Sonntag, 14. Juli 2013

Update Anfang Juli

Dieser Samstag war schön, entspannt, wie die letzten. Marco arbeitet und geht "früh" aus dem Haus, ich schlafe dann noch weiter, bleibe liegen im Bett und surfe im Internet. Mittags bin ich dann aufgestanden, um zu frühstücken und es mir dann auf der Couch gemütlich zu machen. Nach dem Aufstehen brauche ich erst eine Weile, um auf Touren zu kommen. Unter der Woche ist es super, da hab ichs gemütlich im Büro, trinke meinen Cappuchino und arbeite konzentriert. Sitzen ist super am Vormittag, erst später werde ich fit und bin zu gebrauchen. Nachmittags habe ich dann aufgeräumt und geputzt, was Marco gestern nicht beendet hat. Tut gut, auch mal etwas zum Haushalt beizusteuern und etwas zu tun. Sonst verwöhnt er mich ja sehr und tut alles. Hat sogar schon vorgekocht gestern abend, damit ich das heute nicht tun brauche. So fürsorglich ist er!
Also, die Wohnung ist jetzt blitzblank und wir liegen im frisch bezogenen Bett. So kann der Sonntag kommen!
Auch wenn Marco morgen arbeitet, mal schauen, was ich unternehme. Letztes Wochenende waren wir am Strand, in Katwijk. Morgens hatten wir die Farben fürs Kinderzimmer gekauft und dann sind wir losgefahren, ganz spontan. Wetter war herrlich, Sonne hat geschienen und am Strand kommt so richtiges Urlaubsfeeling auf!
Es ist das erste Mal, dass wir in Holland an einem sommerlichen Strand sind, letzten Sommer waren wir ja in Peru und als wir zurückkamen, gab es keine schönen Tage mehr. Also, man muss die Gelegenheit beim Schopf packen. Wir haben zu Mittag gegessen und hatten einen gemütlichen Nachmittag am Strand. Das Wasser war gar nicht kalt, viele Leute haben gebadet. Nächstes Mal werde ich auch einen Badeanzug mitnehmen und die Nordsee ausprobieren. Bis jetzt haben wir den feinen Sand zwischen den Zehen genossen und natürlich auch dokumentiert, wie der Bauch aussieht.
 Natürlich ist alles anstrengend, lange laufen oder auf den Beinen sein kann ich nicht mehr, muss immer ausruhen nach einer Weile. Und wenn es beim Shoppen in einem Laden keine Rolltreppe oder Aufzug, sondern nur eine normale Treppe gibt, dann überlege ich zweimal, ob ich da wirklich hoch will. Freitag abend ist ja Kopavond in Rotterdam, wo die Geschäfte bis 9 Uhr offen sind, das habe ich schon zweimal ausgenutzt und bin durch die Geschäfte getingelt. Also, mir gehts gut, wollte ein bisschen updaten, damit man sich später an den Alltag ohne Zwillinge erinnern kann. Wie man sieht, genießen wir die Zeit zu zweit, aber natürlich sind auch die Vorbereitungen Vorfreude pur. Die beiden Mädels spielen jetzt schon eine große Rolle in unserem Leben, wir bereiten uns auf sie vor, besprechen einiges und machen uns Gedanken, wie es werden wird. Wir organisieren uns jetzt schon und bringen auch ein gutes Stück Gelassenheit mit, die uns sicher Ruhe und Kraft spenden wird, wenn um uns herum Chaos herrscht. Und dazu wird es sicher kommen, wenn die beiden erstmal da sind.

Dienstag, 9. Juli 2013

neue Farben



Wunderschön wird das Kinderzimmer!! Wir haben tolle Farben gekauft und sind sehr glücklich mit dem Ergebnis. Sieht doch toll aus, oder? Schritt für Schritt geht es weiter, jetzt können sie eigentlich bald kommen. Obwohl ich natürlich hoffe, dass sie noch so lange wie möglich drin bleiben. Bin jetzt im 6. Monat, es dauert also hoffentlich noch ein bisschen. Letzte Woche haben die beiden 800 und 900 g gewogen, sollten also noch einiges wachsen. Und der Bauch wächst natürlich auch!


Maxi-Cosis haben wir auch besorgt. Waren bei einer Zwillingsmutter, die uns noch viele weitere Sachen, Zubehör und auch jede Menge Tipps gegeben hat. War ein schöner Abend. Das Haus wird voller und voller, wir richten uns schön darin ein, wie man sieht. Bei Gelegenheit folgen weitere Bilder. Bald bekommen wir auch Besuch aus Deutschland, dann kommen meine Eltern und bringen die Babybetten etc. Termin müssen wir noch organisieren, aber dass sie kommen, steht fest. Da freu ich mich schon drauf. 

