Wir genießen ihn in vollen Zügen. Das dritte Mal Freibad diese Woche, zweimal abends skaten - das ist Lebensgefühl. Es gibt Energie und sind alle entspannt und fröhlich (meistens).
Unser Kirschbaum trägt reichlich und wir gehen immer ernten. Die Kirschen sind so lecker und so süß, die besten die es gibt. In Italien hatten wir am Straßenrand in einem kleinen Dorf Kirschen gekauft, die waren auch gut. Aber unsere eigenen.... "Schmeckerei", wie Antonia sagt. Heute konnte sich nicht ins Bett gehen "ich muss noch eine Kirsche essen, die sind soo süß". Im Schwimmbad war Lara, eine Kindergartenfreundin, mit ihrer großen Schwester Giulia, die sich immer super um die 3 kümmert. Wir Mütter konnten uns entspannt auf unserer Decke unterhalten, während die Kinder Verstecken um uns herum spielten. Ich habe schon kurz nach 3 Feierabend gemacht und es gab heute Kaiserschmarrn und Daim-Eis in der Kantine. Eine süße Sünde, die sich sehr gelohnt hat.
Nun steht das Wochenende vor der Tür. Ich habe schon viel im Haushalt gemacht, denn die Kinder haben so schön gespielt nach dem Schwimmbad und ich hatte noch Energie. Gesaugt, gewaschen, aufgehängt, aufgeräumt ist und die Spülmaschine läuft. Morgen muss Marco erst um 14 Uhr arbeiten, da haben wir den ganzen Vormittag zusammen.
Freitag, 29. Juni 2018
Dienstag, 3. April 2018
Osterwochenende
Ein schönes, langes Wochenende geht vorüber. 4 Tage ohne Arbeit tun gut, ich bin erholt.
Am Karfreitag bekamen die Mädels Besuch von ihrer Kindergartenfreundin Sophia. Wir haben zusammen gespielt und ich konnte auch die Eltern kennen lernen. Sophia geht in eine andere Gruppe, aber die Kinder haben oft von ihr erzählt. Sie sind ja jetzt in der Phase, in der der Begriff Freundschaft eine besondere Bedeutung bekommt. Wenn Mama geschimpft hat oder die Schwester die Puppe genommen hat, wird lautstark gerufen "Du meine Freundin nicht! Du nie meine Freundin!". Inklusive entrüstetem Gesicht, verschränkten Armen und Stampfefüßen. Erst ein paar Meter beleidigt weggehen, dann wiederkommen und nochmal nachdrücklich wiederholen. Ich muss gestehen, manchmal muss ich dabei lachen, denn das Theater ist wirklich groß.
Natürlich wird auch gerne erzählt, wer alles Freunde sind. Im Moment allerdings nur Mädchen. Es wechselt auch sehr schnell. Wer heute noch Freund war, ist es morgen nicht, aber übermorgen doch wieder. Ich frage also fast jeden Tag. So bekomme ich wenigstens ein bisschen was davon mit, was sie im Kindergarten beschäftigt und mit wem sie spielen. Auf die normalen Fragen "Was hast du heute gemacht im Kindergarten? Hast du gespielt? Mit wem hast du gespielt? " gibt es keine Antwort. Manchmal denke ich, dass es eine Vorpubertät ist. Bei den 4,5 Jährigen. Die Antworten sind "es war ganz normal", "gar nix gespielt" etc. Auch geschlossene Fragen werden falsch beantwortet. Naja, aber insgesamt nehmen die kommunikativen Fähigkeiten rasant zu und sie können sich gut mitteilen. Allerdings auf ihre eigene Art. Beatrice zeigte mir letztens Ballet-Positionen und Sprünge.
Sie begeistern mich jeden Tag aufs Neue.
Letzte Woche war Marco für 5 Tage in Schweden. Wir haben ihn zum Flughafen gebracht. Schon Tage davor haben wir darüber gesprochen, dass Papa weggeht. Das war das zweite Mal, also noch eine neue Erfahrung. Bea sagte voller Inbrust "Mein bester Freund Marco! Soll hier bleiben! Nicht weggehen!" So langsam lernen sie, dass wir nicht nur Mama und Papa sind, sondern richtige Namen haben. Es klingt sehr lustig, wenn sie zu mir "Pietina"sagen! Auf jeden Fall haben beide Kinder, vor allem aber Bea, ihren Vater vermisst in den Tagen, wo er weg war. Der Abschied war tränenreich, sie hat bestimmt 10 Minuten geweint und ich konnte sie schwierig trösten, weil ich ja auf der Autobahn fuhr. Antonia hat aber beschwichtigend auf sie eingeredet. Als wir dann die Tage bei Oma und Opa verbracht haben, hat sie mir jeden Tag vorgezählt "jetzt noch 3, morgen nur noch 2 Tage, dann kommt Papa wieder". Die Freude war groß.
Jedes Mal, wenn wir zu Oma und Opa gehen, ist die Freude auch groß. Schon Tage vorher fragen sie, wann wir endlich losfahren und wiederholen, dass sie heute noch fahren wollen (abends, wenn ich heimkomme). Wir haben immer unterhaltsame Autofahrten, auf denen wir viel singen. Aktuell sind die Lieder:
Am Karfreitag bekamen die Mädels Besuch von ihrer Kindergartenfreundin Sophia. Wir haben zusammen gespielt und ich konnte auch die Eltern kennen lernen. Sophia geht in eine andere Gruppe, aber die Kinder haben oft von ihr erzählt. Sie sind ja jetzt in der Phase, in der der Begriff Freundschaft eine besondere Bedeutung bekommt. Wenn Mama geschimpft hat oder die Schwester die Puppe genommen hat, wird lautstark gerufen "Du meine Freundin nicht! Du nie meine Freundin!". Inklusive entrüstetem Gesicht, verschränkten Armen und Stampfefüßen. Erst ein paar Meter beleidigt weggehen, dann wiederkommen und nochmal nachdrücklich wiederholen. Ich muss gestehen, manchmal muss ich dabei lachen, denn das Theater ist wirklich groß.
Natürlich wird auch gerne erzählt, wer alles Freunde sind. Im Moment allerdings nur Mädchen. Es wechselt auch sehr schnell. Wer heute noch Freund war, ist es morgen nicht, aber übermorgen doch wieder. Ich frage also fast jeden Tag. So bekomme ich wenigstens ein bisschen was davon mit, was sie im Kindergarten beschäftigt und mit wem sie spielen. Auf die normalen Fragen "Was hast du heute gemacht im Kindergarten? Hast du gespielt? Mit wem hast du gespielt? " gibt es keine Antwort. Manchmal denke ich, dass es eine Vorpubertät ist. Bei den 4,5 Jährigen. Die Antworten sind "es war ganz normal", "gar nix gespielt" etc. Auch geschlossene Fragen werden falsch beantwortet. Naja, aber insgesamt nehmen die kommunikativen Fähigkeiten rasant zu und sie können sich gut mitteilen. Allerdings auf ihre eigene Art. Beatrice zeigte mir letztens Ballet-Positionen und Sprünge.
Sie begeistern mich jeden Tag aufs Neue.
Letzte Woche war Marco für 5 Tage in Schweden. Wir haben ihn zum Flughafen gebracht. Schon Tage davor haben wir darüber gesprochen, dass Papa weggeht. Das war das zweite Mal, also noch eine neue Erfahrung. Bea sagte voller Inbrust "Mein bester Freund Marco! Soll hier bleiben! Nicht weggehen!" So langsam lernen sie, dass wir nicht nur Mama und Papa sind, sondern richtige Namen haben. Es klingt sehr lustig, wenn sie zu mir "Pietina"sagen! Auf jeden Fall haben beide Kinder, vor allem aber Bea, ihren Vater vermisst in den Tagen, wo er weg war. Der Abschied war tränenreich, sie hat bestimmt 10 Minuten geweint und ich konnte sie schwierig trösten, weil ich ja auf der Autobahn fuhr. Antonia hat aber beschwichtigend auf sie eingeredet. Als wir dann die Tage bei Oma und Opa verbracht haben, hat sie mir jeden Tag vorgezählt "jetzt noch 3, morgen nur noch 2 Tage, dann kommt Papa wieder". Die Freude war groß.
