Sonntag, 6. Juli 2014

Full house

Hier ist mal wieder viel los:
Besuch aus Deutschland haben wir bekommen von Maja und ihren Eltern. Nun konnten die 3 Deutsch-Chileninnen schon miteinander interagieren und zusammen lachen.Letztes Mal, im April, waren sie dazu noch zu klein, da hat jeder noch für sich gespielt. Sie haben zwar nur einen Altersunterschied von 5 Wochen, aber in diesem Alter merkt man das richtig.
Antonia krabbelt ja jetzt meistens, Beatrice robbt weite Strecken, kommt überall hoch. Maja ist noch nicht so mobil, sie liegt oder sitzt meist an einer Stelle.Auf jeden Fall war es toll, dass wir uns gesehen haben. Die Eltern hatten viel zu erzählen, die Männer haben das Chile-WM-Spiel geschaut (leider waren die Chilenen erfolglos gegen die Brasilianer) und wir waren unterwegs, am Strand von Scheveningen und später noch in Den Haag.
Nachdem die 3 sich am Sonntag Nachmittag verabschiedet haben, haben wir alles vorbereitet für den nächsten Besuch: Marcos Schwester Annika aus Schweden mit ihrer Tochter kam zu uns, sie sind die ganze Woche geblieben. Am Montag waren wir nach einem gemütlichen Frühstück in Scheveningen im Sealife. Dort haben wir die vielen verschiedenen Fische und Aquarien bewundert. Es gab Seepferdchen, Quallen, "Seedrachen", Haie, Korallen, Schildkröten, einen Wasserfall, Piranhas und einen Tunnel. Alles war sehr interessant und der Besuch hat sich für alle absolut gelohnt. Danach sind wir am Strand entlang spaziert und haben den leckeren Fisch von Simonis als Mittagessen verspeist.
Den Dienstag hatte ich mir auch frei genommen, denn wir wollten noch mehr unternehmen. Nach Kinderdijk ging es. So ein schöner Ort, da kann ich immer wieder kommen. Mit jedem Besuch geht es ja dorthin, aber langweilig wird es nicht. Wir haben Picknick gemacht neben der Besuchermühle. Auch die Kleinen haben gegessen, bevor es weiterging zur Bootstour. Auch die haben wir alle genossen. Für Beatrice und Antonia war es toll, den Wind im Haar zu spüren und die tolle Aussicht vom Bug zu haben. Ein herrlicher Ausflug also!
In Delft waren wir auch noch kurz.
Am Mittwoch ging meine Arbeitswoche dann los, der Besuch war in Amsterdam und dann 2 Tage in Paris.
Bei uns zuhause wurde es also eher ruhig. Freitagabend kam Nico, Marcos Bruder an. Gestern am Samstag war ich mit ihnen und den Mädels in Den Haag, wir haben uns die Stadt angeschaut und Annika hat sich noch ein Büro-Outfit besorgt, denn am Montag geht ihr Praktikum los und sie ist nicht gut eingedeckt mit Klamotten. Dort in dem kleinen Dorf, wo sie in Schweden wohnt, ist der nächste H&M in den nächsten Stadt eine Stunde entfernt. Also shoppen und Stadt besichtigen, im Rootz zu Abend essen. Die 3 Geschwister blieben dort, um Fußball zu schauen und ich bin mit den 3 Mädels nach Hause. Die 3 hatten einen tollen Abend und haben es genossen, sich mal wieder zu sehen. Bei uns zuhause war es eher gemütlich, wir waren alle müde und sind recht bald schlafen gegangen.
Heute war ein ruhiger Tag, wir haben noch zusammen (ohne Marco) gefrühstückt, dann sind sie los und ich mit den Mädels hier zu hause geblieben. Lange her, dass ich einen Tag zuhause bin und sogar hier Mittag esse! Das gibt es sonst nicht, am Wochenende bin ich fast immer unterwegs.