Montag, 1. Juli 2013

Update

Bis jetzt ist ja alles super gegangen mit der Schwangerschaft. Es ist wie im Bilderbuch, mir geht es gut, sogar sehr gut, ich bin fit und gesund wie nie.
Mit der Wohnungseinrichtung geht es Schritt für Schritt voran und es wird immer schöner. Wir fühlen uns wohl und haben mehr als genug Platz. Marco hat das Kinderzimmer - zunächst weiß - gestrichen, bald kommen dann die "richtigen" Farben. Die ersten Möbel haben wir auch schon: Wickelkommode, Regal und Kleiderschrank. Mit Klamotten sind wir eingedeckt, wir haben insgesamt fast 200 Stücke. 

In den letzten Tagen war ich einkaufen und habe auch für mich selbst weitere schöne und bequeme Kleidung gefunden. Das Wochenende war sehr schön, wir hatten Besuch aus Deutschland und haben gemütlich zusammen gesessen. 
Natürlich gab es auch köstliches Essen an unserem neuen Tisch. Und alkoholfreien Wein für uns beide. 
Einfach eine tolle Zeit, sich über die Schwangerschaft unterhalten, das Leben an sich, alle Änderungen, die auf uns zu kommen. War sehr schön. Am Sonntag waren Marco und ich mal wieder einkaufen - Ikea und Megastore besuchen wir zur Zeit häufiger als den Supermarkt... Haben ein paar Sachen besorgt, die noch fehlen und es wird immer wohnlicher und gemütlicher. Bald kommen noch weitere Fotos von der Wohnung... 
Vor 2 Wochen war Maps da, wir hatten eine herrliche Zeit zusammen. Am Freitagabend habe ich sie vom Zug abgeholt und dann haben wir das ganze Wochenende gemeinsam verbracht. Und viel unterhalten und einiges geplant, und ausgetauscht, die Babyklamotten durchgeschaut und geordnet, über die Zukunft gesprochen. In Babyläden waren wir natürlich auch, es gibt so viel Auswahl und alles will besichtigt werden. Wir haben uns Inspiration gesucht und zuhause entschieden, wie wir vorgehen, um alles zu besorgen. Jetzt ist alles klar und wir hatten wie gesagt ein wunderschönes Wochenende zusammen, mit Besuch der Mühlen von Kinderdijk und anderen Ausflügen.



Samstag, 15. Juni 2013

Zwei kleine Neuigkeiten

In meinem Bauch gibt es zwei kleine Neuigkeiten: 2 Babys. Sie sind ungefähr so groß wie Bananen. 
Wir freuen uns sehr über die Neuigkeit und konnten uns in den letzten Monat darauf vorbereiten, dass sich das Leben jetzt komplett ändern wird. Erstmal mussten wir die Nachricht verdauen und uns darauf einstellen, dass bald zwei kleine Wesen bei uns sein werden. Es klingt im ersten Moment so unglaublich. Der Alltag geht natürlich weiter, aber es ändert sich einiges. Jetzt gehen wir weniger raus und bei den meisten Gesprächen geht es um die beiden Kleinen. April und Mai waren wir auf Wohnungssuche und sind dann zum 1. Juni umgezogen in eine schöne 3-Zimmer-Wohnung, außerhalb von Den Haag, in einem schönen Neubaugebiet, direkt gegenüber vom Supermarkt. Es ist alles drin, was man sich von einer holländischen Wohnung wünschen kann und das ohne Aufpreis: Laminat, Wände sind gestrichen, komplette Küche, Vorhänge... Also mussten wir nur noch Möbel kaufen und uns einrichten. Und natürlich Waschmaschine und Trockner. Alles hat super geklappt, wir haben schöne Sachen gefunden und fühlen uns wohl. Für mich ist ein ein bisschen näher zur Arbeit, 10 km weniger, aber es dauert genauso lang, weil ich nicht mehr Autobahn fahre. Marco muss jetzt immer 30 min in der Straßenbahn sitzen, bevor er auf der Arbeit ankommt. Aber wenigstens braucht er nicht umsteigen und hat so die Direktverbindung ins Zentrum. Seit 2 Wochen wohnen wir inzwischen hier, es ist mehr Ruhe eingekehrt, die Kisten sind weg, wir haben uns so gut es geht eingerichtet und haben einen Alltag. Es gibt natürlich einiges, was wir noch besorgen müssen, aber das Wichtigste ist da.
Also, die nächsten Wochen werden wir beschäftigt sein, unsere Liste abzuarbeiten und weitere Möbel zu besorgen (für Wohnzimmer und Bad) und diverse Kleinigkeiten anzuschaffen. Auf jeden Fall macht der Nestbau Spaß, wenn wir so nach den Dingen suchen, die uns beiden gefallen, praktisch sind und in unser Budget passen. Das braucht natürlich seine Zeit, aber wir haben es nicht eilig. Die beiden Kleinen sind für den 12. Oktober ausgerechnet, aber es wird wohl eher September werden. Also noch Zeit, alles einzurichten und vorzubereiten.

