Montag, 30. September 2013

Die Babies sind da!

18.9.2013
Antonia Adriana Velásquez Piesch 14:36 *2.330 g
Beatrice Edith Velásquez Piesch 14:37 *2.855 g

Geburtsbericht: 
Am 18.9.2013 sind unsere beiden Schätze geboren. Am Tag vorher waren wir noch gemütlich Sushi essen, da wir die Zeit zu zweit genießen wollten und für den 18. Termin hatten zur Einleitung. Dann ist aber doch alles von alleine gegangen. Ich habe Fruchtwasser verloren und wir sind ins Krankenhaus gegangen, um alles abzuchecken. Dort wurde CTG geschrieben - das Erste, richtig spannend für uns und man sah Wehen alle 10 Minuten. Ich sollte vorsorglich die Nacht dableiben, falls noch etwas passiert. Und so war es auch, ich lag 5 Minuten im Bett - es war 23:30 - und dann ist die eine Fruchtblase wirklich geplatzt, es hat sich angefühlt wie eine Explosion in mir drin. Ich wurde in den Kreissaal gebracht, ans CTG angeschlossen und die Kanüle wurde gelegt. Und ab da ging es richtig los, ständig Wehen und zwar richtig stark. Ich dachte immer, dass es Wehenpausen gibt, wo man entspannen kann und zu Kräften kommen. Haha, wie lustig. Das hatte ich so gut wie gar nicht, es hat einfach die ganze Zeit weh getan und ich musste mich auf die Schmerzen konzentrieren. Eine Position zu finden, die am wenigsten weh tut, war die schwierigste Aufgabe. Gut, dass ich meinen Gymnastikball dabei hatte, das hat einigermaßen geholfen. So ging es 10 Stunden, die Nacht durch. Die Aussicht aus dem Krankenhaus ist herrlich, man schaut über die ganze Stadt und so konnten wir den Sonnenaufgang sehen. Das natürlich nur am Rande der Geburt. Ungefähr um halb elf sollte ich dann anfangen zu pressen, die Ärzte haben mich dabei gut unterstützt. Ich hatte mich schon gefreut, meine Mädchen in 1-2 Stunden in den Händen zu halten. Allerdings hat sich während 3 Stunden Presswehen nicht viel getan. Beatrice hatte ihre Hand am Ohr und wollte sich so auf den Weg machen, hat aber damit den Ausgang versperrt und konnten nicht richtig in den Geburtskanal rutschen. Die Ärzte haben versucht, die Finger zurückzuschieben, aber erfolglos. Und so wurde dann entschieden, einen Kaiserschnitt durchzuführen, da weiteres Pressen keinen Sinn mehr machte. Also wurde alles vorbereitet und ich nach unten gebracht. Allerdings hat es eine Weile gedauert, bis der OP fertig war und ich musste noch viele Wehen durchstehen im Liegen. Als Narkose hatte ich mich für Spinalanästhesie entschieden, damit ich wach sein kann und auch Marco dabei sein kann. Der Anästhesist war nicht besonders vorsichtig, musste es bestimmt 4 mal versuchen, bis die Nadel richtig saß. Aber dann stellte sich sogleich ein herrliches Gefühl ein, denn alle Wehenschmerzen waren auf einmal weggeblasen. Von der Brust abwärts hatte ich kein Gefühl mehr, der Vorhang wurde aufgespannt, Marco kam dazu und es ging los. Wir haben uns unterhalten, wie es sich anfühlt, den man spürte, dass "da unten" etwas passiert und der Tisch hat sich bewegt. Nach einer Weile hörten wir einen Schrei, das wunderbare Babyschreien von unserer kleinen Antonia. Sie wurde über den Vorhang gehoben und wir konnten sie das erste Mal sehen. Irgendjemand sagte aus Spaß "Es ist ein Junge". Marco ist mit den Ärzten und Antonia nach draußen gegangen und gleich kam auch Beatrice hinterher. Ich war erstmal alleine, aber eine Krankenschwester hat mir Bilder von den beiden gezeigt auf einer Digitalkamera. Nach kurzer Zeit kam Marco mit den beiden Babies zu mir und ich konnte sie begrüßen, ihnen Küsschen geben und ein bisschen kuscheln. Das war das schönste Gefühl, einfach unglaublich. 