Samstag, 28. Juni 2014

Beikoststart, Entdeckungstouren

So, es ist nun wieder einige Zeit vergangen ohne neuen Blogeintrag. Man kann sagen, dass das bis jetzt die anstrengendste Zeit war, nämlich der Beikoststart. Mit etwa 7,5 Monaten haben wir angefangen. Von der Milch wurden sie nicht mehr satt. Also haben wir mehr und mehr Brei gegeben. Das war anfangs sehr, sehr anstrengend, weil sie noch nicht sitzen konnten, immer umgekippt sind und sich nicht gerade halten konnten. Also nur auf dem Schoß möglich, nacheinander oder wenn man zu zweit zu Hause ist. Und dann die ganze Sauerei. Man ist den ganzen Tag damit beschäftigt, Brei vorzubereiten, zu füttern, aufzuräumen, die Kinder wieder sauber zu kriegen, zu spülen und die Dreckwäsche zu waschen.  Einige Male habe ich mich an die Zeit der Milch zurückgesehnt, das war so schön einfach. Als ich gestillt hab, war das immer eine willkommene Auszeit und Ruhephase. Jetzt ist füttern Stress.
Naja, inzwischen sind anderthalb Monate rum und es klappt besser. Sie haben essen gelernt, sitzen können sie selbstständig und wir wissen einigermaßen, wann und wie füttern. Das muss man ja auch erstmal lernen als Eltern, die richtige Füttertechnik.
Ansonsten werden sie richtig mobil, von robben, hinsetzen kommen sie inzwischen ins knien, können krabbeln (tun das aber nicht häufig), ziehen sich gerne hoch und können seit einer Woche auch eine Weile so stehen bleiben, ohne Hilfe. Wir sind sehr stolz auf sie. Sie sind so selbständig und es macht Spaß, ihnen bei ihren Entdeckungstouren zuzuschauen.
Am Wochenende war ich mit einer anderen Deutschen auf einem Flohmarkt und hab tolle Schnäppche
n gemacht. Klamotten von guter Qualität, Spielzeug und einen Spieltisch. Sie sind begeistert von allem.
Achso, für den Papa gab es auch noch etwas, ein Bild von Kandinsky, welches er schon jahrelang haben will.
Solche Ausflüge mache ich gerne. Das Wochenende genieße ich so richtig. Morgens erledige ich alles zuhause , versorge die Kleinen und dann geht es mittags nach draußen, etwas unternehmen. Letztens war "Vlaggetjesdag", da wurde der erste Hering der Saison gefeiert. In Scheveningen gab es eine große Veranstaltung mit einer Bühne, vielen Ständen, Ausstellungen und Vorführungen zur Schifffahrt. Auch Musik, eine Parade und sportliche Vorführungen gab es. Das haben wir uns alles angeschaut und dann den Nachmittag ganz relaxt in einer Strandbar ausklingen lassen. Haben den Kitesurfern zugeschaut, Cappuchino und später Wein getrunken, die Sonne und leichte Brise genossen und es uns auf dem Liegesofa bequem gemacht. Herrlich, so nah am Meer zu wohnen!

Samstag, 10. Mai 2014

Brei und Klamotten

Sobald die Breizeit beginnt, wird der Kleiderschrank zu klein! Also den Kleidervorrat meine ich. Bis jetzt kamen wir gut zurecht, einmal in der Woche wurde gewaschen und wir haben20 Oberteile und 16 Hosen. Strümpfe haben wir zwar jede Menge, aber alle bis auf 2 Paar rutschen ständig. Bzw. die Kinder machen sich einen Spaß daraus, sich die Strümpfe auszuziehen. Bei Antonia würde ich sagen, dass es sogar ihre Lieblingsbeschäftigung ist. Die Lieblingsbeschäftigung von Beatrice ist immer noch Schnuller untersuchen, von allen Seiten. Und dass, obwohl es seit 5 Monaten der gleiche Schnuller ist(war ein Geschenk zu Weihnachten). Tja, scheint irgendwie spannend zu sein.
Sie tragen ja meist Jeans oder Jerseyhose und ein langärmliges Shirt dazu, am liebsten in Unifarben oder einfachen Drucken. Bitte nicht so viel Schnickschnack. Und rosa bitte in Maßen. So ziehen wir unsere Kinder an seit etwa 4 Monaten. Kurzarmbody, Hose, Langarmshirt. Wenn es nach draußen geht, eine Jacke drüber und in den Fußsack. Seit es für die Winteranzüge zu warm ist und sie auch in den Sportsitzen sitzen, ist das Anziehen wieder was anderes.
Die ersten 4 Monate haben wir Einteiler genutzt oder auch Schlafanzüge genannt. Da die Babys ja sowieso die meiste Zeit des Tages schlafen, war das angemessen. Und da verrutscht nichts, es ist einfach anzuziehen und das Wickeln geht dank der Knöpfe einfach.
Jetzt achten wir auch drauf, dass die Kleidung praktisch und bequem ist: Gummizug an der Hose, Gummibund an den Füßen, damit sie nicht hochrutscht und keine kalte Luft reinkommt. Bei den Oberteilen ist weiches, anschmiegsames Material mit Strechanteil am besten.
Im Moment tragen die beiden Gr. 74, bei den Bodys und Schlafanzügen von Carters aus den USA steht 9 Monate. Diese Woche wurden sie im Consultatiebureau gewogen: 9,6 kg Antonia und 10,8 kg Beatrice. Das ist schon einiges und uns wurde empfohlen, nicht mehr so viel Milch zu füttern, sondern andere Nahrung wie Gemüse, Obst und Brot. Seit einigen Wochen geben wir ja Brei als Testversuch, aber viel haben sie nie gegessen, sondern bevorzugen Milch. Aber jetzt gehen wir das Thema ernster an und versuchen so weit es geht ohne Milch auszukommen. Das ist zwar nicht der klassiche Weg, wo man erst mit Mittagsbrei beginnt, dann nach einem Monat Abendbrei anbietet und wieder einen Monat später Obst am Nachmittag. Wir geben also bei Hunger immer irgendwas "festes". Banane kommt gut an, die können sie selbst in die Hand nehmen und zerkauen. Bei Brei mag Beatrice Gemüse und Antonia nur Obst. Bisher hat Beatrice alles gegessen, was der Papa gekocht hat. Nur das Essen von der Mama hat sie verschmäht. Bei Antonia ist es schwierig mit dem Gemüse, aber Obstbrei findet sie klasse und haut rein. Es klappt gut mit dem Milch ersetzen, gestern haben sie tagsüber nur 60 ml getrunken und dann eine große Flasche zum Einschlafen. Heute hat Beatrice schon 200 ml Milch getrunken. Sie hat die Banane mit Apfel heute morgen zum Frühstück verschmäht und dann hatte ich keine Zeit mehr, ihr Gemüse zu machen und zu kochen. Das Ganze ist ja eine große Sauerei. Also gab es eine kleine Flasche Milch, mit der sie dann auch eingeschlafen ist.
Sie schlafen meist 3 mal pro Tag, vormittags kurz, etwa eine halbe Stunde, nachmittags etwas länger, so anderthalb Stunden und abends ca. 1 Stunde. Sie gehen unverändert abends zwischen 22-23 Uhr ins Bett und wachen hoffentlich bis morgens um 8 nur einmal auf.
Seit dieser Woche schlafen sie ungepuckt im Schlafsack. Die ersten Nächte waren schrecklich, weil sie es ja nicht gewohnt sind. Sie sind häufig aufgewacht und konnten sich nicht so gut beruhigen. Außerdem haben wir Zimmer getauscht, damit Beatrice sich ans Kinderzimmer gewöhnt. Seit Montag ist es Nacht für Nacht besser geworden, sie wurden heute nur noch einmal und recht spät (um 5 und um 6) wach. Richtig entspannend!

