Montag, 19. Januar 2015

Noch etwas über 16 Monate alte Kinder

16 Monate alt sind sie nun.
Das Wochenende ging mal wieder viel zu schnell vorbei.
Am Samstag war ich beim Frisör und nachmittags waren wir im Einkaufszentrum, neue Schuhe für die Kinder kaufen. Die ersten haben sie seit Ende Oktober getragen, als es mit dem Laufen losging. Inzwischen flitzen sie durch die Wohnung und draußen wollen sie nichts anderes als rennen. Spielplätze sind nicht mehr so interessant wie vorher, zumal ist es meist windig und kalt, da wird es ihnen nach einer halben bis dreiviertel Stunde ungemütlich und wir müssen wieder nach Hause. Allerdings brauchen sie die Bewegung und Abwechslung. Natürlich kann man sie kaum irgendwo laufen lassen, man muss immer schauen, dass sie nicht abhauen können und keine Autos in der Nähe sind. Also erst mit dem Wagen irgendwo hinfahren. Manchmal nehme ich auch die Skates und wir fahren etwas weiter weg und entdecken neue Plätze.
Sonntag waren wir Mädels wie gewohnt allein zu Hause, ein paar Dinge im Haushalt mussten erledigt werden, denn wir erwarteten Besuch. Antonia hatte keine Lust auf Mittagsschlaf und hat bis abends durchgehalten. Es war aber auch so viel los. 2 Besuchskinder, die am liebsten mit Antonia und Beatrice spielen und auch umgekehrt. Es gab neue Spielsachen, die mitgebracht wurden und die diversen Dinge mit Rollen wurden durch den Flur hin-und hergeschoben. Wir Mütter saßen gemütlich bei Kaffee und Kuchen, konnten uns gut unterhalten und die Kinder spielten einträchtig zusammen. Ein richtig schöner Nachmittag.

Ich wollte noch erzählen, wie gut es mit Essen und Trinken klappt.
Sind können viele Sachen mit der Gabel essen und meistens selbst aufpieksen. Bei schwierigeren Sachen helfen wir natürlich.
mit dem Löffel klappt es inzwischen auch gut und vor Allem sauber! Jogurt/Quark und Kartoffelbrei können sie richtig gut essen.
Sie lieben Essen mit Geschmack, besonders die leckeren Saucen von Papa kommen gut an. Nur gedünstetes oder gebratenes Gemüse oder Kartoffeln, wie sie sie am Anfang gegessen haben, geht inzwischen nicht mehr. Sie essen also wirklich bei etwa 90% der Fälle genau das gleiche wie wir.
Beim Trinken haben wir mit kleinen Gläsern angefangen, das klappt inzwischen fast komplett fehlerfrei. Sie wagen es sogar, das große, recht schwere Glas, aus dem ich trinke, zu nehmen und schaffen es auch hieraus zu trinken. Und dann haben sie sich selbst beigebracht, aus der Flasche zu trinken. Die PET-Plastikflaschen, aus denen wir uns einschenken. Erst durften sie den letzten Rest austrinken und inzwischen schaffen sie es sogar ganz alleine auch mit mehr Wasser drin (natürlich nicht ganz voll)

Sie haben so unglaublich viel Spaß im Alltag, sind konzentriert bei der Sache, wenn es etwas Neues zu lernen gibt, spielen toll miteinander, rennen sich hinterher, schieben sich auf dem Auto, können teilen, suchen sich selbst Beschäftigungen, wie zum Beispiel mit den Einkaufswägelchen um ihr Haus zu laufen.. Kurzum: Sie sind einfach toll!