Samstag, 14. September 2013

Vorbereitungen

Die Tage, die wir zusammen haben, d.h. wenn Marco frei hat, unternehmen wir immer etwas zusammen. Meistens sind wir unterwegs und besorgen noch irgend etwas für die Wohnung, besonders fürs Kinderzimmer. Sind also oft am einrichten. 
Zuletzt waren wir mit dem Flur beschäftigt: Angefangen haben wir mit streichen und dann haben wir nach und nach die Möbel gekauft und installiert: Bank, Garderobe, Schuhschrank, Blumen, Dekoration. 
Im Kinderzimmer sind wir auch gut vorangekommen und es ist inzwischen fertig. Die einzelnen Schritte waren: 
  • Vorhänge kaufen, waschen, bügeln, kürzen, aufhängen
  • Möbel richtig aufstellen
  • Kommode besorgen (Ikea), Verlängerung dranbauen (Hornbach)
  • Regal aufhängen
  • Dekoration (Bilder) besorgen, da sind wir auf einem Flohmarkt fündig geworden hier in Wateringen
  • Mobiles besorgen und anbringen
  • Möbel einräumen (dazu mussten wir auch noch einiges besorgen, Windeln z.B.)

Spielzeug werden die Kleinen am Anfang ja nicht wirklich haben, aber Mobiles sind gut geeignet, die schauen sie dann bestimmt fasziniert an. Kuscheltiere haben wir auch schon, aber die sind fast so groß wie die Babies selbst... Zwei Rasseln und ein Raschelbuch haben wir besorgt, damit kann man sie am Anfang bestimmt unterhalten. So sieht also das Zimmer jetzt aus: 
Eigentlich wollen wir ein Bett in unser Schlafzimmer stellen, dass wir sie bei uns haben in den ersten Wochen. Das wurde uns empfohlen und macht auch Sinn, für die Eingewöhnungsphase, bis wir uns kennen gelernt haben und wir einen gewissen Rhythmus gefunden haben. Dann können sie auch alleine (ohne uns) in ihrem Zimmer schlafen. Das ist soweit der Plan.
Das Zimmer ist also fertig und wartet nur auf seine neuen Bewohner.
Wir waren in der Zwischenzeit im Krankenhaus und haben uns die Station angeschaut. So sind wir schon einmal vertraut mit der Umgebung und wissen, wie alles abläuft. Eine Krankenschwester hat sich Zeit genommen für einen Rundgang und hat uns alles gezeigt, vom Kreissaal bis zu den Zimmer, begleitet von vielen Erklärungen und auch alle unsere Fragen konnte sie beantworten. Das war auf jeden Fall ein wichtiger Schritt, sich das anzuschauen. Außerdem waren wir dann noch bei einem Informationsabend, das war auch recht interessant. So wissen wir inzwischen Bescheid, wie alles funktioniert und auf was wir uns einstellen müssen.


Ansonsten sind wir viel unterwegs, z.B. bei Leuten, wo wir noch Kleinigkeiten gebraucht kaufen können, da kann man sich auch immer nett unterhalten und wir kriegen gute Tipps zum Leben mit Kleinkindern. Zum Beispiel haben wir noch mehr Kleidung besorgt, damit wir gut eingedeckt sind, auch in der Klinik. Erstmal habe ich alles, was wir haben, sortiert und dann haben wir die Garnituren zusammengestellt, die wir mitnehmen wollen und die für den Anfang passend sind. Gar keine leichte Aufgabe. Aber inzwischen sind wir gut eingedeckt. Hierzu ein Video.

Gouda

Vor zwei Wochen waren wir in Gouda, das liegt etwa eine halbe Stunde entfernt und ist eine süße Kleinstadt mit einem alten gotischen Rathaus. Wir hatten erst in Den Haag nach Möbeln geschaut - ich wollte noch eine zweite, größere Wickelkommode, so dass wir die schmale im Bad stehen lassen können. In Den Haag haben wir nichts gefunden und sind deswegen weiter gefahren, in Gouda waren wir in verschiedenen Geschäften, unter anderen auch im Babypark, einem großen Babyfachgeschäft, sind aber nicht fündig geworden. Aber der Tag war natürlich gemütlich und wir haben es unglaublich genossen, zu zweit unterwegs zu sein und die letzten Sonnenstrahlen des Sommers zu genießen. Wir machen das alles in unserem Rhythmus, bummeln ein bisschen und lassen es uns gut gehen. Natürlich ist laufen anstrengend und ich muss immer wieder Pause machen, aber Marco ist sehr rücksichtsvoll und geduldig. Außerdem übernimmt er viele bzw. so gut wie alle Aufgaben und bringt alles voran. Ich werde verwöhnt und er kümmert sich darum, dass es mir immer gut geht.