Jedes Mal, wenn wir zu Oma und Opa gehen, ist die Freude auch groß. Schon Tage vorher fragen sie, wann wir endlich losfahren und wiederholen, dass sie heute noch fahren wollen (abends, wenn ich heimkomme). Wir haben immer unterhaltsame Autofahrten, auf denen wir viel singen. Aktuell sind die Lieder:
- Bruder Jakob - deutsch, französisch, spanisch und schwedisch
- Alle Vögel sind schon da
- Alle meine Entchen
- Im Märzen der Bauer
- Happy börsday (das wurde vor lauter Freude gesungen, als Papa wieder kam)
- (dieses Jahr ging Stups der kleine Osterhase an uns vorüber)
Sie kennen schon die meisten Buchstaben und erzählen mir, welche sie sehen, auf den LKWs oder den vorbeiziehenden Gebäuden. Auch die Schilder werden mir ganz genau erklärt "Achtung Kurve" "Vorsicht, eine Baustelle", "ein Stopp-Schild", "Vorsicht Hirsche" , "ein blaues Schild, da die Autobahn, da ganz schnell fahren" Sobald die Bergstraßen in Sicht kommt, rufen sie "Da sind die Oma-Opa-Berge", wir sind bald da! Auf dem Navi soll ich ihnen genau erklären, wo wir fahren, wo die Zielfahne ist. Sobald eine Straße rot ist auf dem Navi, rufen sie "oh nein, ein Stau". Es ist wirklich unglaublich, was sie sich alles merken können und wie gut sie assoziieren können. Wir hatten also eine schöne Zeit, Oma und Opa waren wieder gesund, sie sind Fahrrad gefahren, am liebsten zum Pfau. Außerdem zum Friedhof, um neue Blumen zu pflanzen und zu gießen. Dann sind noch alle Gesellschaftsspiele sehr interessant zur Zeit. Halli Galli ist neu, das soll ich jeden Tag mit ihnen spielen. Wobei der Osterhase viele tolle neue Spiele gebracht hat und wie so ein bisschen Abwechslung haben. Jeden Morgen, wenn ich zur Arbeit gehe, sagen sie zu mir "Mama, wenn du heute Abend nach Hause kommst, spielen wir dann?" Sie dürfen sich dann ein Spiel aussuchen.
Samstag, 3. März 2018
Ein gemütlicher Wintertag
Heute war ein gemütlicher Tag. Wir waren nur zuhause, abgesehen von 2 Ausflügen vor die Tür in den Schnee zusammen mit Bea. Marco ist gestern nach Holland gefahren, um Freunde von damals zu besuchen. Er hat mal ein Wochenende frei und wir haben nichts als Familie geplant - wann ist das das letzte Mal vorgekommen?? - und so hat er die Gunst der Stunde genutzt.
Wir waren freitag Abend dann noch einkaufen, leider mit ziemlich müden Kindern und einer abgeschafften Mutter, so dass die Veranstaltung dann doch eher anstrengend war. Aber samstags gehe ich nicht gern einkaufen, da ist so viel los und da will ich dann andere Sachen machen. Ok, ich gehe einfach nicht gern einkaufen. Naja, so haben wir das dann erledigt, die Kinder sind, halb begraben unter den Einkäufen, fast eingeschlafen im Einkaufswagen. Nachdem die anstrengende Phase vorbei war, in der nichts recht war, man dies und das und jenes unbedingt und zwar sofort braucht...
Aber heute konnten wir uns ja ausruhen und den Tag nach unserer Facon verbringen. 6:50 gings los, die ersten Lieder begannen. Aber erst nach einem Küsschen von Antonia. Wir haben dann noch eine gute Weile gekuschelt, bevor wir um 8 dann aufgestanden sind. Es hatte geschneit! Schon seit mehreren Tagen wird von Bea heftig und wiederholt danach verlangt, einen Schneemann zu bauen. Die Woche war sehr kalt, -10° bis -6°. Aber Schnee gab es keinen, nur die gefrorenen Reste, denn es war durchgehend trocken. Wir haben erst schön gefrühstückt, mit Crepes und Marmelade. Aktuell ist es angenehm, denn die beiden sind zufrieden mit der Marmeladenauswahl. Bea hat gerne Brombeere und Antonia gerne Aprikose. Da gab es früher schon lange Diskussionen, um die Farbe der Marmelade. Ich will das gleiche wie die Schwester, ich will nicht das gleiche, nein, heute will ich nur Erdbeere, heute will ich nicht das eine und auch nicht das andere, aber beide gleichzeitig geht - wir haben auch öfters mal zweifarbige Crepes / Brötchen /....
Die Mädels haben zwar viele neue und schöne Klamotten, aber sie ziehen am liebsten die alten Sachen an. Antonia Sommer-Th-Shirts (oder auch Kleider) mit einer Jacke darüber. Die Jacke haben die beiden in Chile geschenkt bekommen zum 1. Geburtstag. Das Shirt, was Bea anhat, ist auch schon echt alt. Aber wenn sie selbst aussuchen dürfen.... Und heute hatten wir ja nichts vor. Das mit dem Schneemann hat erst nicht geklappt, denn der Schnee war zu frisch und pulvrig. Also waren wir rodeln auf der Straße vor der Tür. Endlich ist der steile Hang für etwas gut! Weiterhin haben wir die Spuren der Tiere verfolgt und die frische Luft genossen. Antonia hatte keine Lust auf Skihose und hat uns vom Fenster aus zugeschaut. Nach einer Weile wollte Bea dann auch wieder rein, "heißen Tee trinken", so dass drinnen eine leckere Mango gegessen und (kalten) Tee getrunken haben.
Ein bisschen Hausarbeit, kuscheln und lesen und so ging der Tag vorüber. Nach dem Mittagessen hat es dann auch mit dem Schneemann geklappt. Man muss dazu sagen, dass die beiden begeistert sind von allem, was mit dem Film "Die Eiskönigin" (Anna&Elsa) zu tun hat. Daher auch das große Bedürfnis, einen Schneemann zu bauen, denn das machen die beiden Schwestern im Film zusammen, als sie noch klein sind. Ich habe es übrigens endlich auch geschafft, den Film zu sehen. Das ist hilfreich, so kann ich endlich verstehen, worüber sich meine Töchter so unterhalten. Vor kurzem waren wir bei Freunden zu Besuch, die ein Mädchen im gleichen Alter haben und dort haben die 3 Damen "Pyjama-Party" gemacht und den Film zusammen geschaut, mit Popcorn, Einhorn-Trunk, Mitsingen und Tanzen. Das hat das ganze natürlich verstärkt.
Wir hatten auf jeden Fall Spaß draußen, aber auch drinnen, als es dann wieder gemütlich wurde. Wir haben gemeinsam gebacken -zweierlei Muffins- und die neue Silikonform eingeweiht. Funktioniert super, das Ding!
Wir waren freitag Abend dann noch einkaufen, leider mit ziemlich müden Kindern und einer abgeschafften Mutter, so dass die Veranstaltung dann doch eher anstrengend war. Aber samstags gehe ich nicht gern einkaufen, da ist so viel los und da will ich dann andere Sachen machen. Ok, ich gehe einfach nicht gern einkaufen. Naja, so haben wir das dann erledigt, die Kinder sind, halb begraben unter den Einkäufen, fast eingeschlafen im Einkaufswagen. Nachdem die anstrengende Phase vorbei war, in der nichts recht war, man dies und das und jenes unbedingt und zwar sofort braucht...