Samstag, 17. Januar 2015

Aktivitäten der Kinder im 16. Monat

Es ist so faszinierend, ihnen bei Spielen zuzuschauen. 
Richtiges, gekauftes Spielzeug ist niemals so spannend wie die Dinge des täglichen Lebens, mit denen Mama und Papa hantieren. 
Die beiden sind immer dabei bei uns, egal, was wir machen. In der Küche haben wir inzwischen 2 Hocker stehen, sodass sie auch beim Kochen dabei sein können. Hier ein Video davon.
Es funktioniert wunderbar, sie finden alles interessant, es ist sozusagen eine neue Welt, die sich ihnen erschlossen hat. Auf der gleichen Höhe wie Mama und Papa zu arbeiten, dass macht Spaß. Vorallem das Waschbecken und die Spülbürste haben eine magische Anziehungskraft. So vergeht die Zeit wie im Fluge. 
Wenn das Essen dann fertig ist (oder wenn sie Hunger haben), holen sie sich ihre Tripp Trapp Stühle, schieben sie zum Tisch und klettern darauf. Wenn das Essen fertig ist, klettern sie wieder hinunter und räumen ihren Stuhl zurück. Es ist unglaublich, was sie alles lernen, alle Prozesse, die sie im Alltag erleben, werden aufgesogen und nachgelebt. 
Beim Spülmaschine Ausräumen helfen sie schon immer gerne und reichen das Besteck an, welches ich dann in die Schublade sortiere. Leider ist diese zu hoch für sie, da würden sie auch gerne mitmachen. Wenn wir dann fertig sind (oder ich sie davon abhalten muss, dass noch nicht gespülte Besteck herauszuholen), machen sie die Maschinentür zu. 
Von diesen täglichen Handlungen angeregt, biete ich ihnen gerne solche "lebensnahen" Spiele und Materialien an. Immer, wenn ich ihnen Wasser aus der Flasche ins Glas eingieße und den Deckel wieder zudrehen will, möchte mindestens ein Kind mir das abnehmen. Sie schaffen es, den Deckel auf den Flaschenhals zu setzen. Zu- oder Aufdrehen geht noch nicht. Vorausschauend, dass diese Lernphase irgendwann kommen würde, hatte ich verschiedene Gläser mit Deckel gesammelt, die ich ihnen dann präsentierte. Sie waren lange damit beschäftigt, auszuprobieren, welcher Deckel auf welches Gefäß passt und waren hochkonzentriert bei der Sache. Das sind kleine "Aufgaben", die so ein kleines Gehirn ganz schön herausfordern. Motorik, Hand-Augen-Koordination, Größe einschätzen zu können und vergleichen zu können. An so etwas haben sie richtig viel Spaß. Dazu hab ich ihnen noch Holzperlen angeboten, welche mit Begeisterung in die Gläser gelegt wurden. Dabei konnten sie jedes Mal erleben, wie viel in so ein Glas hineinpasst. Unterschiedliche Perlen mit unterschiedlichen Formen und unterschiedliche Behälter. Am Ende noch einen Deckel drauf, passt das dann noch? Sie haben schnell herausgekriegt, dass man die Perlen auch wieder herausholen kann. Beatrice hat eine gute Technik entwickelt: Es sind Holzperlen mit einem Loch in der Mitte, so dass man sie auffädeln kann, sie stammen von einem Fädelspiel. (Fädeln war übrigens bis jetzt nicht interessant). Sie nimmt also ihren Zeigefinger und steckt ihn in das Loch der Perle, knickt ihn ab und durch den Gegendruck, der entsteht, rutscht sie ihr nicht mehr vom Finger und sie kann die Perlen aus jeder Position, selbst wenn sie im Glas mit anderen Perlen verhakt sind, herausziehen. Sehr geschickt, mein kleines Mädchen!
Was ihnen auch Spaß ist, lange Gegenstände in Behälter zu stecken. Anfang Januar war ich dabei, die Weihnachtsdekoration gegen unsere normale Dekoration zu tauschen, dabei kamen auch wieder die Holzblumen zum Vorschein, die in die Vase gesteckt wurden. Antonia hat mir dabei stolz geholfen! In einem anderen Moment habe ich ihnen also die Möglichkeit gegeben, alle Kochlöffel in den Holzbehälter zu stecken. Das wollen sie beim Spülmaschineausräumen schon immer machen, aber der Behälter steht außer ihrer Reichweite. So konnten sie sich damit vergnügen, Löffel und Rührbestecke zu sortieren. Wie man auf den Fotos sieht, war Beatrice mit Freude dabei. Ihnen dabei zuschauen zu können, wie sie sich entwickeln, ist das größte Geschenke. Ihr beiden, ihr macht mich so glücklich!!



Sonntag, 11. Januar 2015

Das Jahr hat gut angefangen

Wir sind gut ins neue Jahr gekommen, Silvester haben wir mit Freunden gefeiert. Es gab Raclette, das kam bei allen, auch den Kindern gut an. Besonders der Lachs und die Garnelen, die Marco gebraten hat. Gespielt haben wir auch noch und als es 12 war, haben wir uns das Spektakel vom Fenster bzw. Balkon aus angeschaut.
Die Knallerei ging eigentlich schon so um 16 Uhr nachmittags los. Wir Mädels waren auf dem Spielplatz mit den Kindern, während die Männer alles für den Abend besorgten. Da hörte man schon die ersten Knaller. Es hat dann quasi gar nicht mehr aufgehört, aber ab 12 ging es dann richtig los, bis halb 2 ungefähr. Wir hatten gute Stimmung, der Pisco Sour war schnell leer, aber die Kinder waren ja auch noch dabei. Sie konnten wegen dem Lärm nicht besonders gut schlafen und so war fast immer eines (von dreien) wach. Es war auf jeden Fall eine schöne Feier und wir haben den Besuch sehr genossen.
Den Samstag haben wir genutzt, um einen Ausflug nach Eindhoven zu machen. Wir haben verschiedene Geschäfte besucht und jede Menge Klamotten für die Kinder gekauft. Es war toll, zusammen unterwegs zu sein und es hat uns allen gut gefallen. Die Kids durften sich in den Spielecken austoben und wir konnten schön shoppen. Abend essen gab es dann im Ikea auf halber Strecke, da konnten sie auch noch spielen und wir in Ruhe Kaffee trinken. Die Fahrt haben sie gut mitgemacht, es sind 2 Stunden bis dahin.