Sonntag, 8. September 2013

Besuch

Ende August bekamen wir Besuch aus Deutschland, meine Tante und Cousine aus Stuttgart waren bei uns. Mit einem gemütlichen Essen auf unserem Balkon (mediterranes Gemüse mit Schweinelende) haben wir sie willkommen geheißen. Auch die nächsten drei Tage haben wir es uns kulinarisch gut gehen lassen: morgens immer ausgiebig gefrühstückt mit frischen Brötchen und Früchten und abends dann etwas von Marcos Kunstwerken. Die Tage haben wir diversen Ausflügen verbracht: Erst haben wir uns Den Haag angeschaut, das Zentrum, mit den verschiedenen Kirchen und Gebäuden, den "Binnenhof", wo das Parlament sitzt. Dann waren wir noch in Scheveningen am Strand, haben uns den Friedenspalast angeschaut und auf dem Heimweg ein Eis gegessen in Wateringen (bei uns um die Ecke). Am nächsten Tag haben wir die Maeslantkering, ein riesiges Sturmflutwehr, angeschaut und konnten uns so ein Bild davon machen, was "Wassermanagement" in den Niederlanden bedeutet. Sehr interessant dargestellt wird alles im Besucherzentrum in Hoek van Holland. An dieser "Ecke von Holland" gibt es auch einen schönen Strand, wo wir uns niedergelassen haben und das erfrischende Nordseewasser schwimmend genießen konnten. Das Wetter war nämlich perfekt an diesem Tag. Zum Abschluß haben wir noch eine Hafenrundfahrt mit dem Katamaran gemacht und haben so den künstlich angelegten Teil des Rotterdamer Hafens gesehen, die großen Schiffe, Landungsbrücken und Containerterminals. Abends waren wir im Hafen von Scheveningen essen und haben auch noch das internationale Feuerwerk angeschaut, welches an dem Tag stattfand.  
Am Samstag haben wir uns auf den Weg gemacht zu den Mühlen von Kinderdijk, wo man einerseits die schöne niederländische Landschaft genießen kann, so wie wir vom Fahrrad aus, als auch eine Mühle von innnen sehen, um ihre Funktionsweise zu begreifen. Es war sehr interessant, sich damit auseinanderzusetzen und diesen Teil der Kultur kennen zu lernen. Auch haben wir einen Film geschaut, wo noch einmal ausführlich über die Mühlen und ihre Geschichte erzählt wurde. 
Außerdam haben wir eine Bio-Käserei besucht und leckeren Käse eingekauft. Den Nachmittag haben wir in Delft, einer kleinen schönen Stadt, verbracht und dort das Zentrum zu Fuß erkundet. 

Samstag, 31. August 2013

August

Den 1. August, offiziell den Beginn meines Mutterschutzes, haben wir gebührend ausgenutzt mit einem Tag am Strand. Herrliches Wetter, 30 °, gute Gesellschaft, grillen, Musik hören, chillen, in der erfrischenden Nordsee schwimmen... Was will man mehr? Wenn das Wetter mal so gut ist, muss man das ausnutzen. Es gibt wenige Tage, die schön sind, bis in den Juli hinein hat es viel geregnet und über 22 ° war es selten, ganz im Gegensatz zu Deutschland. Den Juli habe ich ja "allein" in Büro verbracht, ohne Niels, meine Schwangerschaftsvertretung, da er in Peru ist zur Ausbildung. Auf der Arbeit waren die letzten Wochen entspannt, ich habe versucht, immer laufen zu gehen mittags und früh Schluß zu machen. Und in der Freizeit nicht zu arbeiten. Das klappt alles super und so gehts mir sehr gut. Auch von zuhause aus habe ich ein gearbeitet, die Verantwortung hört ja nicht auf, aber wir haben es gut hingekriegt und Niels unterstützt mich auch sehr, indem er vieles übernimmt. Das ist natürlich super für mich, so kann ich mich auf die Schwangerschaft auch konzentrieren und sie genießen. Wie gesagt, läuft alles wunderbar.