Donnerstag, 21. Februar 2013

BB = Brüssel + Berlin



























  


Im Januar war es ziemlich kalt hier in Holland, das hat uns aber nicht abgehalten, eines Tages nach Belgien zu fahren. 
Die Stadt Brüssel wollten wir besuchen und auch ein geschäftlicher Termin war Anlass, dorthin zu reisen. Die Straßen waren natürlich frei von Autos am Sonntagmorgen, aber voll von Schnee. Naja, wir sind langsam, aber sicher angekommen und haben uns die Stadt angeschaut, belgische Waffeln gegessen und sind weitergelaufen. Schöne, alte Architektur, viele wichtige Gebäude und ein cooler, lockerer Stil. Uns hat es gut gefallen, auch wenn es sehr kalt war und wir nach einer Weile uns immer ein warmes Fleckchen suchen mussten. Ein herrlicher Tag zu zweit, wir genießen die Zeit zusammen immer und haben Spaß.
Dann gab es noch feines Essen, frischer Fisch für mich und für Marco ein gutes Stück Fleisch, wovon er lang geträumt hat. Am Montag war dann mein Termin, mit einem Logistikdienstleister für die Konserven, man muss immer solche Kontakte aufbauen.
Ansonsten war der Januar ruhig. Der Februar allerdings gar nicht:

Ein Wochenende haben wir mit unserer Freundin Daniela verbracht, waren in Kinderdijk, bei den Mühlen, auch hier sehr windig und nicht sehr einladend. Dagegen hat uns aber die typische holländische "Erwtensoep", also Erbsensuppe, geholfen, die wir in einem traditionellen Restaurant zu uns genommen haben. Und dann ging es weiter mit weiteren Belustigungen hier in der Gegend. Langweilig wirds uns nicht.
Dann musste ich mich auch schon von Marco verabschieden, weil es auf nach Berlin ging. Wie jedes Jahr fand dort die Messe Fruit Logistica statt. Meine Kollegen waren die ersten zwei Tage dort, wo ich Vertretung sein musste im Büro für alle. Und noch meine eigene Arbeit, die inzwischen auch einiges in Anspruch nimmt. Das waren stressige Tage. Naja, dann wurde ich belohnt mit einem vollen und erfolgreichen Tag auf der Messe: Habe wichtige Geschäftspartner getroffen, mich mit Kunden und Kollegen von Camposol unterhalten und wieder richtig viel gelernt. So ein Tag ist immer sehr intensiv, spannend und lehrreich. Auch Freunde habe ich getroffen, Pisco Sour getrunken und mich umgeschaut, um auch andere Stände zu besuchen. Danach gab es dann 4 Tage Urlaub in Berlin. Bei Mirjam bin ich untergekommen (vielen Dank!) und konnte mich im Wohnzimmer auf der Schlafcouch breit machen. Von dort aus war der Startpunkt für viele Unternehmungen:
Am Samstag waren wir zusammen mit Freunden unterwegs, beim Tacheles, der leider schon zwangsgeräumt war und nur noch eine Metallwerkstatt übrig ist, die ihre gelöteten Kunstwerke ausstellt. Eigenwillige, aber coole Kunst für draußen. Dann sind wir weiter durch die Stadt gelaufen, auf einen Kaffee (mit Karamellsirup) eingekehrt, im Dom gewesen und zum Brandenburger Tor gegangen. Es war ja auch Berlinale und die ganzen Stars steigen wohl im Adlon ab, aber wir haben niemanden gesehen...
 Abends waren wir lecker Tapas essen, Billard spielen und dann noch zuhause bei Mirjam, mit einem wurstigen Mitternachtssnack. Für "Ausländer", und so fühl ich mich fast schon, da ich in Deutschland ja immer nur zu Besuch bin, ist das ein absolutes Highlight, denn Wurst wie in Deutschland gibts nirgendswo. Ansonsten habe ich natürlich auch andere kulinarische Freuden genossen: Brot, Laugenbrötchen, den großen Bauer, Quarkbällchen etc etc. Und einfach insgesamt die billigen Preise. Es ist einfach unglaublich, wie günstig alles ist in Berlin. Ongelofelijk. Das waren im Nachhinein die billigsten Ferien ever. Ich bin immer noch beeindruckt, einerseits von den Preisen, andererseits von der Menge an Kultur, die die Stadt bietet und die vielen Überraschungen, die sie bereit hält. Hinter jeder Ecke ist wieder etwas Spannendes. Und so habe ich die weiteren Tage verbracht, auf Entdeckungstour. War in interessanten Ausstellungen, auf dem Flohmarkt am Mauerpark und in coolen Boutiquen. Außerdem beim deutschen Frisör (was für eine Freude) und habe mich mit Freunden getroffen. Das war natürlich das Schönste am gesamten Aufenthalt, die Menschen. Herrliche Momente gehabt, einfach ein wunderbarer Kurzurlaub.
Jetzt geht es wieder nach Deutschland, am Sonntag nach Oldenburg und dann 3 Tage Arbeit, volles Programm, Montag Hamburg, Dienstag Flug nach Stuttgart, Fahrt nach Heilbronn, Meeting, Fahrt zurück, Flug nach Düsseldorf, Fahrt nach Köln. Mittwoch Meeting und dann wieder nach Hause mit dem Zug. Bin gespannt und freu mich drauf.

