Montag, 22. November 2010

Nur ein kleines Update

Diese Woche lief mal wieder super auf der Arbeit, ich komme super voran, bin produktiv und lerne viel. Für Freitag sollte ich alles für den wichtigen Besuch organisieren und es ist alles sehr gut gelaufen. 
Natürlich war ich auf den Workshops, ausser am Mittwoch, da habe ich mit Marco zusammen ein Regal gebaut - schön, Zeit zu zweit zu haben und zusammen etwas zu bauen. Am Freitag sind wir zu zweit ausgegangen, waren in unserer Disko und hatten einfach eine schöne, romantische Nacht zusammen. 
Samstagmorgens (das Aufstehen war eine Qual) war ich wieder in der Uni, aber der angekündigte Experte ist nicht gekommen. Stattdessen haben wir die Abschlussfeier zusammen geplant und dann gab es noch eine Präsentation von einem Mapuche-Führer. Mapuche sind die Ureinwohner Chiles. Sehr interessant, was er alles erzählt hat. Man lernt viel. Sonst weiss man ja generell sehr wenig über dieses Volk, obwohl es eine wichtige Rolle spielt im politischen und sozialen Leben Chiles. Jetzt weiss ich (zumindest in den Grundzügen) bescheid über ihr Selbstverständnis, ihre Kultur, ihr Weltbild und den Aufbau ihrer Gesellschaft. 

Dienstag, 16. November 2010

Picknick deluxe

Gestern waren wir spontan am Strand und haben lecker gepicknickt. Das Wetter war herrlich, die Landschaft wunderschön (wie immer) und die Gesellschaft sehr nett. 
Haben lauter gute Sachen vorbereitet: 
  • selbstgemixter Mango Sour - das Beste für solche Tage, schön erfrischend, mit jeder Menge crushed ice
  • Salate und Avocados mit italienischem Dressing
  • Rindfleisch
  • geröstetes Brot
  • Dill-Kartoffeln
  • gekühlter Eistee
Alles ausgezeichnet, der perfekte gemütliche Sonntagnachmittag.


Die Natur hier im Süden von Chile. Sozusagen direkt vor unserer Haustür: Dieser Strand ist etwa 25 min von Valdivia entfernt, auf dem Weg nach Curiñanco. Sehr schön und ländlich gelegen. Wir haben die Paraglider beobachtet, die Sonne genossen und ich hab Muscheln gesammelt.

Sonntag, 14. November 2010

Unter der Woche

Damit ihr euch eine Vorstellung machen könnt, wie mein Alltag aussieht:
Um 6:30 Uhr stehe ich auf.
Um 7:00 Uhr werde ich abgeholt, wir fahren durch ganz Valdivia, um die restlichen Leute abzuholen. Um die Uhrzeit ist alles schön ruhig und friedlich, ein leichter Nebel liegt über dem Fluss und den Sümpfen, an denen wir vorbei fahren. Nach einer halben Stunde kommen wir an der Fabrik an.
Von 7:30 bis 8:00 gibt es Frühstück: Kaffee, Tee, Brötchen, Marmelade.
8:00-17:30 ARBEITEN. Mit Mittagspause von 13-14 Uhr.
Um 18:00 Uhr komme ich zuhause an.

Das heisst, meine Freizeit beginnt um 18 Uhr und geht bis 22 Uhr, weil ich um die Uhrzeit schlafen sollte. Und so sah diese Woche meine Freizeit aus:

Diesen Montag war ich in der Stadt, hab nach Schuhen geschaut, aber nichts gefunden. Hab ein Completo (Hotdog)für 1 Euro gegessen (inkl. Getränk), kam um 20 Uhr heim. Bin joggen gegangen, hab geduscht und geschlafen.
Dienstag, Mittwoch und Donnerstag habe ich zwischen Heimkommen und Loslaufen zum Workshop etwa 45 Minuten Zeit, wo ich meist kurz mit Marco spreche, schnell etwas esse (diese Woche gabs Schwarzbrot!) und Dinge im Internet nachschaue.
Nach dem Workshop komme ich etwa um 21:15 nach Hause, da wird es gerade dunkel. Am Dienstag war ich dann noch joggen, am Mittwoch habe ich um die Uhrzeit Linzer Torte gebacken, alles aufgeräumt und abgespült und am Donnerstag war ich mit den Mädels im Bunker (Kneipe) etwas trinken.
Freitagabends habe ich normalerweise Schwimmtraining, aber diesen Monat ist das Schwimmbad zu (schrecklich für mich, es fehlt mir so) und so schlafe ich freitags meistens ziemlich früh.