Dieses Wochenende war gemütlich, Marco hat gearbeitet und ich war mit den Mädels hier zuhause. Das Wetter ist ziemlich ungemütlich, Windstärke 8, Regen grau. Wir waren trotzdem draußen, damit sie sich bewegen können. Bis es ihnen zu kalt wird und wir wieder nach hause müssen.
Ich kümmere mich dann 2 Tage um den Haushalt: waschen, bügeln, einkaufen, putzen, kochen, aufräumen.
Marco hatte die ganze Weihnachtsdekoration in der Woche abgehängt und ich habe alles in unseren Lagerraum geschafft. Jetzt sieht es hier wieder frisch aus, mit Tulpen statt Tannenzweigen.
Außerdem bin ich damit beschäftigt, Babysachen zu verkaufen. Dafür habe ich sortiert und Bilder gemacht und nun hoffe ich, dass der Handel gut läuft.

Kochen macht mir inzwischen auch Spaß. Wenn Zeit ist und Sachen im Haus, alles sonst erledigt ist, dann stehe ich gerne eine Weile in der Küche, um etwas leckeres zu zaubern.
Dieses Wochenende gab es:

Pfannkuchen mit Haselnüssen zum Frühstück
Pasta mit Gemüse
Ananas und Mango
Hähnchen mit Gemüsepfanne
Jogurt mit Goijbeeren
Quarkknödel
Frikadellen mit Kürbis und Süßkartoffel aus dem Ofen
Birne, Kiwi und Banane

Ein etwas anderer Jahresrückblick

Hast du 2014 etwas getan, was du vorher noch nie getan hast?
Ein Familienunternehmen managen, Beruf und Familie unter einen Hut bringen. Das war wirklich Neuland. Das erste Jahr mit Zwillingen, viele neue Erlebnisse und Meilensteine, ihnen beim Wachsen zuschauen und eine richtige Familie sein. Alles neue, spannend und manchmal ziemlich herausfordernd. Wir haben es alles sehr gut gemeistert, wie ich meine.
Auf der beruflichen Seite bin ich in ein niederländisches Unternehmen eingestiegen, das war etwas ganz Neues.
Hast du eine große Veränderung mitgemacht?
Viele Veränderungen. Ich glaube, 2014 war so ziemlich das Jahr der Veränderungen.
Mutterschutz beenden, anfangen mit Arbeiten, erst nur 4 Tage und mit Stillzeiten, dann wieder komplett Vollzeit und nebenher noch die Familie haben.
Wir 4 haben uns alle sehr verändert dieses Jahr und eine Familie gebaut. Wie alles miteinander funktioniert, jeder etwas beiträgt in der Familie, das ist eine tolle Erfahrung.
Gerade mit Kinder lautet das Motto: Nichts ist so beständig wie die Veränderung.
Beruflich wie gesagt auch eine große Veränderung, Kündigung und Neueinstieg, neues Aufgabengebiet und neue Position. Familienunternehmen statt Börsenkonzern.
Hat jemand von deinen Freunden Familienzuwachs bekommen?
ja, Antonia
Welche Länder hast du besucht?
Deutschland, Chile, Belgien.
Bester Kauf?
Das Auto, unsere Familienkutsche.
Hat dich etwas besonders glücklich gemacht?
Meine Familie
Vermisst du etwas an 2014, was du 2015 mehr haben möchtest?
etwas weniger Veränderungen und mehr Planbarkeit. Das ist schonmal sehr gut aus, denn das ist beides vorhanden.
Was hättest du lieber weniger gehabt in 2014?
Immer wieder die Balance finden müssen zwischen Beruf und Familie.
Größter beruflicher Erfolg 2014?
Ein neuer Job, eine bessere Position und das alles in einem fremden Land.
Da bin ich schon stolz drauf, dass ich das hingekriegt habe.
Größtes privates Erfolgserlebnis 2014?
Für die Kinder da sein zu können, egal was ist.
Wie weit man gehen kann, damit es den Kindern gut geht, ist unglaublich.
Größter Fehler?
Schwierige Frage, das kann man nicht so in einem Satz sagen. Ich glaube, hierüber muss ich noch eine Weile nachdenken.
Für was hast du das meiste Geld ausgegeben?
Für das Auto. 
Etwas, was du dir gewünscht und bekommen hast?
Dass die Kinder ihre Großeltern sehen können.
Etwas, was du dir gewünscht und nicht bekommen hast?
Weihnachten in Edingen. Auch eine schwierige Frage, was für Sachen wünscht man sich denn noch? Ich hab mir auf jeden Fall Urlaub über Weihnachten gewünscht und es nicht bekommen von meinem Chef. Unsere Weihnachtsfeier war wunderschön, eben dann in Holland.
Etwas ganz anderes, das gabs zum ersten Mal. Hätte auch zu den ersten beiden Fragen gepasst.
Wie war dein Geburtstag?
Schön, im kleinen Rahmen. Tolles Wetter, leckeres Essen, genau wie ich es mir gewünscht hatte. Wir haben hier zuhause gefeiert. Morgens war ich noch im Büro und daheim gab es dann selbstgemachtes Sushi. Besuch hatten wir auch, es gab schöne Geschenke und die Kinder haben toll mitgefeiert. Waren gut drauf und haben sogar was von den Geburtstagscupcakes abbekommen.  
Gibt es etwas, was das Jahr 2014 noch besser gemacht hätte?
Mehr Zeit für die Familie und weniger Stunden im Büro.
Größter Wunsch?
Dass wir 2015 genießen können.
Was wirst du 2015 anders machen?
Anders als was? Es hat sich so viel verändert, auch ich habe mich verändert und verändere mich noch stets. Kinder, Beruf, Ehe, alles fordert etwas von mir auf andere Art und Weise. Dem nachzukommen, ist sowieso schon, etwas anders zu machen.