Samstag, 26. Januar 2013

Rückblick 2012

Um das vergangene Jahr in Stein (bzw. HTML) zu meißeln, hier Einsichten über 2012:

Hast du 2012 etwas getan, was du vorher noch nie getan hast?
Zusammen mit Marco auf so eine Reise gehen. Wir machen zwar immer Ausflüge, aber meistens besuchen wir Freunde oder Familie. Die Reise in Peru war ein Abenteuer nur für uns beide. Das war das Beste, was 2012 passiert ist.

Hast du deine Vorsätze eingehalten?
Naja, ich habe keine Vorsätze. Meiner Meinung nach braucht man keine Vorsätze, um in seinem Leben etwas zu verändern.

Ist jemand von deinen Freunden Vater / Mutter geworden?
Ja, meine Kollegin Isha und meine ehemalige Mitbewohnerin in Chile, Coty. Und natürlich noch viele andere Bekannte in Chile, die damals schwanger waren und wo ich jetzt die Fotos der Kinder auf Facebook sehe.

Ist jemand gestorben, der dir nahe stand?
Ja. 

Welche Länder hast du besucht?
Peru, Deutschland, England, Dänemark, Italien

Gibt es etwas, was du 2012 vermisst hast und du dir für 2013 wünschst?
Deutschland, Familie und Freunde, das habe ich vermisst und hoffe, das 2013 besser hinzukriegen. 

Welches Datum von 2012 wirst du niemals vergessen?
Den 22. August. Aus Peru bin ich nach Deutschland gekommen für eine Geschäftsreise und einen Tag Auszeit genommen, um Freunde und Familie zu sehen. Die beste Entscheidung, dieser Tag war im Nachhinein sehr wichtig. 

Was war dein größter Erfolg 2012?
Mein beruflicher Aufstieg. 

Warst du krank oder hast du sonst einen Schaden erlitten?
Dieses Jahr ging echt super, nur 3 Tage Erkältung nach Weihnachten, kaum erwähneswert. Ansonsten topfit. 

Bester Einkauf?
Ehrlich gesagt, ist mir gerade 2012 klar geworden, wie wenig wichtig mir materielle Dinge sind. Im Leben gibt es so viel Wertvolles und Wunderschönes, wofür man kein Geld braucht.

Wofür hast du das meiste Geld ausgegeben?
Neben Miete etc. bestimmt für Essen und Trinken. 

Hat dich etwas richtig glücklich gemacht?
Ja, vieles: Den richtigen Job gewählt zu haben, nach Europa gekommen zu sein, den richtigen Mann geheiratet zu haben.  Und dann natürlich viele alltägliche Details. 

Welche Lieder werden dich immer an 2012 erinnern?
Die, die ich im ersten halben Jahr immer im Bus gehört habe, zum Beispiel auch die Lern-CD mit niederländischen Dialogen, die mich zum lachen bringen.
Nach Peru hab ich im Auto dann immer den selbstgemixten Elektro-Track von Nigels Bruder angehört. 

Mein persönliches Lieblingslied 2012: Asaf Avidan - One Day / Reckoning song

Und dann natürlich die ganzen Lieder, die sich ständig im Radio wiederholen, zum Beispiel:
Gers Pardoel - Ik neem je met (lustiges holländisches Lied)
Avicii - Levels (endlich, so im November, hat es dann mal aufgehört, nach einem Jahr, richtig nervig)
The Asteroids Galaxy Tour - The Golden Age (haben wir live gesehen)

Warst du 2012 glücklicher oder trauriger als vorher?
Schwierig zu sagen, es gibt natürlich immer solche und solche Tage. Insgesamt kommt es auf die Ausgewogenheit an. Aber abgesehen von der Nostalgie, die mich mit Chile verbindet, bin ich sehr glücklich, hier zu sein.

Wie hast du Weihnachten verbracht?
Zuhause bei der Familie, so wie es sein soll.  Leider ohne Schnee und mit 10°, aber es kommt ja auf die Gefühlswärme darauf an. Und die war auf jeden Fall da. 

Hast du dich verliebt?
Ja, das kann man so sagen, allerdings in den selben Mann, nach 5 Jahren Ehe, nochmal, oder weiterhin... 