Sonntag, 4. Mai 2014

Zwei Wochenenden zuhause

Nach viel Besuch und Ausflügen in der letzten Zeit, waren wir bzw. die Kinder und ich die letzten beiden Wochenenden nicht viel unterwegs. In Den Haag, um den Papa abzuholen, kurz in Delft am Koningsdag, gestern in Rijswijk zum Shoppen, aber auch nur kurz.
Man merkt, dass die Kleinen sich bewegen wollen, sie sind sehr aktiv. Antonia erkundet rollenderweise die ganze Wohnung und Beatrice untersucht akribisch Gegenstände. Sie ist in Bauchlage und bewegt sich nicht vom Fleck. Dafür drückt sie immer die Arme durch und kommt schon in den Vierfüßlerstand. Ich bin sehr stolz auf sie!
Beide Babys sind sehr gut drauf, sehr glücklich und spielen den ganzen Tag. Sie sind wenig wach, 3 Schläfchen von ca. einer halben Stunde pro Tag. Rasseln und Kuscheltiere sind nicht mehr soo interessant, sondern sie wollen etwas "anrichten". Kiste umkippen, Dinge in eine andere Position bringen, das ist jetzt angesagt. Aus der Spielzeugkiste verschiedene Spielsachen herauszufischen, das können sie auch schon, bzw. Antonia macht solche Sachen.
Gestern im Wagen wurden sie unruhig nach einer Weile, da habe ich sie herausgeholt und auf den weichen Boden vom Spielplatz gelegt, da konnten sie den anderen Kindern zuschauen und sich bewegen. Achso, den Kinderwagen verschieben ist sehr spannend für Antonia und auch das neue Bakfiets ist der Hit, weil es Räder hat und sich so gut bewegen lässt. Herrlich, den beiden beim Spielen zuzuschauen.
Sie haben beide 2 Zähne, die ganz schön scharf sind. Seitdem sie da sind, sind sie sehr fröhlich, denn während der Zeit des "Zahnens" war es schon anstrengend, sie sind nachts weinend aufgewacht, man musste mehrmals Schnuller geben, sie mussten den ganzen Tag auf einem Beißring oder Spielzeug herumkauen und waren trotzdem unruhig. Diese Zeit ist vorbei. Witzig war, dass bei Antonia der Zahn abends da war, man konnte die Spitze fühlen. Also gleich bei Beatrice geschaut, aber da war noch nichts. Und am nächsten Morgen beim Aufwachen war er dann da, ganz eindeutig. Innerhalb so kurzer Zeit, das sind eben eineiige Zwillinge.
Sie sind jetzt auch deutlich hungriger, so viel Bewegung verbraucht Kalorien. Wir sind jetzt auf Folgemilch umgestiegen, das klappt gut, sie trinken eine Flasche von 200 ml, eine morgens, eine mittags und eine zum Schlafengehen. Da die Oma mit dem Brei angefangen hat, füttern wir jetzt jeden Tag Gemüse mit dem Löffel. Es ist gar nicht so einfach, ein großer Aufwand und manchmal klappt es gar nicht. Meist haben wir ein Baby, was ganz gut isst und das andere weniger. Auf jeden Fall ist es anstrengend, alles vorzubereiten, die Babys können noch nicht gut sitzen, deshalb geht es für mich auf dem Schoß am besten. Im Hochstuhl kann sich Beatrice eine Weile halten, aber nur, wenn sie gut drauf ist und nicht zuviel rumhampelt. Es ist natürlich alles eine große Sauerei, die Hände gehen an den breiverschmierten Mund, dann an die eigene Hose, an die Augen, ins Haar. Der Tisch und die Klamotten werden in Mitleidenschaft gezogen, danach muss alles sauber gemacht werden. Eine große Aktion also. Aber wir merken schon, dass sie mit nur Milch auch nicht zufrieden sind. Also durchalten und weitermachen.
Zum Schlafen: es geht mehr oder weniger gut, wir haben jetzt aufgehört zu pucken und sie schlafen mit Schlafsack. Beatrice hat sich jetzt in beiden Nächten (allerdings erst morgens) auf den Bauch gedreht, das ist ihr wohl angenehmer. Süß, sie so schlafen zu sehen. Wegen SIDS mache ich mich aufgrund dieses Beitrags keine Sorgen.