Tja, so sieht meine Woche aus. Sie geht unglaublich schnell rum, wie im Fluge. Aber es ist alles perfekt, besser kanns nicht sein, ich bin so glücklich mit allem!

2 Wochenenden


Neue Fotos im Album "La vida en el sur de Chile"!!

Letztes Wochenende war PARTY angesagt! Am Freitag waren wir spontan shoppen in einem coolen Supermarkt (Lider) und haben tolle Sachen gekauft: Mangos, Minze, Chandelle (ein deluxe-Nachtisch), Espadrilles und auch BLUMENVASEN. Die hat Marco direkt ausprobiert am Samstag und leckere Mojitos darin gemacht. Sie sind ausgezeichnet geworden und die Folgen kann man auf den Fotos bewundern.
Wir waren mal wieder in der City-Bar, diesmal war die Musik richtig gut, der DJ ist neu und sehr lustig, wir hatten sehr viel Spass und hatten einfach eine tolle Nacht!

Diesen Samstag war ich wie immer auf einem Workshop in der Uni, da geht immer der Vormittag für drauf und deswegen geh ich freitags auch gar nicht mehr weg. Aber es macht Spass, mit den Studenten zusammen Themen zu erarbeiten, sich eine Meinung zu bilden, von seinen Erfahrungen zu erzählen, anderen zuzuhören und sich einfach nur kennenzulernen. Das sind wichtige Aktivitäten, die sonst beim Arbeitsleben ein bisschen zu kurz kommen. Deswegen macht es mir auch nichts aus, meine Freizeit dafür herzugeben.


Nachmittags war ich mit Marco spazieren und in der Stadt, das Wetter ist so herrlich und wir geniessen unsere Zeit zu zweit. Später sind wir dann mit Coty und Edgardo in ein sehr cooles Restaurant gegangen. Herrlich gelegen über der Meeresküste, begleitet vom Rauschen der Wellen und mit einer grandiosen Aussicht bis zum Horizont. Und natürlich sehr einsam, das nächste Haus ist 1km weit weg, man ist nur von Natur umgeben. Das Restaurant besteht nur aus unbehandeltem Holz und ist sehr originell eingerichtet. Es gibt 4 Terrassen, lose Hölzer und Eidechsen. Das Getränk des Hauses ist Sellerie-Schnaps. Unerwartet lecker!
Ein herrlicher Abend also, in ausgezeichneter Gesellschaft, guten Gespräch und einem unvergleichlichen Naturerlebis. 

Sonntag, 7. November 2010

Hello!

Wie gehts? Ich schreib mal wieder was. Hab auch ein paar Fotos hochgeladen.
Mir gehts super, ich bin sehr glücklich, es läuft ausserordentlich gut auf der Arbeit, ich hab so viel Spass und fühle mich so wohl. Gleichzeitig lerne ich viel und kann mich frei entfalten, viel beitragen und werde immer wichtiger. Ich finde, dass ich mir inzwischen eine gute Position erarbeitet habe. Und alles, was ich lerne und womit ich zu tun habe, sind sehr wertvolle Erfahrungen für mich, die ich versuche, aufzusaugen wie ein Schwamm. Insgesamt bin ich einfach angekommen, an einer Position und einer Lebenssituation, die für so lange mein Ziel und mein Traum war. ich bin also genau da, wo ich grade gerne sein will. Es ist alles so perfekt!
Und meine Freizeit nutze ich, so gut es geht. Bei einer 42,5-Stunden-Woche ist das nicht besonders viel. Unter der Woche bin ich von 7 bis 18 Uhr ausser Haus. Abends versuche ich, alles Notwendige zu erledigen, Schwimmen/Joggen zu gehen, Mails zu beantworten und früh zu schlafen. Seit dieser Woche nehme ich an einem sehr interessanten Workshop über "Führungsqualitäten, Interkulturalität, Nachhaltigkeit und Persönlichkeitsentwicklung" teil, der von AIESEC, einer internationalaen Studentenvereinigung, organisiert wird. Da finden verschiedene Aktivitäten statt, 3mal in der Woche abends und samstagmorgens. Sehr inspirierend für mich. Das geht noch 6 Wochen, ist natürlich freiwillig, aber für mich eine angenehme und wertwolle Freizeitbeschäftigung. Das Schwimmbad ist sowieso im Moment geschlossen wegen Umbau, so dass ich ein bisschen mehr Zeit hab. Aber so geht die Woche natürlich noch schneller vorbei. Wie im Fluge. Bin so gut wie nur zum Schlafen zuhause.
Und am Wochenende unternehmen wir schöne Sachen: Letztes Wochenende haben wir samstags am Imbiss gearbeitet:









Es geht gut voran, die Männer arbeiten jeden Tag bis spät abends. Sind immer am Schweissen, Material kaufen, verputzen, zuschneiden, bauen usw. und somit sehr beschäftigt. Toll, so etwas wachsen zu sehen und auch ein kleines bisschen dazu beizutragen. Es ist schon ein gewisser Stolz. Mir gefällt es sehr gut, was da entsteht und wir haben alle die Zuversicht, dass es gut laufen wird. Alle Leute, die vorbei laufen (so einige) wollen unbedingt wissen, wann der Imbiss aufmacht. Alle warten schon darauf. Das ist natürlich eine gute Motivation.
Am Sonntag haben wir aber eine Pause gemacht und sind nach Osorno gefahren. Das war ein sehr schöner Sonntagsausflug. Das Wetter war herrlich, wir haben schön entspannt und haben immer eine schöne Zeit zusammen. Zusammen mit Edgardo und Coty, dem Pärchen, mit dem wir zusammen wohnen. Die Landschaft hier im Süden ist sehr schön und wir sind alle froh, hier zu sein und es gefällt uns gut hier. Osorno als Stadt ist zwar nicht besonders sehenswert, der Supermarkt "Jumbo" allerdings schon. Da gibt es so viele tolle Sachen! Vorallem natürlich die "deutschen" Regale mit importierten Originalprodukten. Da hab ich ordentlich zugegriffen: Schwarzbrot, Spätzle, Salzstangen, Haribo, Pesto und Röstzwieblen. Hach, wie einen solche materiellen Dinge doch so glücklich machen können. Für mich ist ein grosser Luxus, Salzstangen zu haben und Knäckebrot. Nach dem Shopping in Osorno, das wir alle genutzt haben (nicht nur ich), waren wir noch gemütlich "Completos" essen und sind dann wieder nach Hause gefahren. Es tut gut, mal ein bisschen herauszukommen aus Valdivia. Ich geniesse solche Ausflüge immer sehr und bin dann ganz motiviert und energiegeladen für den Alltag. Es tut so gut, die Batterien aufzuladen.

Montag war dann Feiertag, wir haben draussen gearbeitet, ich hab mit Mexiko und Indien telefoniert. Einfach toll, solche Freundinnen zu haben, die mir so viel gute Laune bringen. Ich hab euch lieb! War also ein sehr schöner Tag.

Samstag, 30. Oktober 2010

Auf der Arbeit gehts in letzter Zeit hoch her. Ich hab viel zu tun und tausend Sachen zu erledigen. Das ist natürlich ein bisschen anstrengend, denn ich bin auf vielen Meetings, muss mich mit Leuten treffen, bei wichtigen Entscheidungen mitwirken und dafür die relevanten Informationen finden. Auf der anderen Seite ist es toll, dass ich die Möglichkeit habe, mich so viel einzubringen und so viel mitzuwirken. Nach und nach merke ich, wie viel Vertrauen ich mir gewonnen habe in den letzten Monaten. Von daher sehr motivierend die Arbeit. Und Spass habe ich immer dabei, bin super drauf und einfach nur glücklich. Bin auch stolz darauf, dass es so gut läuft und dass sie gerne weiter mit mir zusammen arbeiten möchten, nachdem mein Praktikum vorbei ist. Dieses Thema werden wir wohl nächste Woche besprechen. Bin sehr gespannt, was dabei rauskommt. Aber ingesamt einfach nur begeistert und ein bisschen aufgeregt. Seine Zukunft zu gestalten ist schon eine spannende Sache. 

Die letzten Wochen waren ansonsten eher ruhig: 
Ich war krank, hatte Bronchitis und lag anderthalb Wochen nur im Bett und auf dem Sofa. So kenne ich inzwischen alle Telenovelas (alle öde) und sonstigen schrottigen Fernsehsendungen. Aaah, das ist das Schlimmste am Kranksein, zumindest für mich: Die Langeweile. Ich kann einfach nicht tagelang NIX machen, da verkomme ich. Teilweise war ich sogar richtig schlecht drauf vor Langeweile. 