Montag, 29. Dezember 2014

Weihnachten

Weihnachten war wunderschön!
Mit dem Besuch auf dem Weihnachtsmarkt am Sonntag haben wir uns gut eingestimmt. Montags haben wir einen Shoppingabend eingelegt, um ein Weihnachtsgeschenk für mich zu besorgen: Einen Wintermantel. Wir sind fündig geworden und haben auch noch weitere schöne Sachen gekauft: Ein Kleid für mich, welches ich unbedingt haben musste, einen Schal passend zum Mantel, Th-Shirts und Weihnachtsoutfits für die Kinder. Auf jeden Fall ein schöner Mutter-Tochter-Abend. 
Dienstagabend wollte Marco dann noch ein Geschenk besorgen, aber wir haben uns dann darauf geeinigt, dass ein Abend zu zweit viel besser ist als etwas Materielles. Meine Mutter hat sich als Babysitter angeboten und uns weggeschickt. Wir haben uns einen richtig schönen Abend gemacht und die Stunden zu zweit genossen. Natürlich, wie soll es auch anders sein, lecker gegessen, mal wieder Sushi, das ist eigentlich schon unsere Tradition. Diesmal waren wir in Scheveningen, das war sogar noch schöner als das Lokal im Zentrum. Super Bedienung, schönes Ambiente und absolute Entspannung für uns. 
Am 24. musste ich noch ins Büro, deswegen haben wir überhaupt Weihnachten hier in Holland gefeiert. Konnte aber früh Schluss machen und war um 12 zuhausen. Meinen Vater und Bruder haben wir für nachmittags erwartet, sie sind mit dem Auto gekommen, welches bis unters Dach vollgepackt war mit Geschenken. Alle sind ausgeflogen, Maps spazieren mit den Kinder und die Männer ins Hotel. Wir haben derweil die Geschenke aufgebaut unter dem Baum. Geschmückt hatten wir ihn kurz davor, die Kinder wollten auch dabei helfen und fanden es spannend. 
Dann kamen alle nach Hause und haben sich fertig gemacht, die Kinder haben ihre Kleidchen anbekommen, der Sekt wurde eingeschenkt, die Glocke geläutet und dann gings los. Die Tür wurde geöffnet und die Kinder rannten auf den Baum zu. Kurz innegehalten, nach oben geschaut, beeindruckt von den Lichtern und glitzernden Kugel. Und dann alle Geschenke! Sie haben sich quasi einmal durchgewühlt und etwas herausgesucht. Sie kriegen es echt gut hin mit dem Öffnen und sind konzentriert bei der Sache. Es gab so viele tolle Sachen! Sie waren begeistert und haben alles mit Freude entdeckt. 
Der Krabbeltunnel hat Stürme der Begeisterung ausgelöst, sie sind kichernd hindurchgekrabbelt und wieder herausgekommen. Durchgeschaut, die Schwester gesucht und nochmal an die andere Seite gelaufen. Wollten sogar zu zweit gleichzeitig hinein. Herrlich, ihnen dabei zuzuschauen, wie viel Spaß sie haben. Nebenbei gab es Käseröllchen und Weihnachtskekse für uns. 
Sonst packen wir immer reihum aus, so dass jeder einmal dran ist und auf die anderen wartet und dabei zuschaut, was ausgepackt wird. Dieses Mal war es etwas anders, denn die Kinder waren die ganze Zeit am Auspacken und Spielen. Zwischendurch haben wir Erwachsene auch mal etwas auspacken können. Es gab viele tolle Sachen und jeder hat sich über seine Geschenke gefreut. 
Was bei den Kinder gut ankam:
"Mitmachbücher" mit Klappen und Rädchen, von Onkel und Tante. Mit diesen spielen sie gerne und auch alleine, sie finden das sehr spannend. Es sind inzwischen schon einige Tage vergangen und die Bücher sind noch ganz!
Ein Laufwagen, vom A. Große Begeisterung, wie man oben auf dem Foto sehen kann. Am liebsten schieben sie sich gegenseitg.
Plüsch-Bauklötze, auch vom A. Auf den ersten Blick wussten sie nichts damit anzufangen, aber inzwischen sind sie häufig im Gebrauch: man kann damit wunderbar werfen, aufgebaute Türme zerstören und die Klötze durch die Fenster vom neuen (Kinder-) Haus werfen oder durch die Katzenklappe schieben.
Ein Badespielzeug: viele kleine Bildchen, die an der Badewanne haften bleiben. Da haben sie einen Heidenspaß daran, diese ständig hinzukleben, zu verschieben und wieder wegzunehmen.
Alle Geschenke werden auf jeden Fall bespielt und sind toll ausgesucht.
Es war so schön, die leuchtenden Kinderaugen zu sehen und ihre Faszination für den Baum!
Wir freuen uns jetzt schon auf Weihnachten nächstes Jahr, wo sie noch mehr mitkriegen werden.