Sonntag, 27. April 2014

Familienwochenende mit Auto

Das Auto ist da! Wir freuen uns sehr, das bringt uns ein großes Stück Lebensqualität. So können wir spontan sein (so spontan es eben geht mit Zwillingen), mal eben die Kinder und den Wagen ins Auto packen und losfahren. Oder  in Urlaub. Oder Freunde mitnehmen. Möbel kaufen, etc. Es passt einfach alles rein! Der Wagen braucht nichtmal zusammengeklappt werden. Die Maxicosis bleiben im Auto, das ist so viel einfacher! Einfach herrlich. Und dann das Fahrgefühl! Super Ding, dieser Franzose, schön leise, man merkt gar nicht, dass man plötzlich bei 130 km ist. Das Automatikgetriebe gefällt mir sehr. Erst dachte ich, es wird eine große Umstellung, weil ich doch gerne schalte, aber schon nach der ersten Fahrt liebe ich es. Es wird optimal spritsparend gefahren und ist sehr entspannend. So weit oben zu sitzen, gefällt mir auch, da hat man einen guten Überblick. Und das Panoramadach ist für die Mitfahrer der 2. Reihe eine Attraktion. Auch sonst hat das Auto jeden möglichen Schnickschnack: Einparkhilfe, Regensensor, automatische Lichter, Klimaanlage für links und rechts unabhängig einzustellen, Rücksitze verschiebbar und komplett (und einfach) umklappbar, kleine Tische für die zweite Reihe, ein gutes Radio. Alles herrlich, Exlusive Ausstattung eben. Das ist wirklich eine gute Investition, dieses Auto. Wir sind sehr glücklich damit.
Am ersten Wochenende haben wir es gleich genutzt und sind zu sechst damit gefahren, die Großfamilie sozusagen: Vater, Mutter, Zwillinge, Großeltern. Zum Keukenhof ging es, die Tulpen bestaunen. Eine typisch holländische Touristenattraktion. Da sind wir schön durch den Park spaziert und haben uns alles angeschaut. Später waren wir noch kurz in Noordwijk, am Strand und zu Abend essen. Ansonsten haben wir es recht ruhig angehen lassen: zuhause gemütlich zusammen sitzen, mit den Babys spielen, reden, essen, spazieren gehen. Einmal war ich skaten, das war cool! Letzte Woche hatte ich mich mit einer Freundin getroffen und bin mit deren Sohn und ihren Skates gefahren, das hat richtig Spaß gemacht und ich hab Lust auf mehr bekommen. Netterweise hat meine Mutter mir ihre alten Skates mitgebracht, die ich begeistert nutze. Es gibt ja genügend Fahrradwege hier in der Gegend, da kann man schön fahren. Ein weiterer Familienausflug ging in den Park von Den Haag, um das Schloss der Königsfamilie zu begutachten. Als Abschluß waren wir essen in einem guten Fischlokal im Hafen von Scheveningen.