Hast du ein gutes Buch gelesen?
Gutes Buch? Nein, leider komme ich nicht zum Lesen, bzw. das größte Problem ist hier die Sprache. Ich bin gerne in Buchläden und schmökere herum, bevor ich mich für etwas entscheide. Allerdings ist dem hier in Holland ein Riegel vorgeschoben. Für eine Zeitschrift im internationalen Pressehandel auf dem Flughafen Schiphol reicht es aber, da decke ich mich ein.

Lieblingssendung im Fernsehen?
Fernsehen? nein, daran finde ich nichts. Der einzige deutsche Sender hier ist ZDF. Wenn da zwischen den gefühlten 99 % Sendezeit Krimis/Küstenwache/Hafenruf auch noch etwas anderes kommt, zum Beispiel eine Talkshow, dann schaue ich mir die gern an, um wenigstens etwas von der deutschen Aktualität mitzubekommen. 

Was hast du dir gewünscht und bekommen, als du Geburstag hattest?
Hm, von diesem Geburstag hatte ich mir nicht viel erwartet, da ich in Peru am Arbeiten war. Allerdings war der Tag dann sehr schön, weil wir ihn zu etwas Besonderem gemacht haben. Auch hier nichts Materielles, sondern das Erlebnis, die unvergesslichen Momente, die Orte, die wir besucht haben, die Menschen, die wir getroffen haben. Und das alles an einem Tag. 

Was hast du dir gewünscht und nicht bekommen?
Wenn man keine hohen Erwartungen hat, dann kann man auch nicht enttäuscht werden.

Was hast du an deinem Geburtstag 2012 gemacht?
siehe oben.. gearbeitet, gefeiert, Freiheit genossen, um die Häuser gezogen, gut getrunken und gegessen, das Leben geliebt. 

Gibt es etwas, was dein Jahr noch besser gemacht hätte?
Klar, im Nachhinein ist man immer schlauer und denkt an alles, was man selbst besser gemacht haben könnte. Allerdings ist bereuen nichts wert, etwas daraus lernen und sich ändern, allerdings schon. 

Wie könntest du deinen Stil 2012 beschreiben?
Stil 2012? Vorallem professionell, aber zwischendrin immer wieder auf der Suche nach etwas Persönlichem. Leider wenig Zeit und Muße hierfür. 

Freitag, 11. Januar 2013

Freitagsfüller

von dieser Seite stammt der Lückentext. 


1. Ich schaffe es in diesem Jahr, richtig Urlaub zu machen.
2.  In Holland richtig uninteressant und damit unnütz, in Deutschland wenigstens noch unterhaltsam, ist meine Meinung vom Fernsehen.
3.  "Sie haben aber einen schweren Koffer, darf ich Ihnen behilflich sein?", war ein Satz, der mich angenehm überrascht hat. Äußerst nette Menschen gibt es in Hamburg! Der Vertriebsleiter hat mich höchstpersönlich zu meinem nächsten Meeting gefahren, weil kein Taxi verfügbar war.
4.  Die Erfüllung der Haushaltspflichten war dieser Woche ungenügend, sowohl von Marcos als auch von meiner Seite. Die Wäsche hängt noch, der Kühlschrank ist leer, der Boden ist dreckig. So etwas kommt leider zu kurz bei so viel Arbeit. 
5.  Was ist  der Plan für die nächste Zeit? Es ist immer wichtig, ein Ziel im Auge zu behalten. Und wenn es die Suche nach dem Ziel ist. 
6.  Diese Wochenarbeitszeit ist kaum noch zu toppen. (siehe Beitrag weiter unten)
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf die wohlverdiente Nachtruhe, morgen habe ich ein Abenteuer mit einem Kollegen geplant und Sonntag möchte ich zusammen mit meinem Schatz verbringen!

64 Stunden

Diese Woche war wirklich etwas Besonderes. Insgesamt 64 Stunden gearbeitet! Aber von vorne:

Montag: 8-17 Uhr im Büro, viel geleistet, Bastian vertreten, der in Urlaub ist, viel organisiert, besonders für den nächsten Tag, um alles in optimal abgestimmt zu haben. Auf dem Weg nach Hause einen Container Trauben nach Russland verkauft mit 1.000 Euro Gewinn. Zuhause Koffer mit Spargel gepackt, zum Flughafen gefahren, auf dem Weg dahin die Umleitung des Containers veranlasst und die administrativen Dinge erledigt, die dazu gehören.
Auf dem Flug nach Hamburg (Abflug 21:25) die Angebote der Logistikfirmen verglichen. Angekommen in Hamburg, aus dem Flugzeug ausgestiegen und direkt in Peru angerufen, um alles geklärt zu haben für den nächsten Tag. Im Taxi und dann abends im Hotel ging das Gespräch weiter bis 24 Uhr.