Aber heute konnten wir uns ja ausruhen und den Tag nach unserer Facon verbringen. 6:50 gings los, die ersten Lieder begannen. Aber erst nach einem Küsschen von Antonia. Wir haben dann noch eine gute Weile gekuschelt, bevor wir um 8 dann aufgestanden sind. Es hatte geschneit! Schon seit mehreren Tagen wird von Bea heftig und wiederholt danach verlangt, einen Schneemann zu bauen. Die Woche war sehr kalt, -10° bis -6°. Aber Schnee gab es keinen, nur die gefrorenen Reste, denn es war durchgehend trocken. Wir haben erst schön gefrühstückt, mit Crepes und Marmelade. Aktuell ist es angenehm, denn die beiden sind zufrieden mit der Marmeladenauswahl. Bea hat gerne Brombeere und Antonia gerne Aprikose. Da gab es früher schon lange Diskussionen, um die Farbe der Marmelade. Ich will das gleiche wie die Schwester, ich will nicht das gleiche, nein, heute will ich nur Erdbeere, heute will ich nicht das eine und auch nicht das andere, aber beide gleichzeitig geht - wir haben auch öfters mal zweifarbige Crepes / Brötchen /....
Die Mädels haben zwar viele neue und schöne Klamotten, aber sie ziehen am liebsten die alten Sachen an. Antonia Sommer-Th-Shirts (oder auch Kleider) mit einer Jacke darüber. Die Jacke haben die beiden in Chile geschenkt bekommen zum 1. Geburtstag. Das Shirt, was Bea anhat, ist auch schon echt alt. Aber wenn sie selbst aussuchen dürfen.... Und heute hatten wir ja nichts vor. Das mit dem Schneemann hat erst nicht geklappt, denn der Schnee war zu frisch und pulvrig. Also waren wir rodeln auf der Straße vor der Tür. Endlich ist der steile Hang für etwas gut! Weiterhin haben wir die Spuren der Tiere verfolgt und die frische Luft genossen. Antonia hatte keine Lust auf Skihose und hat uns vom Fenster aus zugeschaut. Nach einer Weile wollte Bea dann auch wieder rein, "heißen Tee trinken", so dass drinnen eine leckere Mango gegessen und (kalten) Tee getrunken haben.Ein bisschen Hausarbeit, kuscheln und lesen und so ging der Tag vorüber. Nach dem Mittagessen hat es dann auch mit dem Schneemann geklappt. Man muss dazu sagen, dass die beiden begeistert sind von allem, was mit dem Film "Die Eiskönigin" (Anna&Elsa) zu tun hat. Daher auch das große Bedürfnis, einen Schneemann zu bauen, denn das machen die beiden Schwestern im Film zusammen, als sie noch klein sind. Ich habe es übrigens endlich auch geschafft, den Film zu sehen. Das ist hilfreich, so kann ich endlich verstehen, worüber sich meine Töchter so unterhalten. Vor kurzem waren wir bei Freunden zu Besuch, die ein Mädchen im gleichen Alter haben und dort haben die 3 Damen "Pyjama-Party" gemacht und den Film zusammen geschaut, mit Popcorn, Einhorn-Trunk, Mitsingen und Tanzen. Das hat das ganze natürlich verstärkt.
Wir hatten auf jeden Fall Spaß draußen, aber auch drinnen, als es dann wieder gemütlich wurde. Wir haben gemeinsam gebacken -zweierlei Muffins- und die neue Silikonform eingeweiht. Funktioniert super, das Ding!
Sonntag, 13. August 2017
Geburtstagswoche im Juli
In Edingen haben wir Urlaub gemacht, eine Woche All-inclusive im Hotel Mama&Papa. Rundumversorgung inklusive Kinder-Ins-Bett-Bring-Service und vor allem Ausschlafgarantie. Unten im Fremdenzimmer haben Marco und ich geschlafen, wo wir unsere Ruhe hatten. Damals, als wir gerade frisch zusammen waren, haben wir ein halbes Jahr da unten gelebt, bis wir dann nach Münster gezogen sind, in unsere erste gemeinsame Wohnung. Erinnerungen, aber vor Allem Ruhe und Ungestörtheit machten sich breit- selten und wertvoll für uns.
Die Kinder durften morgens mit Opa Waffeln backen - und essen, Im Schlafanzug spielen und auf dem Sofa in Decken eingepackt die Sendung mit der Maus (oder dem Elefanten) schauen. Im Juli waren sie ganz begeistert von den beiden Figuren und auch zuhause wurde immer verlangt nach "Handy gucken, Maus gucken, Elefant gucken".
Für uns Eltern gab es ein Langschläferfrühstück, was für die Kinder dann schon das zweite Frühstück war. Und dann ging der Tag los. Wir hatten öfters Gäste und haben dafür vorbereitet. Am Sonntag haben wir in meinen Geburtstag reingefeiert, Sinje kam und wir haben Cori - die selbst Geburtstag hatte- in Norwegen im Urlaub angerufen, um zu gratulieren. Cool, sich vorzustellen, wie sie bei Bergen den Sonnenuntergang genießt, während es bei uns über dem Neckar schon ziemlich dunkel geworden ist. Die Stimmung war gut, es gab Sekt und Geschenke. Besonders das Fotobuch über die ersten 30 Jahre meines Lebens incl. familiärer Vorgeschichte, ist ein Highlight, dass es jedem angetan hat. Zusammen darin schmökern, sich erinnern und sich über gemeinsame Wege und Moment freuen - so soll Geburtstag sein. Umringt von lieben Menschen, das macht mich sehr glücklich.
Am nächsten Tag ging es weiter mit einem dekorierten Wohnzimmer mit 30er-Girlande, Happy-Birthday-Aufhänger, einem gefüllten Geburtstagtisch, schönen leuchtenden Sonnenblumen und natürlich Geburtstagstorte mit 30er-Kerzen. Sehr schön! Die Kinder brachten mir jeder eine kleine Geschenktüte. Drin waren hübschen Anhänger für mein Pandora-Armband: Eins mit einer Geburtstagstorte und eins mit einem Familiensymbol. Toll ausgewählt, werden sie mich immer an diesen schönen Tag, Meilenstein und den Wert der Familie erinnern. Ein großes Geschenk - ein neuer Kleiderschrank - musste noch ausgesucht werden und so sind wir in Möbelhäuser gefahren, um dort herumzuschauen. Massivholz, in dem Fall Wildeiche, hat es mir angetan und ich habe auch ein schönes Modell gefunden. Allein schon das schauen und sich inspirieren lassen hat Spaß gemacht. Abends gab es ein leckeres Essen- Turf & Turf, von Marco zubereitet: Lachspfanne mit Shrimps und Muscheln und dazu Rinderfilet. Köstlich. Zusammen mit dem guten Wein, Gewürztraminer aus Ellhofen ein absolut gelungener Abend.
Und wie es sich gehört, war dann ein Wellness-Tag angesagt. Mutter und Tochter im Palmenparadies. Wir haben den Tag in der Badewelt in Sinsheim verbracht. Das war ein Erlebnis: Luxus und Entspannung, alles schön, hochwertig und besonders, tolle Bäder und viel auszuprobieren. Von Dampfbad über Lithium- und Solebad, bis zu Sauna und Infinity-Pool. Absolut entspannt kamen wir spätabends zuhause an, man vergisst wirklich die Zeit in diesem Paradies, es war ein Urlaubstag bei 30 °, während es draußen nur regnete und grau war.
Am Samstag war die Party angesagt, es kamen Gäste, das Wetter spielte mit, wir konnten schön grillen draußen, es gab Pisco Sour, Musik und es wurde getanzt. Ein ganz toller Tag, sogar noch schöner, als ich ihn mir ausgemalt hatte.