Sonntag, 28. Dezember 2014

Advent

Eine besondere Zeit im Jahr. Ich liebe Advent und Weihnachten, das hat so einen Zauber. Man versucht, sich zu besinnen, das Jahr geht zu Ende und man blickt zurück. 
Bei uns nun die erste Adventszeit mit Kindern. Wir haben versucht, es so schön wie möglich zu machen. Schon Anfang November habe ich Kleinspielzeug gesammelt und dann eingepackt, um einen Adventskalender zu basteln. Dieser hing am Schrank und die Kinder durften sich jeden Abend ein Geschenk nehmen. Für 48 Geschenke hat es nicht gereicht, so viel Zeit hab ich definitiv nicht. War schon schwierig genug, die 24 zusammen zu kriegen und einzupacken. Die beiden schlafen ja meist 2 Mal am Tag, das sind die heiligen Ruhepausen. Gerne entspanne ich mich da und nehme mir Zeit für mich, am liebsten surfe ich im Internet. Manchmal müssen auch Sachen erledigt werden, wo man die Kinder nicht dabei beaufsichtigen kann. Um den Alltag so wie wir ohne Hilfe hinzukriegen , braucht man diese Ruhepausen. Für mich sind es vier Pausen am Wochenende, auf die ich mich die ganze Woche über freue. In der Adventszeit hab ich das genutzt, um Weihnachtskarten zu schreiben, zu backen und eben den Adventskalender zu basteln. An einem Wochenende haben die Mädels ihren Nachmittagsschlaf ausfallen lassen, das ist dann ganz schön anstrengend und man kommt zu noch weniger. 
Die verkaufsoffenen Abende um Sinterklaas (Nikolaus, das Weihnachtsfest der Holländer) haben wir genutzt, um Dekoration und Weihnachtsschmuck zu besorgen. Das ganze Wohnzimmer haben wir geschmückt, mit Lichterketten, Kugeln, Tannengrün, einem weihnachtlichen Bild und dem Nikolaus. Es ist richtig schön geworden, schön gemütlich. So ist man gern zuhause, wenn es draußen stürmt und regnet. Wir haben alle zusammen gebacken, die Kinder waren dabei und wollten sogar auch ausstechen. Wunderbar, so als Familie zusammen zu sein. Das ist das Schönste an Weihnachten. 
Und dann, als die Oma kam, wir auf den Weihnachtsmarkt gingen und abends noch bei Plätzchen zusammensaßen. Selbst die Kinder haben welche davon bekommen. Eigentlich geben wir ihnen keine Süßigkeiten, aber für so etwas wird eine Ausnahme gemacht. Sie waren auch begeistert davon und als nach 3 Stück Schluß war, gab es Geschrei. 
Welche Sorten gab es dieses Jahr? Letztes Jahr hab ich nur eine Sorte gebacken, aber diesmal hab ich richtig was hingekriegt: Vanillekipferl und Hildabrötchen haben wir sogar 2 Mal gebacken, weil die ersten Dosen viel zu schnell leer wurden. Kokosmakronen auch zweimal, da sie beim ersten Mal nicht gut geworden sind. Ich hab ein Rezept mit Quark gemacht, das war keine gute Idee. Beim zweiten Mal mit Marzipan sind sie so geworden, wie sie sein sollen: sehr lecker!! Vanilleseufzer gingen recht schnell, das war ein einfaches Rezept. Zimtsterne habe ich auch gemacht, die sind allerdings bei allen besser angekommen als bei mir. Maps hat ihre eigenen mitgebracht, die sind einfach die Besten! Dann gab es noch eine Dose von Angela mit vielen leckeren Sorten. Und an Weihnachten hat Paps auch noch welche mitgebracht. Also waren wir, was Plätzchen angeht, gut eingedeckt. 