Dienstag: 9-18 Uhr: Meetings mit Edeka und HHLA abgehalten, sehr erfolgreich und motivierend. Im Flughafen während der Wartezeit über Strategie und Ziele gesprochen, ebenso auf dem Weg von Amsterdam nach Rotterdam, wo ich mit den Chefs unterwegs war. Um 21 Uhr in Rotterdam angekommen, Gespräche beendet und nach Hause gefahren.

Mittwoch:  im Büro von 8-19 Uhr, danach Geschäftsessen bis 22 Uhr

Donnerstag: langer Bürotag, 8-20 Uhr. Der Chef ist 3 Wochen ausser Haus und wir mussten alles wichtige vorher klären. Und das neben dem normalen Traubengeschäft, der Nachbereitung der Meetings, einem Projekt der obersten Führungsebene, dem Mango- und Avocadogeschäft. Achso, und die Unterstützung der 3 neuen Mitarbeiter, die natürlich viele Fragen haben.

Freitag: heute nur von 8-18 Uhr im Büro gewesen. Aber das hat auch vollkommen gereicht.

Endlich Wochenende!

Auf jeden Fall ist viel passiert, wir sind auch viel vorangekommen, ich habe viel gelernt und mitgenommen aus dieser Woche. Je mehr los ist, desto leistungsfähiger und effizienter muss man werden. Man muss dem beschleunigten Rhythmus folgen, sonst bleibt man auf der Strecke.
Gerade im Moment sind die Erwartungen hoch, aber die Verantwortlichkeiten und die weitreichenden Entscheidungen, die man selbst trifft, stärken natürlich die Position und sorgen für das Vorankommen im Unternehmen.

Allerdings waren die letzten Wochen eher ruhig gewesen, normalerweise mache ich immer pünktlich um 17 Uhr Schluss. Das reicht auch, wenn man nur ein Thema bearbeiten muss wie bei mir die Trauben, aber diese Woche ist wirklich alles zusammengekommen. Nächste Woche wird bestimmt wieder normal.

Eigentlich ist seit meiner Rückkehr aus Peru im September alles viel angenehmer, da die Verantwortlichkeiten aufgeteilt sind und jeder nur ein Produkt verkauft. Sobald man aber so viele Themen auf einmal und gleichzeitig handhaben muss, wird der Arbeitstag zur Herausforderung und ist alles andere als entspannt.

Nur im Dezember hatten wir eine Woche Besuch aus Peru, von zwei Spargelverantwortlichen, denen wir alles zeigen und erklären mussten. So gab es tagsüber verschiedene Programmpunkte, wo man sich von der sonstigen Arbeit freischaufeln musste, um die Besucher zu begleiten, Chaffeur und Übersetzer zu spielen. Abends haben wir Holland gezeigt: Supermärkte, Restaurants, Gallerien, Weihnachtsmarkt. In der Woche haben wir viel gemeinsam unternommen, auch mit dem Kollegen Josef. Der Abschluss war ein Essen im Restaurant La Bodeguita, wo Marco uns bekocht hat. Und am Samstag sind wir zu dritt nach Deutschland gefahren, um weitere Supermärkte zu besichtigen und auch die deutsche Kultur zu zeigen. Der Besuch war toll, der Tag intensiv, wir haben viel erlebt. Von TÜV, Autobahn, Frühstück in der Bäckerei, Qualitätskontrolle unserer Produkte im Supermarkt, über Stadtbesichtigung von Kleve inklusive Turmbesteigung und Geschichtsstunde, bis hin zu Weihnachtsmarktbesuch in Duisburg, viel Essen, peruanischer Musik und Schlittschuhlaufen im Zentrum. Es wurde spät, bis wir zurück waren, aber es hat sich richtig gelohnt.

