhiges Jahr, ohne große Veränderungen. Stabilität in unser Leben zu bekommen ist allerdings auch eine Veränderung zu vorher. 
Hat jemand von deinen Freunden Familienzuwachs bekommen?
ja, Mara
An welches Datum in 2015 wirst du dich noch lange erinnern?
Meinen Geburtstag in Deutschland am 24.7. 
Die Hochzeit am 26.9.
Welche Länder hast du besucht?
privat: Deutschland (mehrmals, meist für Feierlichkeiten), England (fürs Studium), Spanien (Fuerteventura, unser Urlaub)
geschäftlich: Frankreich (Paris mit dem Auto), Schweiz (einen wichtigen Kunde, die Migros, in Zürich besuchen), Deutschland (Norden, Ruhrgebiet, Hannover, München), Dänemark (Coop, Kopenhagen), Finnland (Helsinki)
Bester Kauf?
hm, etwas besonders Großes oder Wichtiges, was unser Leben verändert hätte, fällt mir nicht ein. 
Materielle Dinge haben sowieso deutlich an Bedeutung verloren in diesem Jahr. Es gibt so viele Dinge, die wichtiger sind: Zeit, Gesundheit, Harmonie, Ruhe, Momente,...
Hat dich etwas besonders glücklich gemacht?
Familie und Freundschaft. 
Vermisst du etwas an 2015, was du 2016 mehr haben möchtest?
Letztes Jahr hatte ich mir mehr Planbarkeit und weniger Veränderungen gewünscht. Das hat geklappt. Für nächstes Jahr wäre eine (positive) Überraschung oder eine Neuigkeit doch nett :-)
Was hättest du lieber weniger gehabt in 2015?
Müdigkeit, Erschöpfung, Probleme. Wobei das alles gut zu bewältigen ist, aber ohne wäre es noch besser. 
Größter beruflicher Erfolg 2015?
strategisch wichtige Kunden gewinnen und erfolgreich zusammenarbeiten

Sonntag, 1. November 2015

25 Monate - Herbst 2015

Draußen auf dem Balkon sitze ich, in der Sonne, mit einer Tasse Cappucchino. Die Kinder schlafen. Ruhe, Entspannung. Herrliches Wetter, ein goldener Herbst.
Gestern waren wir draußen, haben den Papa zur Arbeit gebracht und dann in Delft in einem Park unterwegs. Die Kinder sind noch immer begeistert von ihren Pukys, die sie überall mit hin nehmen wollen. Es hab eine Zeit lang Streit, denn sie wollten beide das Blaue fahren und haben sich heulend daran geklammert, während das rote in der Ecke stand. Auch der mehrmalige Hinweis, dass das mindestens genauso gut ist, hat nicht geholfen. Generell streiten die beiden nicht so viel, aber das war eine Sache, wo es jedes Mal lange ging, bis nach viel Geheul und Eingreifen der Eltern, wir endlich gehen konnten. Den Kinderwagen mögen sie nicht mehr so gerne, aber wir nehmen ihn für längere Strecken und vor Allem, wenn man irgendwo hin will. Sonst sind wir häufig mit Zeit unterwegs, so dass die Kinder das Tempo vorgeben können. Das klappt ganz gut. Wir bringen ihnen bei, dass sie bei der Straße anhalten müssen und auf die Schwester bzw. Mama oder Papa warten müssen. Da hören sie aufmerksam zu und es geht gut. Falls nicht, brechen wir unseren Spaziergang ab, gehen wieder nach Hause oder sie müssen in den Wagen.
Inzwischen wurde ja die Uhr umgestellt, so dass es abends schneller dunkel wird. Diese Woche war ich gar nicht mit ihnen draußen abends, wie an so vielen Tagen im Sommer. Da nahmen wir das Fahrrad und machten die Spielplätze der Umgebung unsicher. Sonst auch mal hinter dem Haus, da gibt es ja in jedem Hof einen, da sind wir auch manchmal unterwegs.
Die Kinder brauchen ihren Mittagsschlaf, meist von 1-3, manchmal auch etwas später. Nachmittags haben sie dann viel Energie und spielen schön. Meistens gehen sie zwischen halb 9 und 9 ins Bett. Morgens werden sie um zwischen 6:30 und 7 wachen. Jetzt können sie ja selbst in und aus dem Bett kommen, sie schlafen mit Decken und Kissen, ohne Schlaf. Dann kommen sie morgens zu uns ins Bett und wir kuscheln noch eine Runde, bevor ich dann aufstehen muss. Nun müssen wir morgens immer Abschied nehmen, das ist gar nicht so einfach. Sie verstehen ja nicht wirklich, warum Mama weg gehen muss und arbeiten und sind manchmal richtig traurig.
Zu ihrer Entwicklung: Es sind große Mädchen, die alle Vorgänge zuhause und auch unterwegs mit uns gut kennen und gut mitmachen. Sie wollen gerne selbst machen und einbezogen werden.
Schuhe können und wollen sie gerne selbst an und ausziehen. Das klappt noch nicht immer perfekt, meist muss noch ein Schuh getauscht werden. Bei Mamas Schuhen geht das Reinschlüpfen viel leichter und so wird gern mit Pumps oder Stiefeletten durch den Flur gestöckelt. Fast schon laufsteg-sicher.
Beim Sich anziehen dürfen wir noch machen, es gibt keinen Widerstand. Nur bei bestimmten Teilen wird sich gewehrt. Man merkt also immer mehr den eigenen Willen, der zum Vorschein kommt. Das war bis jetzt nicht so ausgeprägt und nun kriegen wir es zu spüren. Ganz schön anstrengend, diese Phase der Erziehung. Es ist wirklich häufig ein Kampf, bei dem man ständig versucht, die Geduld und den Humor nicht zu verlieren.
Die Mittagspause brauchen also vor Allem wir Eltern, um uns mental auf den zweiten Teil des Tages vorzubereiten.