Dann kam der Besuch aus Deutschland! Die Babybetten wurden von meinen Eltern persönlich geliefert. Sie haben sich, die Betten, Matrazen, Liegestuhl, sowie weitere Geschenke und Zubehör, in den Mitsubishi Colt gequetscht und sind die ganze Strecke hierher gefahren, um uns alles zu übergeben und auch ein Wochenende in Holland zu verbringen. Das haben wir gemütlich angehen lassen, mit viel Baby-Talk, Zusammensitzen und Schwätzen. Natürlich kam auch das gute Essen nicht zu kurz. Am Strand waren wir, auch wenn es ziemlich windig war. Außerdem haben wir in Den Haag unterwegs und haben den Friedenspalast angeschaut. Ein wunderschönes Wochenende also im der Familie. 

Am Sonntag war für die beiden die Heimfahrt angesagt und ich habe mich entschieden, auch mitzukommen. Auch wenn ich Bedenken hatte wegen der langen Fahrt und der Rückfahrt dann alleine. Aber die 6 Stunden gingen schnell vorbei und wir sind wohlbehalten angekommen. Dann ging eine Woche Urlaub los. Zuhause zu sein, ist einfach herrlich. Man kennt sich aus, es ist alles da, Auto zur Verfügung, keine Verpflichtungen, kein Stress, verwöhnt werden.... Ein bisschen gearbeitet habe ich schon, aber freiwillig und entspannt, am Morgen ein Stündchen und nachmittags Telefonate. Alles nach meinem Rhythmus, selbstbestimmt ist das Beste. Freundinnen konnte ich auch noch treffen und hatte eine wunderschöne Woche. Gemütlich, entspannt und doch voller Unternehmungen: Treffen zum Mittagessen, Schwimmbad, Picknick, Fahrrad fahren, Onkel und Tante sehen.. Samstag waren wir nach Stuttgart eingeladen, für einen "Mädelstag", nur Frauen. Es gab selbstgemachten Kuchen von Angela, sehr lecker (Pflaumenkuchen und Johannisbeerkuchen, ganz frisch), medizinische Behandlung, Stadtbummel durch Stuttgart, Pizzaessen und jede Menge Unterhaltung. Also ein toller Tag unter Frauen. 
Sonntag war dann zuhause, mein Bruder und seine Freundin kamen, wir haben selbstgemachte Spätzle gegessen, wie immer, mein Lieblingsessen. Den Nachmittag haben wir Tabu-spielend (haben alle Karten durchgemacht) auf dem Balkon verbracht und mit einem Eis bei Leone beendet. Richtig schön harmonisch. Montag war dann noch Treffen mit Freunden angesagt, richtig schön, bevor es mit dem Zug wieder Richtung Holland ging. Ich hatten mir genau den richtigen Platz reserviert und kam bequem und ausgeruht an. Wieder zuhause zu sein, ist auch ein schönes Gefühl. Am nächsten Tag noch einmal ins Büro, Niels begrüßen, über seinen Aufenthalt in Peru sprechen und mich von den Kollegen verabschieden. Das war das Programm. Und dann ging die freie Zeit so richtig los: 

Mittwoch Tag am Strand und unterwegs in Den Haag mit Kanika. Zum Scheveningen-Programm gehören der Besuch beim Friedenspalast, Fisch essen bei Simonis, am Strand relaxen und Eis essen dazu. Sie hat Henna-Farbe aus Indien mitgebracht und meinen Bauch damit verziert. Schön ist es geworden, oder? Marco bekam ein Tattoo auf der Hand.  Auch wieder ein wunderschöner Tag, der viel zu schnell zu Ende ging. Wie auch sonst, genieße ich die Schwangerschaft, es ist alles gut und ich bin fit. Es macht sogar richtig Spaß, schwanger zu sein, es ist alles viel entspannter, man nimmt sich Zeit, hat keinen Stress und tut nur die Dinge, auf die man Lust hat. 
Es kamen dann auch ein paar Tage ohne Besuch, die wir eher zuhause verbracht haben. Es gibt immer etwas zu tun und wir haben mehrere Projekte, z.B. Flur streichen und einrichten, Möbel kaufen, Babyzimmer vorbereiten usw. Daran arbeiten wir gemeinsam und kommen auch immer weiter voran. Stück für Stück wird die Wohnung immer schöner und wir fühlen uns noch wohler. Es macht natürlich auch jede Menge Spaß, zusammen zu planen, zu überlegen und gemeinsam alles zu besorgen, was notwendig ist. Und dann das Endresultat bestaunen, das ist das Schönste. 