Freitag, 4. Januar 2013

Peru's Süden

Nach einer Geschäftsreise nach Deutschland, die ich kurzfristig antreten musste und wo wir durch die Republik gereist sind, um auch alle Kunden besuchen zu können, ging danach der Urlaub los. Der erste richtige Urlaub seit langer Zeit. Überlegt hatten wir uns schon weit im Voraus, wo und wie wir reisen wollten: Ein Rucksackreisen-Abenteuer in den Süden Peru's sollte es werden. Hierfür hatten wir 2 Wochen Zeit und haben uns die folgende Route ausgesucht: 
Von Lima aus, wo wir bei einer netten Kollegin unterkamen, mit dem Bus nach Arequipa, das ist eine Fahrt von 15 Stunden über 1000 km. Über Nacht ist diese Fahrt bequem, vor allem wird man gut bedient und bekommt sogar Lesematerial nach Wahl - ich habe mir die Geschichte Peru's ausgesucht - oder ein Ipad geliehen, damit man gut unterhalten ist. Dann kamen wir an einem Montagmorgen in der "cuidad blanca", der weißen Stadt an und konnten gleich eine Rundfahrt machen. Sie heißt so, weil viele Gebäude aus vulkanischem Sillar-Gestein gebaut sind. Arequipa befindet sich in der Vegetationszone des Küstenstreifens Peru, am Fuße der Anden. Von einem Aussichtspunkt kann man die 3 Vulkane, von denen die Stadt umringt ist, bewundern: Misti, Chachani und Pichu Pichu. Hier wurden wir auch an die typische Kultur und die dort heimischen Gewächse herangeführt, im Rahmen einer Tour, die auch noch an anderen Sehenswürdigkeiten auf dem Land vorbeiführte. 
 Arequipa ist der Startpunkt, um in den Colca-Canyon zu gelangen, der die zweittiefste Schlucht der Welt ist.  Die Stadt selbst liegt auf 2.300 m Höhe, aber auf dem Weg nach Chivay, dem Dorf, das sozusagen die Eingangspforte des Canyon ist, ist man in der Hochebene der Anden unterwegs. Der höchste Punkt, an dem wir waren, war der "Miradores de los volcanes"; also ein Aussichtspunkt, von dem aus man mehrere Vulkane bestaunen kann und der auf 4.910 m Höhe liegt. Da wird einem ganz schön schwindelig und jeder Schritt ist sehr anstrengend. Noch dazu kommt die Kälte, denn dort oben lag natürlich auch Schnee, auch wenn die Luft unglaublich klar ist und der Himmel mit der Sonne so nah scheint. Eine Nacht haben wir in dem Dorf verbracht, das typische Essen gegessen, die typischen Folklore-Tänze wurden uns vorgeführt und ich habe einen Pisco Sour mit Kaktusfrucht getrunken. Das ist aus so ziemlich das Einzige, was so weit oben wächst.
 Die Landschaft an sich ist relativ karg, allerdings haben die Inka vor ein paar Jahrhunderten ein ausgeklügeltes Terrassen- und Bewässerungssystem angelegt, um so die geringen Niederschläge effizient zu nutzen. Bis heute sind diese Strukturen sichtbar, auch wenn natürlich die meisten Flächen nicht mehr landwirtschaftlich genutzt werden.
Eindrucksvoll ist auf jeden Fall die Schlucht, die bis zu 3.600 m tief ist und an deren Grund der Colca-Fluss fließt. Von oben ist er kaum zu erkennen und sieht eher wie ein kleiner Bach aus. Auf Grund der hydraulischen Gegebenheiten fühlt sich der Condor ist dieser Gegend sehr wohl und kann beobachtet werden, besonders am hierfür eingerichteten Aussichtspunkt "Cruz del Condor". Dorthin führt eine Wanderung, die frühmorgens durchgeführt wird, um bessere Chancen zu haben, einen dieser Riesenvögel zu erspähen. Leider hatten wir nicht so viel Glück, sondern konnten nur von weitem erahnen, was da durch die klare Gebirgsluft fliegt. Als wir dann ankamen, war kein Condor zu sehen. Die Wanderung an sich war aber schon die Reise wert, denn diese Landschaft zu sehen, war einfach einmalig!

Die Stadt Arequipa hat es uns angetan, wir haben uns sehr wohlgefühlt und sind insgesamt 4 Tage geblieben. Die Plaza mit der Kathedrale und den Bogengängen hat eine besondere Ausstrahlung, besonders in der Abenddämmerung, wo eine frische Brise durch die Stadt weht und einen auf die Nacht vorbereitet. So hatten wir Gelegenheit, auch das Nachtleben zu erforschen, sind ausgegangen und waren tanzen. Die Atmosphäre dieser Stadt war sehr angenehm und die kolonialen Bauten haben mir gut gefallen. Von dort aus haben wir auch den Rest unserer Rest genauer geplant und das sah dann so aus: Fahrt mit dem Bus nach Puno, etwa 7 Stunden, über Nacht, um so an den Titicacasee zu gelangen. Dort haben wir auch 4 Tage verbracht, bevor es weiterging nach Cusco und Machu Picchu und dann mit dem Flugzeug zurück nach Lima.
 Puno liegt am Titicacasee, auf einer Höhe von 3.810 m über dem Meeresspiegel. Hier ist selbst das Atmen anstrengend und jeder kleine Schritt raubt viel Kraft. Es gibt mehrere Aussichtspunkte, von wo aus man den See sehen dann: Den Puma, den Indianer und den Condor. Auch hier eine sehr interessante, ziemliche karge Landschaft, die aber im Sonnenuntergang golden leuchtet und tagsüber grün-gelb schimmert. Und der See erst, was für eine tolle Farbe er hat. Schon toll, am Titicacasee gewesen zu sein. Auf der Höhe war er allerdings ziemlich kalt, also nichts mit baden angesagt. Sogar das örtliche Hallenbad, welches wir besuchen wollten, war dann doch geschlossen. Die Stadt konnten wir gut kennen lernen, sie ist nicht besonders groß und hat nur einen Supermarkt und wenige gute Bars. Irgendwie erinnert mich das an Valdivia. Coole Leute haben wir getroffen und sogar molekulare Cocktails, in diesem Fall Mojitokugeln, "getrunken". Interessante Erfahrung, diese Minz-Explosion auf der Zunge. Das man so etwas in Puno erlebt! Eigentlich ist es mehr ein gemütliches Dorf, aber im Zentrum natürlich touristisch. Es werden Touren auf den See angeboten, wo man die auf Schilfinseln lebenden "Ureinwohner Uros" besuchen kann. Das haben wir auch mitgemacht und haben so etwas über ihre Lebensweise, die neben getrocknetem Fisch und Kormoranen als Lebensmittel auch Fernsehen und Handyempfang mit einschließt. Kontraste...  