Mittwoch, 28. Oktober 2015

Mit Oma am Strand


Das Wochenende nach dem Geburtstag haben wir mit Oma genossen, die zu Besuch war. Immer, wenn Oma kommt, machen wir lauter tolle Sachen: ins Schwimmbad gehen, an den Strand, essen gehen und natürlich viel spielen. Die Eltern bekommen auch mal eine Pause und so sind diese Tage Gold wert. Besonders viel Spaß macht es, mit Oma zusammen Quatsch zu machen. Das geht überall: im Auto, im Wagen, zuhause, beim Wickeln, beim Baden, beim Ins-Bett-Gehen. Zusammen am Tisch sitzen, den Alltag erleben, miteinander teilen; mit Oma zusammen zu sein, ist schön! Diesmal waren wir im Strand spazieren und haben den letzten Spätsommertag genossen. Die Beachclubs wurden abgebaut, die Mädels haben die Baustellen unsicher gemacht und einen Ball geschenkt bekommen von einem Arbeiter. Fussballspielend liefen wir den Weg zurück. Die Treppen hoch zu den Dünen waren ein Highlight: Hier haben sich die 3 vergnügt, hoch und runter, bei Oma an der Hand, gerne auch allein. In der Mitte herunter rutschen, wieder nach oben, unermüdlich. Es hat viel Spaß gemacht, zuzuschauen. Goldene Momente.  