Freitag, 30. August 2013

Juli 2013

Geburtstag

Am 24.7. konnte ich meinen 26. Geburtstag feiern. Den letzten ohne Kinder! Dieses Jahr war das "Feiern" dementsprechend ruhig und gemütlich: Erst war ich im Büro und wurde dort beglückwünscht und beschenkt. War sehr nett, ich gehe ja immer gerne hin und freue mich, so ein nettes Team zu haben, welches die Tage angenehmer macht. Hatte auch einen Kuchen mitgebracht, der allen gut geschmeckt hat. Selbstgebacken! Mit frischen Erdbeeren. Dann noch ein bisschen gearbeitet und früh nach Hause, wo Marco schon mit der Geburtstagstafel auf mich gewartet hat. Torte, Luftballons, Geschenke... herrlich! Habe wunderschöne Ohrringe von Pandora bekommen und auch meine Geburtstagskarten gelesen. Abends waren wir dann in einem schönen Restaurant, dem Rootz Harbour in Scheveningen am Hafen. Ein wunderbarer Sonnentag auf der Terasse ging so bei gutem Essen zu Ende. 


Kleve

Auch als eine Art "Geburtstagsgeschenk" haben wir einen Ausflug unternommen nach Kleve. Das ist die erste Stadt in Deutschland hinter der Grenze. Es dauert ungefähr 2 Stunden, bis man dort ist. Einmal quer durch die Niederlande, mit den wunderbaren Geschwindigkeitsbegrenzungen, 100 und 120 ist das maximale... Da gurkt man ganz schön vor sich hin. Vorallem, wenn samstag früh kein Mensch auf der Autobahn ist... Naja, wir sind es schon gewohnt und machen es uns gemütlich mit Musik, Frühstückspause etc. Der "Zweck" des Ausflugs war einkaufen, und so war unser erstes Ziel Kaufland, unser Lieblingssupermarkt. Mit einem vollen Wagen sind wir ein Stündchen später wieder herausgekommen. Dann noch zu DM, Aldi etc.. Und das Stadtzentrum wollten wir uns natürlich auch nicht entgehen lassen. Es ist richtig idyllisch, vor allem bei dem schönen Sommerwetter. Ein gemütliches kleines Städtchem am Berg. Sind durch die Fußgängerzone spaziert und haben noch ein paar Dinge gekauft. Das Auto war so richtig vollgestopft auf dem Rückweg. 