Zum Abschluss unseres Urlaubs gingen wir noch zusammen ins Schwimmbad, die Kinder hatten super viel Spaß an der großen Rutsche. Ein würdiges Endes, bevor dann in Mayen montags wieder der Alltag einkehrte.
Die Kinder durften morgens mit Opa Waffeln backen - und essen, Im Schlafanzug spielen und auf dem Sofa in Decken eingepackt die Sendung mit der Maus (oder dem Elefanten) schauen. Im Juli waren sie ganz begeistert von den beiden Figuren und auch zuhause wurde immer verlangt nach "Handy gucken, Maus gucken, Elefant gucken".
Am nächsten Tag ging es weiter mit einem dekorierten Wohnzimmer mit 30er-Girlande, Happy-Birthday-Aufhänger, einem gefüllten Geburtstagtisch, schönen leuchtenden Sonnenblumen und natürlich Geburtstagstorte mit 30er-Kerzen. Sehr schön! Die Kinder brachten mir jeder eine kleine Geschenktüte. Drin waren hübschen Anhänger für mein Pandora-Armband: Eins mit einer Geburtstagstorte und eins mit einem Familiensymbol. Toll ausgewählt, werden sie mich immer an diesen schönen Tag, Meilenstein und den Wert der Familie erinnern. Ein großes Geschenk - ein neuer Kleiderschrank - musste noch ausgesucht werden und so sind wir in Möbelhäuser gefahren, um dort herumzuschauen. Massivholz, in dem Fall Wildeiche, hat es mir angetan und ich habe auch ein schönes Modell gefunden. Allein schon das schauen und sich inspirieren lassen hat Spaß gemacht. Abends gab es ein leckeres Essen- Turf & Turf, von Marco zubereitet: Lachspfanne mit Shrimps und Muscheln und dazu Rinderfilet. Köstlich. Zusammen mit dem guten Wein, Gewürztraminer aus Ellhofen ein absolut gelungener Abend.
Am Samstag war die Party angesagt, es kamen Gäste, das Wetter spielte mit, wir konnten schön grillen draußen, es gab Pisco Sour, Musik und es wurde getanzt. Ein ganz toller Tag, sogar noch schöner, als ich ihn mir ausgemalt hatte.
Zum Abschluss unseres Urlaubs gingen wir noch zusammen ins Schwimmbad, die Kinder hatten super viel Spaß an der großen Rutsche. Ein würdiges Endes, bevor dann in Mayen montags wieder der Alltag einkehrte.
Montag, 7. August 2017
Eifelwochenende
Wir hatten ein tolles Wochenende! Samstag Nachmittag sind wir, nachdem Marco im Restaurant und ich im Haushalt gearbeitet haben, tief in die Eifel hineingefahren, denn ein Freund von uns hat Geburtstag gefeiert in einem kleinen Dorf in der Nähe von Gerolstein. Absolut ländlich ist es dort, man hat wenig fahrende Autos und noch weniger Menschen auf der Straße gesehen. 3 Dörfer ohne Menschen, dann ein alter Opa mit der Mistgabel, 3 weitere Dörfer ohne Menschen, dann eine Oma beim Unkraut zupfen, dann ein Traktor, lange nichts, eine überwachsene alte Bahnstrecke, ein Mähdrescher, eine Person, die im Garten arbeitet und uns zuwinkt. Und natürlich viel Natur, Kühe, Pferdekoppeln, Bäche und Wald. In den größeren Dörfern gibt es sogar eine Bäckerei und manchmal sogar ein Hotel bzw. "Fremdenzimmer". Wir waren fast angekommen, da sahen wir einen jungen Mann auf einem Traktor. Wow, endlich mal jemand unter 30! Wir wurden nett begrüßt, die Kinder bekamen Melone. Ein unfehlbarer Happymaker, die geliebte "Mlone". Nach ihrem Schläfchen im Auto und bei fremden, wenn auch sehr netten Leuten angekommen, brauchen sie ein Weilchen, um anzukommen und aufzutauen. Wir haben auf jeden Fall bei tollem Wetter den Nachmittag genossen. Marco hat gegrillt und ich habe Pisco Sour gemacht, nebenbei haben wir uns gut unterhalten und die Kinde angeregt gespielt. Es war ein sehr gemütlicher Abend mit lieben Menschen. Später saßen wir noch zusammen in Decken eingewickelt vor dem Feuer, denn es war dunkel und kühl geworden. Die Kinder wollten gerne nach Hause fahren, das haben wir dann auch gemacht. Ein Feuerwerk hat uns den Weg gewiesen.
Den Sonntag haben wir bei tollen Wetter draußen verbracht, am Schalkenmehrener Maar. Allein schon der Weg dorthin war ein Highlight, die Kinder gut drauf, wir haben gesungen (A Ramsamsam und "Kleider") Hochsitze gezählt, viele Tiere und Traktoren gesehen und die Natur beobachtet. Eine Unterhaltung war lustig. Im Wald waren direkt neben der Straße einige Bäume gefällt, ,man sah nur noch die Stümpfe. Bea fragt: Papa, warum Baum gefallen? Papa (auf spanisch): Die Bäume werden gefällt, weil sie sonst auf die Straße fallen können, wo die Autos fahren. Bea: Ah, dann Unfall. Auto kaputt, neue Auto kaufen!
Mit solchen und ähnlichen Unterhaltungen ging es bis zum Maar, wo wir in einer malerischen Umgebung, die uns sehr an Chile und Puerto Varas erinnerte, ein bisschen spaziert sind. Die Kinder hatten die Pukys (Laufräder) dabei und sind damit vorangeflitzt, um das Maar herum. Bienen, Maulwurfshügel, Pusteblumen, Ameisenhaufen, Libellen und so weiter, sind alles Highlights für die Kinder. in der Natur gibt es so viel zu entdecken. Ein bisschen Tretbootfahren waren wir auch noch, ein toller Familienausflug. Dann noch lecker gegessen, es gab frische Forelle mit Salzkartoffeln und Salat (alles aus der Umgebung), für Marco Spaghetti Bolognese und für die Kinder, nachdem sie mir die Hälfte weggegessen haben, noch Pommes und Eis. Zum Baden war es etwas zu kalt und so sind wir in die nächste Stadt, Daun gefahren, dort gab es eine Kirmes. Kinder begeistert zum Karussell gerannt. Dann durften sie an einer Bude Bälle fischen und als Gewinn gab es Schminke von Barbie. Inzwischen sind Puppen und Barbie interessant. Bis jetzt wollten sie ja gar nichts davon wissen und haben lieber mir Flugzeugen und Autos gespielt. Aber inzwischen ist der Einfluss des Kindergartens bemerkbar. Auch Anna und Elsa sind sehr sehr wichtige Namen. Heute hat Antonia sich im Garten an einer Dorne verletzt und es durfte nur, aber absolut alternativlos, das Pflaster mit Anna drauf. Ich kann die beiden Prinzessinnen immer noch nicht auseinander halten und die Mädels streiten sich regelmäßig, wer Anna und wer Elsa ist. Eine hat blonde und eine rote Haare.
Heute konnte ich endlich etwas ernten im Garten. Die Erdbeeren (Frühe Sorten) sind seit Anfang Juni schon vorbei. Nun kommen die Tomaten, die ersten Kirschtomaten sind rot, die großen brauchen noch etwas. Habe gut ausgedünnt heute und neu abgestützt. Die mexikanischen Minigurken sind heimlich, under cover (unter Blättern) gewachsen und ich habe sie erst jetzt entdeckt. Mal probieren, ich hoffe, sie schmecken gut. Und die ersten Kartoffeln haben wir heute auch geerntet, juhu!
Marco hat inzwischen wieder einen Computer und lädt immer mal wieder Videos hoch. Auf Youtube einfach "Twinz Dad" suchen.