Sonntag, 13. April 2014

Magischer Sonntagmorgen

Die Nacht hab ich mit Beatrice zusammen im Bett im Kinderzimmer verbracht, seit sie das erste Mal aufgewacht ist. Ein paar Mal hab ich ihr Schnuller und auch Brust gegeben. Direkt nebeneinander zu  liegen ist gemütlich und macht es einfach.
Morgens wacht die Kleine auf, ich merke es an den Bewegungen im Bett, denn sie ist ganz still. Sobald ich also aufwache, schaue ich sie an. Zwei süße Kulleraugen schauen mich an und begrüßen mich. Ich sage: Guten Morgen! Da bekomme ich ein wunderbares Lächeln geschenkt. Sie ist glücklich und wackelt mit dem Kopf. Mehr kann sie nicht bewegen, denn sie schläft gepuckt. Also wickel ich sie aus ihrer Decke. Noch bevor ich fertig bin, fängt sie an, sich ausgiebig zu recken und zu strecken. Sie würde mich am liebsten umarmen, streckt mir ihre Händchen entgegen. Sie bekommt ein paar Küsschen, aber da sie hellwach ist, möchte sie gern spielen. Der Schnuller ist aktuell sehr interessant, damit kann man sich stundenlang vergnügen: Ihn drehen und wenden, fallen lassen und wieder aufheben, in den Mund stecken, im Mund drehen, wieder herausnehmen, ihn mit dem Mund aufsammeln, von einer Hand in die andere geben. Ihn ihrem Spiel ist sie beschäftigt, dreht sich zwischendrin zu mir, ich muss rutschen, damit sie Platz hat. Nach einer Weile kuscheln, ich spreche mit ihr und erzähle ein bisschen, werden die Bewegungen ruhiger, nicht mehr so hektisch. Mit ihren kleinen Fingern erforscht sie mein Gesicht, streicht sanft über meine Backe, fasst meine Nase und Lippen an, ganz vorsichtig. Ich lobe sie, weil sie gut aufpasst und streichle sie auch. Dann nehme ich ihre Hand und sie hält sie fest. Die Augen werden ein bisschen kleiner. Ich fange an, zu singen. Gut, dass sie noch ein kleines Baby ist und keinen Wert legt auf die richtigen Texte. Denn mein Repertoire ist sehr beschränkt, meist nur ein paar Zeilen von einem Lied. Nur Weihnachtslieder gehen etwas besser, da kriege ich sogar zwei Strophen hin. Also Alle Jahre wieder gesunden, jetzt im April. Es ist ganz ruhig, im Haus und auch draußen hört man kein Geräusch. Sie schaut mich an, hört andächtig zu, die Augen gehen immer weiter zu, ich singe weiter - egal was- und sie schläft ein.

Dienstag, 8. April 2014

Familie

Was gibt es Schöneres als Familie?
Ein Baby schläft seelig und ruhig auf meinem Schoß, im Kinderzimmer höre ich Beatrice mit ihrem Papa lachen und kreischen vor Freude. Total gute Laune!
Außerdem haben wir als Familie etwas Tolles erreicht: Es gibt ein neues Auto. Das ist dank meiner Eltern und ihrer großartigen Hilfe. Dass das alles geklappt hat! Kaufvertrag ist unterschrieben, Probefahrt lief gut, die Ausstattung ist super und auch über die Verhandlungen wurde man sich einig. Garantie für 2 Jahre, europaweit gültig. Jetzt nur noch die Versicherung regeln, anmelden und hierher bringen. Das wird noch eine Herausforderung, denn es hat Automatikschaltung, das ist man ja gar nicht gewohnt.

Das Wochenende war toll! Meine Schwägerin Aracelly ist aus Schweden zu Besuch gekommen, zusammen mit Mann und Tochter. Wir hatten eine wunderschöne Zeit zusammen. Hatten uns so lange nicht gesehen. 6 Jahre lang! Und jetzt haben sie uns besucht, haben bei uns übernachtet und wir haben einen gemeinsamen Alltag gehabt, für 4 Tage. Haben zusammen viel unternommen, Freitag Den Haag, Samstag Delft, Sonntag Amsterdam, Montag Scheveningen/Strand. Es war einmalig. Wir haben uns so gut verstanden, uns gut unterhalten, lockere Stimmung gehabt. Viele Gemeinsamkeiten haben wir natürlich auch, es ging viel um Babys, ihre Tochter ist 3 Monate alt, da konnten wir viele Erfahrungen austauschen.
Vom Opa gab es tolle Geschenke, nämlich GoPro-Kameras für die beiden Mädels mitsamt diversem Zubehör. So waren die Männer ständig am filmen.
Ergebnisse gibt es hier:  auf der Spieledecke - an der Bushaltestelle in Delft - am Strand in Scheveningen
Weitere folgen sicher... (wenn jemand Zeit zum auswählen und hochladen hat) Das Filmen macht auf jeden Fall Spaß, es ist einfach und die Kamera so klein und handlich, dass man sie überall dabei haben kann.
Wir Frauen waren natürlich die meiste Zeit mit den Babys beschäftigt, am kuscheln, stillen, spielen etc.
Unseren Kinderwagen haben wir umgebaut, so dass wir mit den Sportsitzen unterwegs waren. Das gefiel den Babys, so konnten sie immer schön schauen und sind auch besser vor der Sonne geschützt (als in den Wannen)

Freitag, 28. März 2014

Fragebogen

Wie heißen deine Zwillinge und wie alt sind sie?
Antonia und Beatrice sind am 18. September 2013 geboren, dem chilenischen Unabhängigkeitstag. Da haben sie ihren Geburtstag jeweils doppelt zu feiern, denn sie sind ja Deutsch-Chileninnen. Sie sind schon ein halbes Jahr alt, unglaublich.


Wie lebt ihr, beschreit mal Euer Zuhause. 
Wir wohnen in einer großzügig geschnittenen Dreizimmerwohnung in einem modernen Neubaugebiet von Den Haag. Super ausgestattet mit Aufzug und automatischen Türöffnern, vielen Spielplätzen in der Umgebung und sonst auch alles in Reichweite (Supermarkt, Arzt, Kindergärten, Schulen). Alles perfekt,wir fühlen uns sehr wohl hier.