Sonntag, 14. Juli 2013

Update Anfang Juli

Dieser Samstag war schön, entspannt, wie die letzten. Marco arbeitet und geht "früh" aus dem Haus, ich schlafe dann noch weiter, bleibe liegen im Bett und surfe im Internet. Mittags bin ich dann aufgestanden, um zu frühstücken und es mir dann auf der Couch gemütlich zu machen. Nach dem Aufstehen brauche ich erst eine Weile, um auf Touren zu kommen. Unter der Woche ist es super, da hab ichs gemütlich im Büro, trinke meinen Cappuchino und arbeite konzentriert. Sitzen ist super am Vormittag, erst später werde ich fit und bin zu gebrauchen. Nachmittags habe ich dann aufgeräumt und geputzt, was Marco gestern nicht beendet hat. Tut gut, auch mal etwas zum Haushalt beizusteuern und etwas zu tun. Sonst verwöhnt er mich ja sehr und tut alles. Hat sogar schon vorgekocht gestern abend, damit ich das heute nicht tun brauche. So fürsorglich ist er!
Also, die Wohnung ist jetzt blitzblank und wir liegen im frisch bezogenen Bett. So kann der Sonntag kommen!
Auch wenn Marco morgen arbeitet, mal schauen, was ich unternehme. Letztes Wochenende waren wir am Strand, in Katwijk. Morgens hatten wir die Farben fürs Kinderzimmer gekauft und dann sind wir losgefahren, ganz spontan. Wetter war herrlich, Sonne hat geschienen und am Strand kommt so richtiges Urlaubsfeeling auf!
Es ist das erste Mal, dass wir in Holland an einem sommerlichen Strand sind, letzten Sommer waren wir ja in Peru und als wir zurückkamen, gab es keine schönen Tage mehr. Also, man muss die Gelegenheit beim Schopf packen. Wir haben zu Mittag gegessen und hatten einen gemütlichen Nachmittag am Strand. Das Wasser war gar nicht kalt, viele Leute haben gebadet. Nächstes Mal werde ich auch einen Badeanzug mitnehmen und die Nordsee ausprobieren. Bis jetzt haben wir den feinen Sand zwischen den Zehen genossen und natürlich auch dokumentiert, wie der Bauch aussieht.
 Natürlich ist alles anstrengend, lange laufen oder auf den Beinen sein kann ich nicht mehr, muss immer ausruhen nach einer Weile. Und wenn es beim Shoppen in einem Laden keine Rolltreppe oder Aufzug, sondern nur eine normale Treppe gibt, dann überlege ich zweimal, ob ich da wirklich hoch will. Freitag abend ist ja Kopavond in Rotterdam, wo die Geschäfte bis 9 Uhr offen sind, das habe ich schon zweimal ausgenutzt und bin durch die Geschäfte getingelt. Also, mir gehts gut, wollte ein bisschen updaten, damit man sich später an den Alltag ohne Zwillinge erinnern kann. Wie man sieht, genießen wir die Zeit zu zweit, aber natürlich sind auch die Vorbereitungen Vorfreude pur. Die beiden Mädels spielen jetzt schon eine große Rolle in unserem Leben, wir bereiten uns auf sie vor, besprechen einiges und machen uns Gedanken, wie es werden wird. Wir organisieren uns jetzt schon und bringen auch ein gutes Stück Gelassenheit mit, die uns sicher Ruhe und Kraft spenden wird, wenn um uns herum Chaos herrscht. Und dazu wird es sicher kommen, wenn die beiden erstmal da sind.

Dienstag, 9. Juli 2013

neue Farben



Wunderschön wird das Kinderzimmer!! Wir haben tolle Farben gekauft und sind sehr glücklich mit dem Ergebnis. Sieht doch toll aus, oder? Schritt für Schritt geht es weiter, jetzt können sie eigentlich bald kommen. Obwohl ich natürlich hoffe, dass sie noch so lange wie möglich drin bleiben. Bin jetzt im 6. Monat, es dauert also hoffentlich noch ein bisschen. Letzte Woche haben die beiden 800 und 900 g gewogen, sollten also noch einiges wachsen. Und der Bauch wächst natürlich auch!


Maxi-Cosis haben wir auch besorgt. Waren bei einer Zwillingsmutter, die uns noch viele weitere Sachen, Zubehör und auch jede Menge Tipps gegeben hat. War ein schöner Abend. Das Haus wird voller und voller, wir richten uns schön darin ein, wie man sieht. Bei Gelegenheit folgen weitere Bilder. Bald bekommen wir auch Besuch aus Deutschland, dann kommen meine Eltern und bringen die Babybetten etc. Termin müssen wir noch organisieren, aber dass sie kommen, steht fest. Da freu ich mich schon drauf. 

Montag, 1. Juli 2013

Update

Bis jetzt ist ja alles super gegangen mit der Schwangerschaft. Es ist wie im Bilderbuch, mir geht es gut, sogar sehr gut, ich bin fit und gesund wie nie.
Mit der Wohnungseinrichtung geht es Schritt für Schritt voran und es wird immer schöner. Wir fühlen uns wohl und haben mehr als genug Platz. Marco hat das Kinderzimmer - zunächst weiß - gestrichen, bald kommen dann die "richtigen" Farben. Die ersten Möbel haben wir auch schon: Wickelkommode, Regal und Kleiderschrank. Mit Klamotten sind wir eingedeckt, wir haben insgesamt fast 200 Stücke. 