Den Sonntag haben wir bei tollen Wetter draußen verbracht, am Schalkenmehrener Maar. Allein schon der Weg dorthin war ein Highlight, die Kinder gut drauf, wir haben gesungen (A Ramsamsam und "Kleider") Hochsitze gezählt, viele Tiere und Traktoren gesehen und die Natur beobachtet. Eine Unterhaltung war lustig. Im Wald waren direkt neben der Straße einige Bäume gefällt, ,man sah nur noch die Stümpfe. Bea fragt: Papa, warum Baum gefallen? Papa (auf spanisch): Die Bäume werden gefällt, weil sie sonst auf die Straße fallen können, wo die Autos fahren. Bea: Ah, dann Unfall. Auto kaputt, neue Auto kaufen!
Mit solchen und ähnlichen Unterhaltungen ging es bis zum Maar, wo wir in einer malerischen Umgebung, die uns sehr an Chile und Puerto Varas erinnerte, ein bisschen spaziert sind. Die Kinder hatten die Pukys (Laufräder) dabei und sind damit vorangeflitzt, um das Maar herum. Bienen, Maulwurfshügel, Pusteblumen, Ameisenhaufen, Libellen und so weiter, sind alles Highlights für die Kinder. in der Natur gibt es so viel zu entdecken. Ein bisschen Tretbootfahren waren wir auch noch, ein toller Familienausflug. Dann noch lecker gegessen, es gab frische Forelle mit Salzkartoffeln und Salat (alles aus der Umgebung), für Marco Spaghetti Bolognese und für die Kinder, nachdem sie mir die Hälfte weggegessen haben, noch Pommes und Eis. Zum Baden war es etwas zu kalt und so sind wir in die nächste Stadt, Daun gefahren, dort gab es eine Kirmes. Kinder begeistert zum Karussell gerannt. Dann durften sie an einer Bude Bälle fischen und als Gewinn gab es Schminke von Barbie. Inzwischen sind Puppen und Barbie interessant. Bis jetzt wollten sie ja gar nichts davon wissen und haben lieber mir Flugzeugen und Autos gespielt. Aber inzwischen ist der Einfluss des Kindergartens bemerkbar. Auch Anna und Elsa sind sehr sehr wichtige Namen. Heute hat Antonia sich im Garten an einer Dorne verletzt und es durfte nur, aber absolut alternativlos, das Pflaster mit Anna drauf. Ich kann die beiden Prinzessinnen immer noch nicht auseinander halten und die Mädels streiten sich regelmäßig, wer Anna und wer Elsa ist. Eine hat blonde und eine rote Haare.
Heute konnte ich endlich etwas ernten im Garten. Die Erdbeeren (Frühe Sorten) sind seit Anfang Juni schon vorbei. Nun kommen die Tomaten, die ersten Kirschtomaten sind rot, die großen brauchen noch etwas. Habe gut ausgedünnt heute und neu abgestützt. Die mexikanischen Minigurken sind heimlich, under cover (unter Blättern) gewachsen und ich habe sie erst jetzt entdeckt. Mal probieren, ich hoffe, sie schmecken gut. Und die ersten Kartoffeln haben wir heute auch geerntet, juhu!
Marco hat inzwischen wieder einen Computer und lädt immer mal wieder Videos hoch. Auf Youtube einfach "Twinz Dad" suchen.
Sonntag, 28. Mai 2017
Der Sommer ist da!
Wir haben dieses Wochenende das wunderbare Sommerwetter genossen. Im Garten wurde der Rasen gemäht, die Jungpflanzen endlich ausgesetzt und die Erdbeeren gegossen. Die Kinder war begeistert von der Idee, den Pool aus dem Keller zu holen. Während dem gesamten Frühstück (mit Papa, auf der Terrasse - Glücksmomente für die Mama) konnten sie nicht stillsitzen, sondern riefen im Minutentakt abwechselnd "Pool, Pool, Pool!" Und so haben wir den ganzen Tag im Garten verbracht. Pool füllen, nass spritzen, sich jagen. Papa hat ihnen ein Zelt gekauft, um das man seine Runden drehen kann. Drinnen verstecken, sich hinlegen, sich wieder abtrocknen, umziehen, Blumen gießen. Eine Freude, so ein Garten. Abends wieder draußen gegessen und nachdem die müden Kinder früh im Bett waren, konnte ich den lauen Abend mit einem kühlen Glas Moselwein und online Shopping verbringen. Ich brauche eine Sommergarderobe, Kleider und Röcke sind es diesmal geworden. Die letzten Jahre war ja nicht so viel los mit Sommer und in Holland habe ich immer in klimatisierten Büros gearbeitet, wo das Jahr über konstant 21° sind. Nun ist das anders. Unsere Klimaanlage ist das offene Fenster. Deshalb: Sommeroutfits fürs Büro besorgen.
Achso, Marco arbeitet seit dem letzten Blogeintrag die Wochenende und abends in einem Restaurant. D.h. Familienzeit haben wir recht wenig und die Wochenenden verbringe ich mit den Mädels. So gestalte ich die Freizeit, wie sie mir gefällt. Natürlich gibt es meist viel Hausarbeit zu tun, aber diese Woche hatten wir ja den Feiertag (wo Marco selbstverständlich arbeitet), so dass ich da schon einiges machen konnte und das Wochenende einfach nur in vollen Zügen genießen. Keine Verpflichtungen, keine Aufgaben, nur Spaß haben und die Kinder bei Laune halten. Das geht recht einfach, sie haben viel Platz, es ist was los und sie dürfen spielen und entdecken. Genug essen sollte man auch da haben. Am liebsten möchten sie Gummibärchen, Eis und Pommes. Das sind die Zauberwörter hier, die man mehrmals pro Tag und mit viel Emotion hört. Und wehe, jemand spricht davon in anderen Zusammenhang, da schrecken sie sofort auf. Naja, ich komme sehr gut ohne zurecht. Meistens koche ich einmal und dann gibt es entweder Brot oder das, was Papa gekocht hat.
Diesen Freitag habe ich früh Schluss gemacht, frei nach dem Motto - Freitag nach eins, jeder macht seins. So Brückentage sind eh sehr ruhig im Büro. Ich würde es fast schon als Date bezeichnen. Marco und ich konnten 2 Stunden lang ungestört uns unterhalten. Wir saßen auf der Terrasse vom Alten Bahnhof in Polch, wo Marco sonst arbeitet. Dort gibt es einen großen Spielplatz, von dem die Kinder begeistert sind. Das ist ihr Lieblingsziel. Sobald zuhause Langweile aufkommt, wird sogleich "Polch Fa" gefordert ("Fa"=Spielplatz) Sie davon wegzubekommen, ist sehr schwierig, es gibt immer lauten Protest "nein Mama nicht Hause. Ich Polch bleiben" So richtig entrüstet. Naja, der Spielplatz ist auch toll, sie können da schaukeln (geht alleine inzwischen), Seilbahn fahren (Bea kann ganz alleine, Antonia bestimmt auch, wenn wir noch 2-3 Mal gehen) . Also die Kinder schön am spielen und wir konnten in Ruhe sitzen, etwas trinken und uns unterhalten. Keine Ablenkung, keine Pflichten, einfach nur Zeit füreinander. Das gibt es sonst selten. Ich genieße diese Moment, das lädt die Akkus wieder auf. Bald kommt auch unser Urlaub, da freue ich mich schon sehr drauf. Noch 2 Wochen, dann gehts los!
Vielleicht kommt bis dahin auch das neue Auto an, was ich bestellt habe. Ich hoffe, dass es uns gefällt.
Heute waren wir im Freibad. Ein toller Tag zusammen. Die Mädels schlafen, sie sind heute schon vor 7 aufgestanden und waren 3 Mal im Wasser. So viel, wie sie da hüpfen, schwimmen, tauchen und rutschen, wundert es mich, wenn sie überhaupt aufwachen. Werde mal versuchen, sie zu wecken.