Weiter ging es mit dem Boot (besser gesagt: Kutter) zu der Insel Taquile, wo andere Ureinwohner heimisch sind und wir auch in ihre Bräuche und Gesänge eingeführt wurden. Natürlich gab es gebratenen Fisch zu essen und zu trinken wahlweise Coca- oder Muña-Tee. Hiervon ein Video:

Dienstag, 1. Januar 2013

Lima




Nachdem die 5 Wochen in der Fabrik in Trujillo vorbei waren und ich alles kennengelernt hatte, war noch eine Woche im Büro in Lima eingeplant, um so auch die dortigen Kollegen und ihre Aufgaben kennen zu lernen. Ich hatte einige interessante Meetings und wurde an das Geschäft mit den Konserven herangeführt. Die Abende haben Marco und ich gemeinsam verbracht, uns die Umgebung des Hotels angeschaut, in Läden gewesen, auswärts gegessen (Pollo) und im Hotelpool gewesen zum entspannen. An einem Sonntag waren wir im Zentrum, um alle Sehenswürdigkeiten zu besuchen. Meine Erwartungen waren nicht besonders hoch, da ich bereits Santiago kenne und es dort nichts besonders eindrucksvolles gibt. Lima ist allerdings anders. Direkt angekommen, wurden wir von einem Umzug empfangen, wo ein bestimmter Heiliger geehrt wurde. Die verschiedenen Gruppen haben ihre eigenen Trachten getragen, live Musik (sehr gut, schön beschwingt) gespielt, waren alle geschminkt und es gab Tanzgruppen, die auch tolle Choreografien gezeigt haben. Dann waren wir im Museum der Gastronomie, das besonders für Marco interessant war. Allerdings ging es nicht nur um Essen, sondern mehr um die Entwicklung der gesamten Kultur und ihrer regionalen Unterschieden innerhalb es Landes. Die verschiedenen Bevölkerungsgruppen wurden vorgestellt, einzelne typische Berufe dargestellt, die die peruanische Kultur repräsentieren und teilweise immer noch existieren. Auffallend war, mit wie viel Liebe zum Detail alles aufbereitet war und wie gut die peruanische Identität dadurch dargestellt wurde.  Der Besuch dieses Museums war ein voller Erfolg, wir haben keine Raumecke ausgelassen und richtig viel gelernt über das Land.
An alten Galerien und wichtigen Gebäuden vorbei sind wir zur "Plaza Mayor" gelangt. Dort befindet sich der Regierungspalast und einige Ministerien. Der Umzug ging gerade dort zu Ende und wir konnten das End-Spektakel bewundern, wo der Heilige verehrt wurde. Danach sind wir weiter durch die Innenstadt gelaufen, durch die Hauptstraße und zum Markt. Gerne schauen wir uns auf Märkten die angebotenen Produkte an, sehen dem Treiben zu und sind damit auch noch ein Stück näher an der Kultur des Landes. Leider war nicht mehr viel los, weil es schon ein bisschen zu spät war für Markt. Wir haben uns trotzdem alles angeschaut, was noch da war, bevor wir weiter gelaufen sind. Dann kamen wir zu einem Amphitheater, wo eine Wettbewerb im Singen abgehalten wurden und verschiedene Damen und Herren ihr Können, inklusive Show mit dem Publikum, zum Besten gaben. Nebenan gab es verschieden Stände, die wir uns auch alle angeschaut haben. Der nächste Punkt war das Museum der Inquisition, welches keinen Eintritt verlangt und kostenlose Führungen anbieten. Das haben wir uns nicht entgehen lassen und viel gelernt über diesen Teil der Geschichte. Danach waren wir in der Bischofskirche nahe der Plaza und haben den Parque de la muralla besucht. Insgesamt also ein voller und äußerst interessanter Tag.