Der 2. Geburtstag

Der 2. Geburtstag war toll! Wir haben alles vorbereitet, viele Leute eingeladen und uns gefreut, dass so viele kommen konnten. Schon 2 Wochen vorher haben wir uns Gedanken gemacht um die Torte, wir wollten auf jeden Fall eine schöne und leckere Torte haben, bzw. 2 davon. Wir waren in einer Konditorei und haben uns beraten lassen und gleich noch einen Familienausflug daraus gemacht, einen Nachmittag durchs Zentrum spaziert und bei Vapiano gegessen. Da gehen wir gerne hin mit den Kindern. Pizza mögen sie sehr gerne und auch Pasta kommt gut an. Wir mögen solche Selbstbedienungsrestaurants, wo man frei und unabhängig ist. Auf einen Kellner zu warten, wenn das Kinder ungeduldig ist und etwas braucht, dafür haben wir Eltern keine Geduld.
Bei der Torte haben wir uns am Ende so entschieden, dass Marco sie selbst machen wird. So kann er seine Deko-Ideen (chilenischen Flagge, 2 gleiche Torten) selbst ausleben und auch den Geschmack selbst auswählen. Er hat sich Tage vorher Gedanken gemacht und sich informiert, wie und was er backen will. Er ist super mit Kochen und kann so gut wie alles Herzhaftes lecker zubereiten. Süße Sachen sind allerdings nicht so sein Ding und das macht er auch kaum. Das ist dann wiederum meine Vorliebe: Ich backe gerne, Muffins, Kuchen, Plätzchen und andere Süßspeisen, das gelingt mir auch immer gut. Bei meinen Kollegen sind meine Heidelbeermuffins berühmt. Diesmal hat Marco also die Torten gemacht: Es ging los mit dem Besorgen aller benötigten Zutaten und Materialien. Dann hat er den Teig gebacken, in 4 Durchgängen. Die Füllung, Himbeer-Cheesecake, hat er auch selbst gemacht. Das Dekorieren war gar nicht so einfach und erforderte volle Konzentration. Das Ergebnis ist super geworden!
Wir haben auch Empanadas gemacht, wie immer gemeinsam: Marco macht die Fleischfüllung am Tag vorher, ich kümmere mich um den Teig, das Kneten und ausrollen. Dann füllen und falten wir gemeinsam. Das hat richtig Spaß gemacht.
Außerdem hatte ich noch verschiedene Sachen für das Büffet vorbereitet, Tomaten-Mozzarella-Spieße mit Pestomarinade, Nudelsalat, Trauben-Käse-Spieße. Marco hat noch Gemüse und Kartoffelsalat gemacht.
Die Wohnung und die Deko hatten wir schon vorbereitet und so wurde alles rechtzeitig fertig, als nach dem Mittagsschlaf die ersten Gäste eintrudelten.
Freunde aus Deutschland, aus Den Haag, aus der Spielgruppe, eine Zwillingsmutter und chilenische Freunde mit und ohne Kinder kamen. Es wurde viel gespielt, sich in vielen Sprachen unterhalten, es ging drunter und drüber. Der Geräuschpegel bei so einem Kindergeburtstag ist nicht zu unterschätzen! Natürlich wurde auch für die beiden gesungen, in 3 Sprachen und es wurde Torte gegessen. Sie hatten zwar wochenlang vorher geübt, wie man Kerzen ausbläst und waren immer mit Feuereifer bei der Sache; mit der Geburtstagskerze wollte es aber nicht so recht klappen. Naja, die Torte kam gut an. Wir hatten sie einmal (am nächsten Tag) auf dem Tisch stehen lassen, eigentlich waren alle schon fertig und mit etwas anderem beschäftigt. Irgendwann konnten wir Beatrice nicht hören und als wir dann ins Wohnzimmer kamen, bot sich uns ein einmaliges Bild: Bea war auf den Stuhl geklettert, stütze sich mit einer Hand am Tisch ab und langte mit der anderen kräftig in die Torte. So hatte sie schon einige Male genascht, sodass von der Torte nicht mehr viel übrig blieb.
Später kam Oma aus Deutschland angereist, einige Gäste verabschiedeten sich und es wurde im kleineren Kreis weiter gefeiert. Die Kinder waren mit ihrem Geschenk, einer Kinderküche beschäftigt und es wurden die ersten Spiel-Kaffees gekocht. So konnten wir gemütlich am Tisch sitzen. Es gab guten chilenischen Wein und die beiden chilenischen Männer ließen es sich nicht nehmen, Asado zu machen, also auf dem Balkon zu grillen. Es wurde feucht-fröhlich und spät an dem Abend.

Samstag, 3. Oktober 2015

August, September 2015

August, September sind vorbei, Oktober hat begonnen, es beginnt langsam, Herbst zu werden. Wir haben den Sommer genossen, waren am Strand, im Park und häufig abends draußen. Auch das Freibad und unsere Balkone haben wir genutzt. Mit zwei Kleinkindern kommt man zwar nicht zur Ruhe, aber man gestaltet sich den Tag so angenehm wir möglich. Draußen haben wir alle den meisten Spaß. Wir haben einen festen Rhythmus, der Tag geht so um 8 los, vormittags werden Sachen erledigt, man ist unterwegs, es gibt etwas kleines zu Essen, ein zweites Frühstück, einen Snack, bevor dann zuhause Mittagsschlaf gemacht wird. Nachmittags sind wir entweder gemütlich zuhause oder noch unterwegs, gerne auch spontan. Aber der Tag ist automatisch in zwei Hälften geteilt. Zwischen 3 und 4 werden die Kinder wach und bis man dann fertig ist, um raus zu gehen...

Heute sind wir verabredet mit anderen deutschen Zwillingsmädels. Wir werden an den Strand gehen.

Die allermeisten Wochenenden sind verplant:
nach dem Urlaub in Deutschland war kurz darauf der Junggesellinnenabschied, wir waren in Solingen auf einem Geburtstag, bekamen Besuch und dann war noch der Kindergeburtstag.

Den zweiten Geburtstag haben wir richtig gefeiert! Alles vorbereitet, Torten gebacken und verziert, Empanadas gemacht, ein kleines Büffet, Leute eingeladen. Es wurde ganz schön voll in unserem Wohnzimmer. Alle Kinder haben durcheinander getobt und gespielt. Eine tolle Feier war es, mit vielen Geschenken und guten Freunden.