Sonntag, 12. Februar 2017
Great weekend
Meine Mädels und ich haben uns ein tolles Wochenende gemacht. Marco war kaum zuhause, er arbeitet jetzt. Es macht Spaß, mit den beiden unterwegs zu sein und die Welt zu entdecken. Wir gehen einfach so spazieren und freuen uns an den kleinen Dingen, die Kindern eben so auffallen: rote Beeren am Busch, das Plätschern unterm Gullideckel, eine Katze, die vorbei läuft. Als erstes rufen sie sich gegenseitig. Anto nennt Bea "Mani" und Bea nennt Anto "Bebbe". Zwischendrin kommt auch häufig "Mama, guck!" oder das allseits beliebte "HÄ??" Am Samstag sind wir aufgewacht und Antonia war ganz aufgeregt und erzählte was von "weiß". Ich habs erst nicht kapiert (die Kinder brabbeln viel vor sich hin, ohne das ein Außenstehender etwas davon verstehen könnte), bis ich wie sie aus dem Fenster geschaut habe : Schnee. Es lagen bestimmt 5 cm und so sind wir nach unserem Frühstück gleich nach draußen, gut eingepackt und mit den 2 Schlitten im Schlepptau. Erst einmal eine kleine Schneeballschlacht, Figuren in den Schnee malen und in Schneehaufen hineinspringen. Eine große Freude macht die Natur es den Kindern, wenn es schneit. Letztes Mal waren sie so beeindruckt, dass sie während der Autofahrt minutenlang erzählt haben "Auto weiß, Haus weiß, Hund weiß, Katze weiß, Mann weiß, Baum weiß, Gras weiß, Fisch weiß, Dach weiß, Klakelah weiß... " (Klakelah ist Pferd). Wir haben also viel gesehen, einen kleinen Schneemann gebaut und waren rodeln. Gut, dass Mama eine Tasche mit frischen Handschuhen. warmem Tee und einem Snack dabei hatte.
So konnten wir den Morgen an der frische Luft genießen. Zuhause haben wir zusammen gekocht, die Mädels helfen beim Schälen, essen ein paar Möhren und warten geduldig, bis es fertig ist. Auf Antonias Wunsch gab es keinen Reis "bääh", sondern Nudeln "Lecker". So goldig, dass sie seit letztem Wochenende "lecker" sagen können. Sie probieren alles und dürfen dann bewerten "lecker" oder "nicht lecker". Natürlich sind, wie bei Kindern in diesem Alter, die Bewertungen nicht ewig gültig, sondern meist so ca. 30 Sekunden, bis wieder etwas passiert und man es sich anders überlegt oder schon wieder vergessen hat, was man da eben gesagt hat. Noch kann ich sie ganz gut beeinflussen, sie hören gut zu und lernen gern von uns. Man muss nur wissen, wie man etwas verpackt, um sich als Erwachsener durchzusetzen. Ich vermeide die direkte Konfrontation gerne, da Schreien und Kind-weinen-hören nicht zu meinen Lieblingsbeschäftigungen gehört und außerdem viel Energie raubt. Also lässt man sich etwas einfallen und sucht geduldig neue Wege, um seinen Wunsch durchzusetzen. So hatten wir ein harmonisches und angenehmes Wochenende.Putzen und Bügeln ist allerdings mangels Motivation ausgefallen.
Heute waren wir im Schwimmbad, sie haben sich vorbildlich verhalten und hatten viel Spaß beim Hüpfen, tauchen und sich im Wasser bewegen. Nur Antonia war eine Weile beleidigt, weil sie ins große Becken wollte, aber Bea und Mama nicht. Das Schwimmbad hier ist im Moment sehr beliebt hier, wir waren dieses Jahr schon 5 oder 6 Mal da. Es ist modern und zum Wohlfühlen. Die Kinder lernen so gerne neue Bewegungen im Wasser und probieren immer mehr aus. Sie tauchen Dinge vom Boden, wo sie gerade so stehen können, machen Rolle unter Wasser und springen rein. Antonia am liebsten vom Startblock im großen Becken. Ganz ohne Angst springt sie rein und schwimmt sogar selbst zurück zum Beckenrand. Wir sind so unglaublich stolz auf sie. Bea stößt sich ab und macht 3-4 Schwimmzüge, um zu Mama zu kommen, das klappt gut. Und sie sind so sicher im Wasser, drehen sich jetzt auch manchmal auf den Rücken und schauen, was passiert. Ganz toll, so ein schönes Schwimmbad so nah zu haben.
Achso, einen Mittagsschlaf machen die beiden nur noch in Ausnahmefällen. Wenn ich da bin, schonmal gar nicht. Marco schafft es wohl manchmal (vielleicht 1-2 Mal die Woche), dass sie schlafen. Gestern hat es kurz nach dem Mittagessen -ich war noch beim Aufräumen- wieder angefangen zu schneien. Anto hat nur gefragt "Garten?" und nachdem ich ja gesagt hatte, stand sie ein paar Minuten später komplett angezogen draußen und hat sich die Schneeflocken in den Mund schneien lassen. Sie ist so selbständig, hat es ohne einen Mucks geschafft, Gummistiefel, Schneehose, Jacke, Schal, Handschuhe und Mütze (und alles richtig) anzuziehen. Sie macht einfach ihr Ding. Ich stand erst erstaunt da, aber nachdem Bea dann auch Lust bekommen hat, nach draußen zu gehen (wie immer, meistens ist Antonia diejenige, die zuerst Initiative ergreift), habe ich mich, nachdem ich sie angezogen hatte (Bea lässt sich gerne helfen) auch aufgerafft und bin mitgegangen. Wir haben dann noch 2 Schneemänner im Garten gebaut.
Sonntag, 15. Januar 2017
Schnee
Seit letzter Woche schneit es hier. Die Mädels sind begeistert. Schon an Silvester haben sie bei Oma und Opa draußen spielen können. Schneeballschlacht haben sie auch schon gemacht.
Da wir ja Silvester bei Freunden auf einer Hütte im Schwarzwald verbracht haben, konnten wir jetzt aber den Schnee genießen. Am ersten Schneetag war ich abends mit einem Kunde essen und konnte nicht bei der Familie sein. Morgens haben wir zuerst nach draußen geschaut, noch ein bisschen schlaftrunken, aber dann kam sofort Begeisterung: "weiß, weiß!" Nun ist nach dem Aufwachen immer der erste Weg zum Fenster. Einmal habe ich die beiden zum Kindergarten gebracht. Wir sind gelaufen. Autofahren war bei so einem Schneefall keine gute Idee. Dicke Schneeflocken kamen von oben. Die Kinder legen den Kopf legen den Kopf in den Nacken, schauen hoch und wollen mit dem weit geöffneten Mund den Schnee fangen. Wir haben über eine halbe Stunde zum Kindergarten gebraucht. 800 m. So viel zu entdecken. Spuren von Hunden. Andere Kinder und Menschen auf dem Weg. Auf die Ampel warten. Beide müssen drücken. Es gibt einen kleinen offenen Kanal, in dessen Wasser man wunderbar Schneestücke schmeißen kann und ihnen dann hinterher laufen. Handschuhe an, Nase putzen, Mütze rutscht runter, Schuh geht auf, Rucksack verrutscht. Bea möchte generell keine Handschuhe anziehen, sondern steckt ihre Hände in die Jackentasche. So dann den Berg herunterrennen... Oder sie möchte an Mamas Hand. Ich muss aber meinen Handschuh ausziehen, damit ihre Hand warm bleibt... Im Kindergarten wissen sie genau, wohin alles gehört, die Jacken, die Schuhe, die Handschuhe alles hat seinen Platz. Sie rennen begeistert in ihren Gruppenraum, wo morgens der Tisch gedeckt ist. Sie haben ein Vesper dabei. Zuerst suchen sie ihren Untersetzer (mit Foto) für ihre Tasse. Ihre Freundin Alexandra erwartet sie und hilft beim Einschenken etc. Mama ist sowieso abgemeldet, sobald wir die Türschwelle des Kindergartens überqueren. Von Bea bekomme ich noch einen Abschiedskuss, Antonia dreht sich weg und ist schon vertieft in den Ablauf. Der Kindergarten ist ein toller Raum für sie, zum spielen, erleben, sich entwickeln. Wir sind einfach nur glücklich, so schnell einen Platz bekommen zu haben und dass die Kinder sich so wohlfühlen. Alles ist super dort. Sie sind noch nicht einmal krank gewesen, nur je 1 halber Tag leichtes Fieber, kurz vor Weihnachten.