Naja, das war dann schnell vorbei, denn wir sind für ein Wochenende nach Chaihuin gefahren. Da haben wir Urlaub gemacht, es war einfach total. Es ist so herrlich entspannend dort! Wir waren in den Dünen, haben am Strand gegrillt, Bonsais gekauft, eine abenteuerliche Wanderung gemacht, frische Muscheln gegessen, Flusskrebse gejagt, gebadet und gesonnt. Und alles in der unberührten Natur! Was will man mehr?
 Es war einfach ein herrliches Wochenende. Das sind wieder so einmalige Dinge, die man nur hier in Chile erlebt. 
Dann ging der Alltag wieder weiter, aber darauf hatte ich mich schon gefreut. Nach so langer Zeit (1 Woche) wieder zur Arbeit zurückzukehren, war eine Freude. Noch dazu ist Javier (der Argentinier) frischverheiratet und als werdender Vater aus seinen Flitterwochen zurückgekehrt, was seine Laune verständlicherweise um einiges gebessert hat und so sind wir ein bisschen öfters am Schwätzen und Lachen im Büro. Alles sehr harmonisch also. 
Dann war da noch die "Feria de la cerveza artesanal", eine Biermesse. Marco und ich haben sie besucht, uns alles angeschaut und insgesamt einen schönen Abend gehabt (auch danach in der Disco). 
Diese Woche war dann weiter von Arbeit geprägt, nebenher hab ich noch verschiedene Dinge wie Visa, Krankenversicherung, Uni und Einkäufe regeln müssen, was sehr zeit-und nervenraubend war. Aber alles ist super gelaufen, alles läuft wie geplant und das gefällt mir. Marco ist die ganze Zeit am Bauen und ist abends, wenn ich heimkomme, nicht zuhause. So schlafe ich relativ früh, das brauche ich aber auch. 
Heute war ich auch den ganzen Tag in Meeting mit den Verkäufern aus Santiago, wo jede Menge Dinge besprochen wurden. Da sind wir einiges länger als geplant geblieben und so werde ich mich jetzt ins Bett begeben. Und dann mal schauen, was wir mit diesem langen Wochenende anfangen.

Montag, 4. Oktober 2010

Bau des Imbiss

Gegenüber von da wo wir wohnen bauen Marco und Edgardo ihren Imbiss. Bzw. sie bauen das Lokal, welches sich dort befindet, um.
Hier ein Vorher-Nachher-Vergleich:

In den letzten Monaten ist schon einiges passiert, wie man sieht, der Ofen steht inzwischen, eine Mauer wurde eingerissen und der Innenraum nimmt auch Form an. Da musste ziemlich viel gemacht werden: Mauern neu verkleiden und kacheln bzw. Holzwände einziehen.
Gestern habe ich das erste Mal tatkräftig mitgeholfen. Zuerst habe ich das Holz abgeschmirgelt (per Hand und mit Maschine) und dann gebeizt. Wir sind gut voran gekommen und morgen können dann schon die Fenster eingesetzt werden. Es ist hier übrigens alles Marke Eigenbau, diese Rahmen zum Beispiel hat der Bauarbeiter selbst zugesägt und zusammengenagelt.

Leider bin ich heute krank und konnte nicht weiter mithelfen, sondern lag den ganzen Tag im Bett mit Fieber und Gliederschmerzen. Aaargh, es ist so blöd, krank zu sein, ich verzweifle fast vor Langeweile und Unwohlsein. Hoffentlich gehts mir morgen besser. Hab schon bescheid gesagt, dass ich nicht arbeiten kommen werde.

Diese Woche

Diese Woche war ziemlich normal, ich war öfters nach der Arbeit in der Stadt, auf der Suche nach ein paar Dingen, die ich benötige und ein paar anderen, die ich einfach gerne hätte. Hab fast das ganze Kaufhaus anprobiert und viel Spass dabei gehabt. Hier in Valdivia sind die Shoppingmöglichkeiten allerdings sehr begrenzt, es gibt nur 4 Läden, die tragbare Klamotten für meine Altersgruppe anbieten. Deshalb kenne ich inzwischen alle Angebote der Stadt. Mal schauen, ob ich mir eines von diesen 3 Oberteilen zulege. Obwohl ich mir schon ein Türkises gekauft habe, aber Klamotten kann man schliesslich nie genug haben...