Die Adventszeit wurde mir außerdem durch das Wichteln versüßt. Ich habe bei einer Wichtelaktion mitgemacht im Zwillingsforum, wo man sich gegenseitig schreibt, um herauszufinden, wer sein Wichtelchen ist. Das hat viel Spaß gemacht und unter Zwillingsmüttern versteht man sich einfach gut. Am Ende gab es auch noch ein Geschenk. 
Anfang Dezember war ich mit den Kindern auf einer Sinterklaasfeier, wo sie auch Geschenke bekommen haben. Für die größeren Kinder dort war es toll, aber meinen war der Nikolaus mit seinem Rauschebart nicht so ganz geheuer, wie man auf dem Foto sieht. Als sie dann die Geschenke (Stapelbecher) ausgepackt hatten, war das aber vergessen und sie waren in ihr Spiel vertieft, so dass die Mama sogar Kaffee trinken und schwätzen konnte. 


Freitag, 26. Dezember 2014

Reisepläne

Jetzt zum Ende des Jahres machen wir uns Gedanken, was unsere Pläne für nächstes Jahr werden. Bis jetzt gab es so viel Abwechslung in unserem Leben, dass wir noch keine richtige Jahresplanung gemacht haben. Also für 2012 hatten wir uns schon etwas überlegt, allerdings kamen dann eine Schwangerschaft und zwei Kinder dazwischen, wodurch sich natürlich alles gewendet hat.

was waren die Reisen der letzten Jahre?
3 Jahre sind wir inzwischen in Europa, das erste Jahr war von Geschäftsreisen geprägt: 2 Mal Peru, Messebesuch in Berlin im Februar, Kopenhagen für 2 Tage, eine Deutschland-Rundreise von Peru aus, für viele Meetings, dann Italien im Oktober, für 1 Tag auf eine Messe.
Privat waren wir in Holland unterwegs, das Land entdecken, in dem wir leben. Wir haben einige Städte besucht und touristische Sehenswürdigkeiten wie Kinderdijk und Keukenhof. Außerdem waren wir im Juni in Berlin auf dem Karneval der Kulturen, das war eine schöne Zeit mit Freunden.
In Peru hatten wir 2 Wochen, in denen wir das ganze Land bereist haben, inklusive Macchu Picchu , Titikakasee, Arequipa und Mancora. Ein toller Urlaub!
Weihnachten 2011 und 2012 haben wir traditionell in Deutschland verbracht.
Tja, und dann ging 2013 mit einer Schwangerschaft los. Ein romantisches Wochenende in Brüssel zu zweit und für mich ein paar Tage in Berlin bei Freunden, nach der Messe. Dann wussten wir von den Bauchbewohnern und haben nichts mehr geplant. In Deutschland war ich noch für eine Woche, als mein Mutterschutz begann.
Weihnachten 2013 haben wir mit Babys in Deutschland verbracht, da waren wir für 16 Tage. Allen Beteiligten hat diese Reise gut gefallen und es hat alles super geklappt.
Das Jahr 2014 sah reisetechnisch so aus:
Für die Messe in Berlin im Februar war ich nur 20 Stunden weg. Als Familie haben wir eher Tagesausflüge gemacht, z.B. nach Amsterdam. Als sie ein halbes Jahr alt wurden, waren wir für 3 Tage in Münster bei Freunden. Zu Marcos Geburtstag im Mai waren wir in Antwerpen, das war ein cooler Trip zu viert. Anfang Juni dann eine etwas größere Reise, ein Roadtrip durch Holland mit Ziel Groningen. Im August für einen Tag ins Dolfinarium und in die Umgebung, das war ein Geburtstagsgeschenk. Den September haben wir in Chile verbracht. Für Oktober waren 2 Reisen nach Deutschland geplant, Zwillingstreffen und Kindergeburtstag, diese sind leider auf Grund von Krankheit ausgefallen. Ich war geschäftlich für eine Woche in München und zweimal in Deutschland, kurz über der Grenze. Privat waren wir in Oberhausen auf dem Weihnachtsmarkt.