Wie sehen die Kinderzimmer aus? 
Es gibt nur ein Kinderzimmer. Da schläft im Moment nur Antonia drin und Beatrice bei uns im Beistellbett. In der Nacht brauchen sie nämlich ihre Ruhe. In den Abendstunden nutzen wir das Kinderzimmer gemeinsam, da wird zusammen gespielt und gekuschelt. Es gibt ein Erwachsenenbett im Kinderzimmer, für nächtliches Stillen, Besuch oder Kuschelzeit mit dem Papa.



 Welche Artikel / Babysachen sind total überbewertet? 
Röckchen und Kleidchen für Babys. Alles verrutscht und statt süß sieht es nur unordentlich aus, wenn der Windelpopo zu sehen ist. Spielzeug für "0+" Monate. In den ersten 3 Monaten werden Gegenstände nicht wahrgenommmen, da sind nur Gesichter interessant. Mit viel Glück nehmen sie nach etwa 2 Monaten Sachen wie ein Mobile wahr, vorher schauen die Augen ins Leere, an die Wand, an die Decke, vielleicht einem Schatten hinterher.

Dienstag, 18. März 2014

Ein halbes Jahr

Viel zu erzählen!
Die Mädels sind heute 6 Monate alt, wir sind so stolz. Was sie alles gelernt haben, wie sie sich verändert haben. Sie werden zu kleinen Persönlichkeiten und wir dürfen sie begleiten, bei allen Entwicklungsschritten dabei sein.

Ihr erstes Fieber haben sie hinter sich. 40,0 bei Antonia und 39,6 bei Beatrice. Die armen Kleinen, sie lagen so ruhig da, die Muskel ganz ohne Spannung, haben sich gar nicht bewegt, auch auf dem Arm nicht. Normalerweise wollen sie strampeln und mit den Händen überall hingreifen. Aber gestern haben sie nur ausgeharrt und darauf gewartet, dass es besser wird. Viel geschlafen. Auf dem Arm gewesen, gekuschelt, bewegungslos. In der Nacht vorher waren sie schon ganz unruhig, haben viel geweint und waren nicht zu beruhigen. Milch, Schnuller, kuscheln, nichts hat geholfen. Da ging es schon los mit der Temperatur. Den Tag über war Marco bei ihnen, hat ihnen kalte Wickel gemacht, versucht, sie zu beruhigen und auf Besserung gewartet. Nach draußen wollte er nicht, damit sie nicht in die Kälte müssen. Als ich hab kam, hab ich Antonia, der es deutlich schlechter ging, gestillt. Das hat ihr gefallen, danach hat sie sogar wieder ihre Hände bewegt und versucht, nach meinem Gesicht zu greifen, wie sie es immer tut. So goldig!
Mit Zäpfchen, die ich dann besorgt hab, ging die Temperatur wieder nach unten und so war die Nacht auch in Ordnung.
Heute sind sie wieder auf der Höhe! Da freut sich das Mutterherz. Sie lachen wieder, strampeln und greifen nach ihrem Spielebogen und Spielsachen. Gut, dass sie so stark sind und es so gut überwunden haben.
Marco hat mir direkt beim Heimkommen ein Bild gezeigt: Antonia neben der Spieledecke auf dem Bauch. Sie hat sich gedreht! Das erste Mal.
Beide sind ja schon kräftig am üben seit einiger Zeit, aber es fehlt eben doch ein kleines Stück. Und heute hat sie es alleine ganz geschafft. Wahrscheinlich ist es wirklich so, dass bei dem Fieber der Körper etwas verarbeitet und auch etwas Neues entwickelt, einen Entwicklungssprung vorbereitet, sozusagen.

Das Wochenende war allerdings auch intensiv, wir haben viel erlebt und das muss ja auch alles verarbeitet werden.
Am Freitag sind wir losgefahren nach Deutschland, haben Jaqueline und Marcelo besucht. Die Männer haben Asado gemacht, wir Frauen uns um die Kinder gekümmert. Lecker zusammen gegessen, gemeinsam gespielt und vor Allem viel geschwätzt. Herrlich! Wir verstehen uns so gut miteinander, als deutsch-chilenisches Paar. Es ist einfach so cool, dass wir unsere Männer in Puerto Varas kennengelernt haben und gleichalte Töchter haben. Am Samstag Morgen waren wir bei einem Kinderbasar, wo es viele gebraucht Babykleidung gab. Da haben wir uns eingedeckt und super Schnäppchen gemacht. 20 Euro ausgegeben und 18 Teile mitgenommen. Auch deutsche Bücher mit Kinderreimen. Danach gabs Frühstück beim örtlichen Bäcker.
Den Nachmittag haben wir den Babys gewidmet, während die Männer das Abendessen vorbereitet haben: Wir haben ein Fotoshooting gemacht mit wunderschönen Ergebnissen. Unsere Babys sind einfach zu süß! Danach haben wir sie strampeln gelassen und gebadet. Das war auch spannend, 3 Babys in einer Wanne! So viel Geplantsche...Es ist toll, die 3 zusammen zu sehen. Sie sind ja nur 5 Wochen auseinander und wir möchten, dass sie, so weit es geht, zusammen aufwachsen. Wenn wir weiterhin uns immer besuchen, werde sie bestimmt mal Freundinnen. Das deutsch-chilenische Dreiergestirn.
Uns Erwachsenen gehen die Themen natürlich nie aus, es gibt so viel zu besprechen, Ideen über Kindererziehung, das Leben, Chile, Deutschland, Familie. Herrlich, solche Freunde zu haben.