In den letzten Tagen war ich einkaufen und habe auch für mich selbst weitere schöne und bequeme Kleidung gefunden. Das Wochenende war sehr schön, wir hatten Besuch aus Deutschland und haben gemütlich zusammen gesessen. 
Natürlich gab es auch köstliches Essen an unserem neuen Tisch. Und alkoholfreien Wein für uns beide. 
Einfach eine tolle Zeit, sich über die Schwangerschaft unterhalten, das Leben an sich, alle Änderungen, die auf uns zu kommen. War sehr schön. Am Sonntag waren Marco und ich mal wieder einkaufen - Ikea und Megastore besuchen wir zur Zeit häufiger als den Supermarkt... Haben ein paar Sachen besorgt, die noch fehlen und es wird immer wohnlicher und gemütlicher. Bald kommen noch weitere Fotos von der Wohnung... 
Vor 2 Wochen war Maps da, wir hatten eine herrliche Zeit zusammen. Am Freitagabend habe ich sie vom Zug abgeholt und dann haben wir das ganze Wochenende gemeinsam verbracht. Und viel unterhalten und einiges geplant, und ausgetauscht, die Babyklamotten durchgeschaut und geordnet, über die Zukunft gesprochen. In Babyläden waren wir natürlich auch, es gibt so viel Auswahl und alles will besichtigt werden. Wir haben uns Inspiration gesucht und zuhause entschieden, wie wir vorgehen, um alles zu besorgen. Jetzt ist alles klar und wir hatten wie gesagt ein wunderschönes Wochenende zusammen, mit Besuch der Mühlen von Kinderdijk und anderen Ausflügen.



Samstag, 15. Juni 2013

Zwei kleine Neuigkeiten

In meinem Bauch gibt es zwei kleine Neuigkeiten: 2 Babys. Sie sind ungefähr so groß wie Bananen. 
Wir freuen uns sehr über die Neuigkeit und konnten uns in den letzten Monat darauf vorbereiten, dass sich das Leben jetzt komplett ändern wird. Erstmal mussten wir die Nachricht verdauen und uns darauf einstellen, dass bald zwei kleine Wesen bei uns sein werden. Es klingt im ersten Moment so unglaublich. Der Alltag geht natürlich weiter, aber es ändert sich einiges. Jetzt gehen wir weniger raus und bei den meisten Gesprächen geht es um die beiden Kleinen. April und Mai waren wir auf Wohnungssuche und sind dann zum 1. Juni umgezogen in eine schöne 3-Zimmer-Wohnung, außerhalb von Den Haag, in einem schönen Neubaugebiet, direkt gegenüber vom Supermarkt. Es ist alles drin, was man sich von einer holländischen Wohnung wünschen kann und das ohne Aufpreis: Laminat, Wände sind gestrichen, komplette Küche, Vorhänge... Also mussten wir nur noch Möbel kaufen und uns einrichten. Und natürlich Waschmaschine und Trockner. Alles hat super geklappt, wir haben schöne Sachen gefunden und fühlen uns wohl. Für mich ist ein ein bisschen näher zur Arbeit, 10 km weniger, aber es dauert genauso lang, weil ich nicht mehr Autobahn fahre. Marco muss jetzt immer 30 min in der Straßenbahn sitzen, bevor er auf der Arbeit ankommt. Aber wenigstens braucht er nicht umsteigen und hat so die Direktverbindung ins Zentrum. Seit 2 Wochen wohnen wir inzwischen hier, es ist mehr Ruhe eingekehrt, die Kisten sind weg, wir haben uns so gut es geht eingerichtet und haben einen Alltag. Es gibt natürlich einiges, was wir noch besorgen müssen, aber das Wichtigste ist da.
Also, die nächsten Wochen werden wir beschäftigt sein, unsere Liste abzuarbeiten und weitere Möbel zu besorgen (für Wohnzimmer und Bad) und diverse Kleinigkeiten anzuschaffen. Auf jeden Fall macht der Nestbau Spaß, wenn wir so nach den Dingen suchen, die uns beiden gefallen, praktisch sind und in unser Budget passen. Das braucht natürlich seine Zeit, aber wir haben es nicht eilig. Die beiden Kleinen sind für den 12. Oktober ausgerechnet, aber es wird wohl eher September werden. Also noch Zeit, alles einzurichten und vorzubereiten.