Und für 2015 haben wir Folgendes vor:
Im Februar stehen 2 Messen an in Deutschland, Berlin und Hannover.
Im März ein Geburtstag in Stuttgart, dafür wollen wir uns eine Woche Zeit nehmen, um mit den Kindern dorthin zu fahren. Wobei der Aufenthaltsort eher Edingen sein wird.
Im April machen wir wahrscheinlich einen Cluburlaub auf den Kanaren. Das wird eine ganz neue Erfahrung für uns. 3-Generationen-Urlaub. Ich glaube, es wird super!
Wir sind auf 2 Hochzeiten eingeladen, eine in Spanien im Juli und eine in Süddeutschland im Oktober. Wie wir das genau organisieren, ist noch nicht entschieden, aber es wir auf jeden Fall mit Urlaub kombiniert. Vielleicht auch nach Italien?
Weihnachten wollen wir in Deutschland verbringen, bei der Familie.

Wintersport ist schon lange her, das wäre noch ein Traum. Hab gerade ein Familienhotel gefunden, was sich super anhört. Das ist aber frühestens für nächsten Winter etwas. Ich bin so gespannt, wie die Kinder auf ihren ersten Schnee reagieren! Ob das hier noch in Holland passieren wird in den nächsten Wochen, ist die Frage, ich glaube es eher nicht. Kann man mit 2 Jahren schon Skifahren lernen?

Samstag, 29. November 2014

Die Weihnachtszeit beginnt

Bei uns kann die Adventszeit nun kommen!
Weihnachtsmarktbesuch, Kekse backen, Adventskalender basteln, dekorieren... Das sind so die Aktivitäten gewesen diese Woche. Inzwischen habe ich 3 Plätzchensorten gebacken: Vanillekipferl, Hildatörtchen und Vanilleseufzer. Hab aber Lust auf mehr! Und ob die Schachteln an Weihnachten immer noch so gut gefüllt sind wie jetzt ist die Frage... 
Ich liebe einfach die Adventszeit! Wenn wir dann auch noch alle zusammen backen, ist das Glück perfekt. 
Es war eine schöne Woche. Ich war mit ihnen unterwegs, auch abends im Dunkeln gehe ich noch mit ihnen raus. Sie gehen ja spät ins Bett und haben nach dem Abendessen die meiste Energie. Da sie jetzt laufen können und damit schon glücklich sind, ist es recht einfach. Selbst vor der Haustür oder auf dem Hinterhof reicht es, dass sie sich bewegen können. Sie genießen die Freiheit und finden alles spannend. Am einfachsten für den Aufpasser ist es, wenn es ein umgrenztes Gebiet ist und keine Straße in der Nähe ist. Nach solchen Orten suche ich die Nachbarschaft ab. Zu Fuß, mit den Skates oder mit dem Auto. Ich liebe es, mit ihnen draußen zu sein und am meisten Spaß machen es, wenn sie richtig dreckig werden. So waren wir auch im Regen draußen und sie durften in der Pfütze plantschen. Das war ein Fest! Für so ein glückliches Lachen im Doppelpack stell ich auch abends um 9 nochmal die Waschmaschine an. 

Sonntag, 23. November 2014

Ein Tag in Deutschland

Wir hatten einen wunderschönen Tag in unserem Nachbarland.


Gestern abend war Marco aus, deswegen haben wir den Morgen ruhig angehen lassen und saßen um 11 im Auto. 2 Stunden später, deutscher Autobahn sei dank, kamen wir in Oberhausen an. Zuerst waren wir bei Nordsee, damit die Kinder Mittag essen können. Es gab Lachs mit Gemüse für sie. Danach sind wir über den Weihnachtsmarkt gelaufen. Ja, auch die Kinder! Sie haben ihren Wagen geschoben, erst beide nebeneinander und dann hat eine Schwester die andere geschoben. Wir haben uns nebenbei die Buden angeschaut. Ich habe finnischen Flammlachs gegessen, sehr lecker. Ein paar Kleinigkeiten gekauft, unter anderem Hausschuhe (Lederpuschen) für die Kinder. Handgenäht aus Rindleder. Jetzt dürfte dem Sockenverlieren bzw. Sockenausziehen (und darauf herumkauen) ein Ende gesetzt sein. Dünne Socken haben wir später auch noch besorgt, denn bisher haben die beiden immer so dicke Rutschesocken an zuhause. Hinter der Ladenzeile haben wir noch die Möwen gefüttert und die Mädels haben sich gefreut!