Die Kleine von ihnen isst schon Brei, mittags Karotten, abends Getreidebrei mit Banane. Unsere haben zugeschaut und da sie ja seit einiger Zeit unbedingt bei uns am Tisch sein müssen, wenn wir essen und unserer Gabel immer hinterherschauen, wenn sie im Mund verschwindet, bedeutet das, dass sie beikostreif sind. Wir haben es also ausprobiert und Beatrice hat immer wieder den Mund aufgemacht und nach mehr gebettelt. Man muss schon schnell sein, dass man den Löffel rechtzeitig beladen bekommt. Heute haben wir ihnen wieder gegeben, Beatrice fands toll und hat recht viel gegessen, Antonia nur einige Löffel. Aber sie hat noch etwas höhere Temperatur und ist generell nicht so gut drauf. Auf jeden Fall ist das jetzt der Beikoststart. Ein guter Zeitpunkt, mit 6 Monaten. Das wichtigste ist, dass es ihnen Spaß macht und es gut funktioniert, bei uns gibt es keinen Zwang, sondern es läuft alles ruhig und ohne Stress. Damit sind wir bis jetzt gut gefahren. Sobald wir mit irgendetwas unzufrieden sind oder frustriert, merken das die Kinder und es färbt direkt auf ihre Stimmung ab. So wird alles anstrengend, unnötigerweise. Also, immer gute Stimmung und die Ruhe bewahren, dann funktioniert alles. Das ist unser "Geheimnis".
Auf die Wickelkommode passen sie gerade noch so zu zweit drauf. Das war bis jetzt eine super Sache, da kann man mit ihnen spielen, kuscheln und das Windeln wechseln zu einem Event machen. Die Wickelkommode in Münster war recht klein, natürlich nur für ein Baby und war mir auch unbequem, weil der gewohnte Platz gefehlt hat. Da macht es keinen Spaß, sondern Windeln wechseln wird zum nötigen Pflichtprogramm und nicht etwas Angenehmes. Wir haben ja auch ein spezielles Spielzeug gekauft mit Saugfuß, welches wir da installiert haben, so dass es den Kleinen nicht langweilig wird, bis wir fertig sind mit umziehen. Von meiner Kollegin Daria hatte ich zur Geburt einen Gutschein von Bijenkorf, einem großen Kaufhaus, bekommen und da haben wir vorletzte Woche nach etwas Schönem für die Kleinen gesucht und sind fündig geworden. Das war der letzte Familiensonntag, da haben wir erst Tripp Trapp Stühle gekauft, bei einer Zwillingsoma in Harmelen, die uns noch auf einen Kaffee eingeladen hat. Den Ausflug haben wir mit einem Stadtbummel in Rotterdam ausklingen lassen, um noch einmal etwas anderes zu erleben.

Am Freitag voriger Woche war ich beim Kinderturnen in Voorburg, das ist eigentlich ab 1,5 Jahren, aber weil es zuhause zu langweilig ist und uns die Decke auf den Kopf fällt, bin ich hingegangen, um es mal anzuschauen. Da kann man ja auch mit den anderen Eltern schwätzen, die auch da sind. Es gibt einige Deutsche, das ist natürlich interessant. Die Mädels fanden es ganz ok, lagen eben auf den Matten statt auf der Spieledecke zuhause und konnten den anderen Kindern beim Rutschen, Rennen und Ball spielen zuschauen. Allerdings gab es recht viel Lärm, ich hab die beiden im MaxiCosi ein Stück weit zum Auto tragen müssen und so waren wir alle ziemlich geschafft um 11 Uhr morgens. Naja, auf jeden Fall etwas erlebt und sich ein Bild gemacht, was man so machen kann, besonders, wenn sie älter werden.

Abends kam dann die Oma aus Deutschland. Am Samstag haben wir erst gemütlich gefrühstückt und geschwätzt und waren dann im Schwimmbad. Das war ein großer Act. Dass manche Mütter das jede Woche machen.... Bis man selbst und die Kinder im Badeanzug sind, dauert es eine ganze Weile. Im Schwimmbad ist es laut, weil die anderen Kinder spielen und spritzen. Meine beiden haben allerdings gut mitgemacht, haben geschaut, sich nicht beschwert und fanden es wohl auch ein bisschen spannend. Für uns war es anstrengend, weil wir sie eben die ganze Zeit im Arm haben und nirgends ablegen können. Für Duschen bleibt auch keine Zeit, das muss dann zuhause nachgeholt werden. Man könnte ja denken, dass die Babys von einer halben Stunde im Wasser müde werden und lange schlafen, aber Pustekuchen. 2 Minuten zuhause, waren sie schon wieder wach.
Auf jeden Fall haben wir viel gespielt und eine schöne Zeit gehabt.
Am Sonntag waren wir erst am Strand und dann in der Stadt zum Shoppen. Wenn Oma die Kinder bespaßt, kann Mama auch mal Hosen anprobieren. Alleine mit den beiden shoppen gehen ist schon schwierig. Vor Allem, wenn man stehen bleibt und schauen will, wird es den beiden schnell langweilig und sie fangen an zu Nörgeln.