Am Freitag waren wir noch kurz rodeln. Ich bin extra im Hellen nach Hause gekommen. Hinter unserem Haus gibt es einen kleinen Berg von Schüttgut, kleine Steine. Mit dem Schnee darauf ein perfekter Abhang für die ersten Rodelversuche. Die roten, runden Rutscher von Oma und Opa wurden ausprobiert. Das ging sehr gut, bis der Schnee an allen Seite abgenutzt war. Beatrice hat zwar fleißig neuen Schnee herangeschafft (super Schaufel, so ein Rodel), aber irgendwann wollte sie dann "hause". Antonia "nein, nicht hause". Wie immer. Naja wir haben uns dann geeinigt. Auf das, was Mama wollte. Die nicht so eine gute Schneeausrüstung hat. Die Jogginghose ist nicht besonders warm. Also: morgen neue Schneehose kaufen, beim Lidl sind die im Angebot.
Samstag schneite es weiter, nach Frühstück und ein bisschen Haushalt sind wir zusammen mit Papa zur "hohen Acht" gefahren, einer Rodelpiste neben dem Nürburgring. Landschaftlich sehr ansprechend, allein schon der Weg dorthin durch den Wald, an Gebirgsbächen, weißen Feldern und kleinen Dörfern vorbei. Wie man in so einer Einsamkeit leben kann... Bis zum nächsten Supermarkt über eine halbe Stunde Auto fahren. Keine Bäckerei in 20 km Umkreis.
Es war ein schöner Tag im Schnee, bald kam auch die Sonne heraus.
Da wir ja Silvester bei Freunden auf einer Hütte im Schwarzwald verbracht haben, konnten wir jetzt aber den Schnee genießen. Am ersten Schneetag war ich abends mit einem Kunde essen und konnte nicht bei der Familie sein. Morgens haben wir zuerst nach draußen geschaut, noch ein bisschen schlaftrunken, aber dann kam sofort Begeisterung: "weiß, weiß!" Nun ist nach dem Aufwachen immer der erste Weg zum Fenster. Einmal habe ich die beiden zum Kindergarten gebracht. Wir sind gelaufen. Autofahren war bei so einem Schneefall keine gute Idee. Dicke Schneeflocken kamen von oben. Die Kinder legen den Kopf legen den Kopf in den Nacken, schauen hoch und wollen mit dem weit geöffneten Mund den Schnee fangen. Wir haben über eine halbe Stunde zum Kindergarten gebraucht. 800 m. So viel zu entdecken. Spuren von Hunden. Andere Kinder und Menschen auf dem Weg. Auf die Ampel warten. Beide müssen drücken. Es gibt einen kleinen offenen Kanal, in dessen Wasser man wunderbar Schneestücke schmeißen kann und ihnen dann hinterher laufen. Handschuhe an, Nase putzen, Mütze rutscht runter, Schuh geht auf, Rucksack verrutscht. Bea möchte generell keine Handschuhe anziehen, sondern steckt ihre Hände in die Jackentasche. So dann den Berg herunterrennen... Oder sie möchte an Mamas Hand. Ich muss aber meinen Handschuh ausziehen, damit ihre Hand warm bleibt... Im Kindergarten wissen sie genau, wohin alles gehört, die Jacken, die Schuhe, die Handschuhe alles hat seinen Platz. Sie rennen begeistert in ihren Gruppenraum, wo morgens der Tisch gedeckt ist. Sie haben ein Vesper dabei. Zuerst suchen sie ihren Untersetzer (mit Foto) für ihre Tasse. Ihre Freundin Alexandra erwartet sie und hilft beim Einschenken etc. Mama ist sowieso abgemeldet, sobald wir die Türschwelle des Kindergartens überqueren. Von Bea bekomme ich noch einen Abschiedskuss, Antonia dreht sich weg und ist schon vertieft in den Ablauf. Der Kindergarten ist ein toller Raum für sie, zum spielen, erleben, sich entwickeln. Wir sind einfach nur glücklich, so schnell einen Platz bekommen zu haben und dass die Kinder sich so wohlfühlen. Alles ist super dort. Sie sind noch nicht einmal krank gewesen, nur je 1 halber Tag leichtes Fieber, kurz vor Weihnachten.
Am Freitag waren wir noch kurz rodeln. Ich bin extra im Hellen nach Hause gekommen. Hinter unserem Haus gibt es einen kleinen Berg von Schüttgut, kleine Steine. Mit dem Schnee darauf ein perfekter Abhang für die ersten Rodelversuche. Die roten, runden Rutscher von Oma und Opa wurden ausprobiert. Das ging sehr gut, bis der Schnee an allen Seite abgenutzt war. Beatrice hat zwar fleißig neuen Schnee herangeschafft (super Schaufel, so ein Rodel), aber irgendwann wollte sie dann "hause". Antonia "nein, nicht hause". Wie immer. Naja wir haben uns dann geeinigt. Auf das, was Mama wollte. Die nicht so eine gute Schneeausrüstung hat. Die Jogginghose ist nicht besonders warm. Also: morgen neue Schneehose kaufen, beim Lidl sind die im Angebot.Samstag schneite es weiter, nach Frühstück und ein bisschen Haushalt sind wir zusammen mit Papa zur "hohen Acht" gefahren, einer Rodelpiste neben dem Nürburgring. Landschaftlich sehr ansprechend, allein schon der Weg dorthin durch den Wald, an Gebirgsbächen, weißen Feldern und kleinen Dörfern vorbei. Wie man in so einer Einsamkeit leben kann... Bis zum nächsten Supermarkt über eine halbe Stunde Auto fahren. Keine Bäckerei in 20 km Umkreis.
Es war ein schöner Tag im Schnee, bald kam auch die Sonne heraus.
Und heute mit Oma und Opa (heiß ersehnt, seit 4 Tagen wird immer lautstark nach Momapopa verlangt) waren wir nochmal rodeln. Haben uns einen schönen Familientag gemacht, am Tisch mit Knete, Memory und Domino gespielt und uns von Opas lecker frisch gekochtem Essen verwöhnen lassen. Ein schönes Wochenenende!
Sonntag, 11. Dezember 2016
Adventszeit
Schöne Weihnachtszeit! Wir genießen die Wochenende als Familie. Zuhause haben wir uns wunderbar weihnachtlich eingerichtet, die Wohnung ist geschmückt mit Lichterketten, Tannenzweigen, Dekoration und Weihnachtspyramide. Auch den Mädels gefällt es, sie helfen beim Schmücken und freuen sich jedes Mal mit glänzenden Augen, wenn sie das Licht vom Rentierschlitten anschalten dürfen. Ein Highlight ist immer wieder die Weihnachtspyramide. Schon morgens im Bett heißt es "drehen, drehen" (weil sich ja die Figürchen darin drehen). Damit warten wir bis abends, bis es dunkel wird. Gut, dass es 8 Kerzen gibt, so können beide gleich viele auspusten.