Sie sind das erste Mal Karussell gefahren, das war auch ein neues Erlebnis. Wir waren noch etwas unterwegs im CentrO und später noch einkaufen, bei dm und Kaufland. Jetzt sind wir erstmal eingedeckt.
Bei einem Cafe haben wir dann zu Abend gegessen, es gab Tortellini für die Kinder und Brot mit Fleischkäse für uns. Sie fanden es am lustigsten, nachdem sie fertig gegessen hat, wegzurennen in den Edeka hinein. Wenn man hinterherrennt und sie auffängt, wird das mit einem lauten Lachen und lustigen Kreischen quittiert.
Also, wir hatten viel Spaß mit ihnen.
Es macht es wirklich viel einfacher, dass sie inzwischen laufen können, so kann man sie auch mal eben aus dem Wagen holen und sie können sich frei bewegen. Das brauchen sie ja auch. Auf dem Rückweg sind sie direkt eingeschlafen und so war die Autofahrt sehr entspannend.
Wie gesagt, ein wunderschöner Familientag, den wir alle in vollen Zügen genossen haben.



Dienstag, 18. November 2014

14 Monate

Heute sind sie ein Jahr und 2 Monate alt. Sie waren zum impfen und allgemeinen Untersuchung. Sie wiegen 11,2 und 11,9 kg bei 78 und 79 cm Länge. Die beiden Spritzen (eine im Arm, eine im Bein) haben sie gut mitgemacht, sie haben nur kurz geweint. Sind hart im Nehmen, meine beiden Schätze.
Abends bin ich noch mit ihnen auf einen Spielplatz gegangen, extra zu einem "neuen", wo wir noch nicht waren, weil etwas weiter weg. Sie waren aber null interessiert an Spielen, sie wollten nur laufen. Sind erstmal weggelaufen und dann mir hinterher. Also haben wir uns gemütlich auf den Weg nach Hause gemacht, ich habe den leeren Wagen geschoben. Über Brücken, Bordsteine, um Kurven, an Sträuchern, Mülleimern und Geländern vorbei. Es macht echt Spaß, mit ihnen unterwegs zu sein. Das war nun der zweite Spaziergang, beim ersten Mal sind wir mit ihnen zum Supermarkt gegangen, mit ihren Laufwägelchen. Das ging auch gut. Sie folgen uns immer brav und bleiben nicht so oft stehen. Antonia hat ein schnelleres Tempo drauf als Beatrice. Sie ist ja sowieso eher die Gemütlichere (in jedem Sinne) von den beiden, also mussten wir ein bisschen mehr auf sie warten. Wir Eltern sind stolz wie Bolle auf unsere großen, selbständigen Kinder.

Sie klettern auch gerne auf alles Mögliche, wie man auf dem Foto sieht. Mit den Tripp Trapp Stühlen ist es schwierig im Moment, denn sie schieben sie mitten in den Raum und stellen sich auf die oberste Sitzfläche, außerdem kämpfen sie auf dem Weg nach oben und so heult mindestens eine. Wir haben ihnen einen Kindertisch mit Kinderstühlen besorgt, wo sie selbst Platz nehmen können. Wenn sie fertig sind, stehen sie selbst auf und hampeln nicht herum wie bei den Hochstühlen. Also eine sehr angenehme Lösung. Sie machen es ganz toll mit dem Essen. Wir geben ihnen allerdings auch meist die Dinge, die ihnen schmecken und die sie gut essen können. Meist Kartoffeln oder Nudeln, manchmal selbstgemachte Knödel oder Gnocchi und dazu gedünstetes Gemüse und Hähnchen. Gestern haben sie das erste Mal Pizza gegessen. Obst lieben sie auch, davon können sie gar nicht genug kriegen. Sie essen alles: Mango, Erdbeere, Himbeere, Heidelbeere, Ananas, Orange, Banane, Kiwi, Birne, Melone. Sie machen es uns also echt einfach im Moment. Seit Anfang Oktober schlafen sie auch durch, das ist sehr angenehm. Abends um 22 Uhr gehen sie ins Bett und wachen morgen um 9 Uhr auf. Manchmal lassen wir die Schlupfsprossen aus dem Bett und so kommen sie dann zu uns, wenn sie etwas brauchen. Sooo süß! Letztens in der Nacht bin ich von einem regelmäßigen "Klack-klack" aufgewacht. Das war meine Beatrice, die sich mit Schlafsack und Bauklotz in der Hand, auf den Weg gemacht hat durch den dunklen Flur bis zu uns. Ohne einen Mucks zu machen. Ich hätte sie am liebste dabehalten, aber in ihrem eigenen Bett schläft sie so gut.