Samstag, 1. März 2014

Effizient und einfach

Sie machen es uns so einfach! Ich fühle mich verwöhnt von meinen Babys und bin gleichzeitig stolz auf sie, wie sie sich selbst beschäftigen. Sie liegen zufrieden auf ihrer Spieledecke und vergnügen sich: mit dem Spieletrapez, den Kuscheltieren oder den anderen Greifspielzeugen und Rasseln. Am meistes Spaß macht es allerdings, der Schwester zuzuschauen. So hat man als Mutter Zeit, diverse andere Dinge zu erledigen. Heute war ein effizienter Tag, bis um 16 Uhr hab ich so einiges geschafft: Mich geduscht und fertiggemacht, 2 Babys gewickelt, ein Jogurt mit Müsli zum Frühstück gegessen, Klar Schiff gemacht in der Küche, alle Mülleimer geleert, das Leergut weggebracht, eingekauft, Kaffee getrunken mit Zimtschnecke dazu, die komplette Wohnung nass gewischt, 3 Maschinen gewaschen, Wäsche eingeräumt, ein paar Blusen gebügelt, gekocht, gegessen und wieder aufgeräumt. Und das schön entspannt, mit ein paar Kuschel-, Still- und Spielpausen. Herrlich. Jetzt schlafen sie beide und ich habe sogar Zeit, hier zu schreiben.
Gestern waren wir bei Simone aus Deutschland, sie hat auch zwei Kinder von anderthalb und 4 Jahren, als erfahrene Mutter hat sie einige gute Tipps parat und wir tauschen uns gerne aus, über das Leben mit Kindern, in Holland etc. Das ist eine gute Hilfe, denn wir haben ähnliche Ideen und Einstellungen. Wir haben Kuchen gegessen, waren auf einigen Spielplätzen in der Umgebung, die Kinder (ihre natürlich) haben Enten gefüttert und wir haben natürlich jede Menge geschwätzt. Zuhause bei ihr ist es schön anzusehen, wie die Kinder spielen, manchmal sogar miteinander. Ihre beiden geben meinen Spielzeug (oder nehmen es wieder weg), passen auf und sind ganz aufmerksam. Als wir zum Beispiel beim Kaffee saßen und Antonia eingeschlafen ist, kam der Kleine und sagte "psst, Baby schläft". Sehr interessant, das Familienleben mit etwas älteren Kindern mitzuerleben, da weiß man schon, was auf einen zukommt. Und der Tag geht gut rum, mit viel Spaß und Kurzweile, denn wie gesagt, ist es zuhause einfach zu langweilig.
Solche Besuche habe ich also sehr gerne. Nächste Woche will ich mit zum Kinderturnen gehen, das ist zwar eigentlich erst ab 1 Jahr, aber Hauptsache dabei sein, andere Kinder sehen und dass etwas los ist. In der Gruppe gibt es auch einige deutsche Mütter, mit denen ich mich gerne austauschen möchte.

Was war sonst noch diese Woche? Einmal kam ich von der Arbeit und die Wohnung war leer, Marco war mit den Kinder unterwegs in der Stadt. Herrlich, einmal Ruhe zu haben. Hab mich erstmal eine halbe Stunde bei absoluter Ruhe entspannt und bin dann joggen gewesen. Das erste Mal seit 1 Jahr! Hat unglaublich gut getan! Einfach nur laufen und den Kopf frei bekommen, einmal nicht an Arbeit oder Kinder denken. Das ist ungewohnt und setzt Energien frei. Zuhause hab ich aufgeräumt und gekocht, telefoniert und alles vorbereitet. Marco kam mit Jurjen und den Babys und so haben wir gemeinsam zu Abend gegessen.
Einmal waren wir in Katwijk und haben uns einen gebrauchten TrippTrapp-Stuhl angeschaut, allerdings war er so abgenutzt, dass wir ihn nicht mitgenommen haben. Naja, so haben wir einen Ausflug gemacht und waren ein bisschen unterwegs. Am Mittwoch haben wir eine Spieledecke von FisherPrice geholt, gebraucht, hier in der Nähe. Angeblich ha
t sie neu 95 € gekostet, aber wir haben sie für 10 € mitgenommen. Einmal gewaschen und schon haben die beiden viel Spaß. Antonia fährt vor Allem auf die Giraffe ab. Und Beatrice schaut sich gern im Spiegel an.