Ausserdem war ich beim Friseur diese Woche und habe mir einen Kurzhaarschnitt zugelegt. War zwar nicht ganz so geplant, aber weil mein Haar so geschädigt war, kam eben ein bisschen mehr ab, damit jetzt alles gesund ist. Ich bin auf jeden Fall zufrieden damit, es ist etwas Neues und die Veränderung, die ich wollte. Die Komplimente haben nicht auf sich warten lassen, sogar die Garderobenfrauen vom Schwimmbad, die sonst nicht besonders gesprächig sind, haben mich dazu beglückwünscht. Und viele Kollegen auf der Arbeit auch. Das freut mich natürlich, vorallem, weil es von Herzen kommt. Die Chilenen sind ja (im Vergleich zu den Deutschen) sehr überschwänglich in ihrer Gefühlsbekundung. Das ist eine Sache, die mir gut gefällt und die das Leben angenehmer macht. Auf der Arbeit haben wir auch ein sehr gutes Verhältnis zueinander, alle haben sich (mehr oder weniger) gern und sagen sich das auch und lachen viel. Es ist wirklich so schön, dort zu arbeiten, ich fühle mich sehr wohl und sehr gut integriert. Es geht sogar so weit, dass ich am Freitagabend ein bisschen melancholisch werde, weil ich am nächsten Tag alle meine lieben Kollegen nicht sehen werde. Und am Sonntagabend freue ich mich darauf, früh aufzustehen und bin voller Energie, eine neue schöne Woche zu beginnen. Und so ist es auch immer, es ist herrlich!

Diesen Freitag waren wir mal wieder tanzen, in der City Bar, wo es die besten und grössten Getränke gibt. Meistens trinke ich Himbeervodka mit Sprite. Hmm, lecker! Die Stimmung war gut, ich habe zwei Kolleginnen und meinen Schwimmtrainer getroffen und viel getanzt, mit Marco und Edgardo. Danach dann noch ein Anticucho von der Strasse und nach Hause.

Sonntag, 3. Oktober 2010

Letztes Wochenende

Das letzte Wochenende haben wir sehr nett verbracht. Edgardo (bei dem wir wohnen) hatte Besuch aus Santiago und so haben wir eine Menge Sachen unternommen. Angefangen hat es mit dem Grillabend bei der Familie, mit Tanz, Gitarrenmusik und netten Gesprächen. Am nächsten Tag waren wir Döner essen in einer coolen Restobar hier "La ultima Frontera". Hach, war das eine Freude, nach mehr als einem Jahr Dönerabstinenz endlich wieder den Geschmack im Mund zu haben! Es war zwar eine stark veränderte Version von dem, was wir als Döner kennen, aber genossen habe ich es total. Danach habe ich mir noch ein Tiramisu gegönnt. Auch so etwas, was es hier eigentlich nicht gibt. Und es war hausgemacht und sehr lecker! Ein gemütlicher Nachmittag. Danach waren wir bei Sodimac, einem Einrichtungs-und Heimwerkermarkt, da haben wir schön rumgeschaut und ein paar Sachen für die Wohnung gekauft. Abends war dann valdivianisches Nachleben angesagt.
Und am nächsten Tag gings weiter mit der Schlemmerei: Waren bei der Brauerei Kunstmann, wo es das wohl beste Bier Chiles gibt und deutsches Essen. 





Hach, wie sehr hab ich mein Rippchen mit Spätzle genossen! Ausserdem gabs Currywurst (hausgemacht) und Schweinshaxe. Sooo lecker alles!

Dienstag, 21. September 2010

Feiertage

Am 18. haben wir Spieße gemacht, draußen Pisco mit Ginger Ale getrunken und unsere Musik gehört.
Am 19. gab es Entrecôte mit Pilz-Sahne-Sauce... hmmm, lecker! 
Um heute, am 20. haben wir Empanadas gemacht, mit Fleischfüllung und ein paar Frittierte mit Käse. Eingeladen haben wir zwei kolumbianische Freundinnen, Sofía und Catalina. Ein sehr schöner Nachmittag. Und köstlich geworden sind sie natürlich.
Heute Abend gab es dann noch Spareribs...
Tja, das ist das Fazit dieser Feiertage: Viel Essen.