Eingeläutet wurde die Adventszeit mit einem vorweihnachtlichem Familientreffen mit Fondue-Essen in Edingen, zusammen mit den Schweizer Verwandten. Ich hatte am ersten Advent schon Kekse gebacken und als Nachtisch mitgenommen, zusätzlichen zu einer "kleinen" Auswahl der Kekse, die ich geschäftlich verkaufe. Gemütlich am großen Tisch, alle sitzen zusammen und erzählen, das ist schön.
Es war mal wieder tolles Wochenende, wir alle freuen uns sehr, da zu sein und die Batterien wieder aufzuladen. Die Kinder freuen sich, Oma und Opa zu sehen und die besondere Aufmerksamkeit. Häufig gehen sie schwimmen, wovon sie begeistert sind. Antonia schwimmt schon ganz gut mit dem Schwimmgürtel und probiert viel aus. Beide planschen unglaublich gerne und bewegen sich gerne im Wasser.
Ich hatte eine ruhige Woche, war nur im Büro, ohne auswärtige Termine. Das erste Mal, seit ich vor 3 Monaten angefangen habe. Die Woche davor habe ich im Osten Deutschland verbracht und mit die 2 Fabriken angeschaut. Sehr interessant. Ein tolles Erlebnis, zu sehen, wie Erfrischungsstäbchen (Kindheitserinnerungen!) und andere Leckereien hergestellt werden. Die Prozesse, die Menschen, die Erfahrung, das Handwerk, dafür habe ich jedes Mal mehr Respekt. Es war ein gute Woche mit viel Zeit im Auto und ohne die Kinder zu sehen. In anderen Momenten wird man dafür mehr als entschädigt:
Dieses Wochenende hatten wir Freunde aus Holland zu Besuch, ein spanisches Pärchen mit ihren kleinen Jungs. Wir waren zusammen in Koblenz, auf dem Weihnachtsmarkt. Kinder und Erwachsene hatten viel Spaß und haben die weihnachtlichen Eindrücke genossen. Abgesehen davon, dass es sehr voll war an so einem 3. Adventssamstag, haben wir viel gesehen, guten Glühwein getrunken (Dornfelder im Weinglas!), Waffeln am Stiel gegessen und die Kinder haben endlose Runden im Karussell gedreht. Abends saßen wir gemütlich zusammen in unserem Wohnzimmer.
Heute haben wir draußen zusammen mit den Nachbarskindern gespielt, zusammen zu Mittag gegessen. Marcos Nachos mit Käsesauce uns Salat haben allen geschmeckt. Nachdem der Besuch weg war, haben die Mädels und ich Mittagsschlaf gemacht. Beim Buch lesen im großen Bett sind wir einfach eingeschlafen. Abends haben wir noch zusammen gebacken.
Eingeläutet wurde die Adventszeit mit einem vorweihnachtlichem Familientreffen mit Fondue-Essen in Edingen, zusammen mit den Schweizer Verwandten. Ich hatte am ersten Advent schon Kekse gebacken und als Nachtisch mitgenommen, zusätzlichen zu einer "kleinen" Auswahl der Kekse, die ich geschäftlich verkaufe. Gemütlich am großen Tisch, alle sitzen zusammen und erzählen, das ist schön.
Es war mal wieder tolles Wochenende, wir alle freuen uns sehr, da zu sein und die Batterien wieder aufzuladen. Die Kinder freuen sich, Oma und Opa zu sehen und die besondere Aufmerksamkeit. Häufig gehen sie schwimmen, wovon sie begeistert sind. Antonia schwimmt schon ganz gut mit dem Schwimmgürtel und probiert viel aus. Beide planschen unglaublich gerne und bewegen sich gerne im Wasser.
Ich hatte eine ruhige Woche, war nur im Büro, ohne auswärtige Termine. Das erste Mal, seit ich vor 3 Monaten angefangen habe. Die Woche davor habe ich im Osten Deutschland verbracht und mit die 2 Fabriken angeschaut. Sehr interessant. Ein tolles Erlebnis, zu sehen, wie Erfrischungsstäbchen (Kindheitserinnerungen!) und andere Leckereien hergestellt werden. Die Prozesse, die Menschen, die Erfahrung, das Handwerk, dafür habe ich jedes Mal mehr Respekt. Es war ein gute Woche mit viel Zeit im Auto und ohne die Kinder zu sehen. In anderen Momenten wird man dafür mehr als entschädigt:
Dieses Wochenende hatten wir Freunde aus Holland zu Besuch, ein spanisches Pärchen mit ihren kleinen Jungs. Wir waren zusammen in Koblenz, auf dem Weihnachtsmarkt. Kinder und Erwachsene hatten viel Spaß und haben die weihnachtlichen Eindrücke genossen. Abgesehen davon, dass es sehr voll war an so einem 3. Adventssamstag, haben wir viel gesehen, guten Glühwein getrunken (Dornfelder im Weinglas!), Waffeln am Stiel gegessen und die Kinder haben endlose Runden im Karussell gedreht. Abends saßen wir gemütlich zusammen in unserem Wohnzimmer.
Heute haben wir draußen zusammen mit den Nachbarskindern gespielt, zusammen zu Mittag gegessen. Marcos Nachos mit Käsesauce uns Salat haben allen geschmeckt. Nachdem der Besuch weg war, haben die Mädels und ich Mittagsschlaf gemacht. Beim Buch lesen im großen Bett sind wir einfach eingeschlafen. Abends haben wir noch zusammen gebacken.
Montag, 21. November 2016
Mayen
Wir sind gut angekommen in Mayen und haben uns inzwischen eingelebt. Seit 3 Monaten sind wir nun in Deutschland und freuen uns sehr. Wir sind hier glücklich und haben es noch keine Sekunde bereut, Holland verlassen zu haben. Es gibt nichts, was wir von dort vermissen. Selbst das Meer nicht. Hier gibt es so schöne Natur, das Maifeld leuchtet jetzt im Herbst in den schönsten Farben. Es gibt Wald, Felder, Naherholungsgebiete, Seen, Flüsse. Ein bisschen von der Umgebung haben wir schon entdeckt.
Mayen selbst bietet mit seiner Genovevaburg, dem lebhaften Marktplatz und der Altstadt ein schönes Flair. Der weitbekannte Lukasmarkt im Oktober ist ein Publikumsmagnet für jung und alt. Es ist ein Volksfest mit langer Tradition, welches 10 Tage lang hier in der Stadt stattfindet. Da wir in fußläufiger Umgebung wohnen, waren wir zusammen mit den Kindern häufige Besucher.
Auch die Kinder fühlen sich in Deutschland sehr wohl. Sowohl die Sprache als auch die Nähe zu Oma, Opa und Freunden, kommt ihnen entgegen.
Auch dieses Wochenende waren wir in Edingen, zum Entspannen und Genießen. Mein Job ist recht anstrengend, gerade in der Einarbeitungsphase. Morgen und auch die nächsten Tage gibt es wieder richtig viel zu tun, deswegen mache ich nun Schluss und hoffe, bald weiter bloggen zu können.
Mayen selbst bietet mit seiner Genovevaburg, dem lebhaften Marktplatz und der Altstadt ein schönes Flair. Der weitbekannte Lukasmarkt im Oktober ist ein Publikumsmagnet für jung und alt. Es ist ein Volksfest mit langer Tradition, welches 10 Tage lang hier in der Stadt stattfindet. Da wir in fußläufiger Umgebung wohnen, waren wir zusammen mit den Kindern häufige Besucher.
Auch die Kinder fühlen sich in Deutschland sehr wohl. Sowohl die Sprache als auch die Nähe zu Oma, Opa und Freunden, kommt ihnen entgegen.
Auch dieses Wochenende waren wir in Edingen, zum Entspannen und Genießen. Mein Job ist recht anstrengend, gerade in der Einarbeitungsphase. Morgen und auch die nächsten Tage gibt es wieder richtig viel zu tun, deswegen mache ich nun Schluss und hoffe, bald weiter bloggen zu können.
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